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Schauen Sie mal! Dort oben! Ja, genau dort, wo der Präsident der Vereinigten Staaten hinzeigt, oder ...

(Foto: dpa)

... diese Frau mit der eigenartigen Kopfbedeckung. Moment mal, ...

(Foto: REUTERS)

... Sie sehen ja gar nichts! Am besten wäre es, wenn Sie ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... mal kurz das Smartphone zur Seite legen und sich auf das Bevorstehende den Anweisungen entsprechend vorbreiten: ...

(Foto: imago/Levine-Roberts)

... Erst mal die Brille gerade rücken. So ist's richtig. Und nun können Sie, ...

(Foto: dpa)

... ebenso wie Donald Trump und die First Lady Melania, ...

(Foto: dpa)

... den Ausblick genießen. Eine totale Sonnenfinsternis über großen Teilen der USA: ...

(Foto: dpa)

... So etwas gibt es auch nicht alle Tage. In einem Streifen von rund 110 Kilometern Breite zwischen der West- und der Ostküste herrscht ...

(Foto: dpa)

... vorübergehend totale Dunkelheit. Es ist die erste Sonnenfinsternis seit 99 Jahren, ...

(Foto: REUTERS)

... die in den USA landesweit von Küste zu Küste zu sehen ist. Und natürlich aus dem Weltall. Man beachte den schwarzen Schatten! Keine Frage, ...

(Foto: dpa)

... das ist schon ziemlich spektakulär. Und weil die Amerikaner bekanntlich ...

(Foto: AP)

... das Spektakel lieben, machten Sie aus der Sonnenfinsternis nicht nur ...

(Foto: dpa)

... eine große Show - wie hier auf dem Madison Square Garden in New York. Sie nutzten die seltene Gelegenheit auch, um ...

(Foto: REUTERS)

... ein gutes Geschäft zu machen. "Eclipse Glasses", beschichtete Schutzbrillen, avancieren ...

(Foto: dpa)

... natürlich in Windeseile zum Verkaufsschlager schlechthin. Aber auch ...

(Foto: dpa)

... bedruckte Motto-Shirts - wie dieses hier mit dem Slogan "Feel the Shadow!" (Fühl' den Schatten!) - haben viele Abnehmer. Anlässlich der Sonnenfinsternis ...

(Foto: dpa)

... gibt der U.S. Postal Service sogar eine Briefmarken-Sonderedition unter dem Titel "Total Solar Eclipse Forever" heraus. Die Begeisterung für das Naturschauspiel ...

(Foto: dpa)

... animiert sogar Brautpaare, die eigene Hochzeit unter freiem Himmel zu feiern - und den Sektempfang zum Astronomie-Crashkurs werden zu lassen. Und Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber ...

(Foto: AP)

... die Sonnenfinsternis bringt sogar Bonnie Tylers Klassiker "Total Eclipse of the Heart" wieder in die iTunes-Charts. Kein Scherz! Doch nicht jeder US-Amerikaner ...

(Foto: dpa)

... kann sich mit der vorgeschriebenen Schutzbrille so recht anfreunden. Sieht ja auch ziemlich blöd aus! Alternativen sind durchaus gefragt: ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... zum Beispiel diese hier, ...

(Foto: REUTERS)

... oder die, ...

(Foto: AP)

... oder die hier. Mal wieder ist es wie im wahren Leben: Beim in die Luft starren kann eben nicht jeder so elegant aussehen wie ...

(Foto: imago/UPI Photo)

... Ivanka Trump. Irgendwie schleicht sich bei phänotypischen Normalos, wie etwa dem Vize-Präsidenten ...

(Foto: imago/UPI Photo)

... Mike Pence, immer ein gequälter Ausdruck aufs Gesicht. Andererseits geht es bei einem solch seltenen Ereignis ...

(Foto: AP)

... auch gar nichts ums Gutaussehen, sondern ums Genießen. Während die einen den Moment am liebsten ...

(Foto: REUTERS)

... mit vielen anderen teilen, ...

(Foto: dpa)

... suchen die anderen eher einen zurückgezogenen Ort, ...

(Foto: REUTERS)

... um die verdeckte Sonne zu beobachten. Wer die Sonnenfinsternis verpasst hat, muss übrigens ziemlich lange auf eine neue Gelegenheit warten, oder ...

(Foto: imago/Agencia EFE)

... am 2. Juli 2019 in den Pazifik-Raum, nach Chile oder Argentinien reisen. Denn für dieses Datum ist die nächste totale Sonnenfinsternis angekündigt. (jug)

(Foto: AP)
22.08.2017 Panorama "Feel the Shadow!" Amerika feiert die totale Finsternis

Als um 21 Uhr auf der italienischen Insel Ischia die Erde bebt, sind noch viele Geschäfte geöffnet und Restaurants gut besucht.

(Foto: AP)

Das Beben erreicht eine Stärke von 4,0 und erschüttert vor allem die Gemeinden Casamicciola und Lacco Ameno im Norden der Insel.

(Foto: REUTERS)

Nach dem Beben werden insgesamt 14 kleinere Nachbeben gezählt. Zwei Menschen sterben. Außerdem werden etwa 25 Menschen verletzt.

(Foto: REUTERS)

Augenzeugen berichten über einen dumpfen Lärm, dann habe alles gebebt.

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Die Stromversorgung bricht kurz zusammen, sie wird aber kurze Zeit später wieder hergestellt.

(Foto: AP)

Viele Menschen bleiben die Nacht über im Freien. Durch die ständigen Erschütterungen trauen sie sich zunächst nicht, ihre Häuser zu betreten.

(Foto: dpa)

Touristen verbringen die Nacht neben ihren Autos.

(Foto: REUTERS)

Andere wollen schnell die Insel verlassen. Am Hafen von Ischia warten zahlreiche Menschen auf die nächste Fähre nach Neapel.

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In Casamicciola wird eine Frau von Gebäudeteilen erschlagen, die von einer Kirche herabstürzen. Das zweite Todesopfer wird in den Trümmern eines Hauses entdeckt.

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Ebenfalls in Casamicciola werden drei Kinder in ihrem Elternhaus verschüttet.

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Ein sieben Monate altes Kind kann nach mehreren Stunden lebend aus dem eingestürzten Gebäude geholt werden.

(Foto: REUTERS)

Seine vier und sieben Jahre Brüder sind in der Ruine ebenfalls stundenlang eingeschlossen. Als die Erde bebt, verstecken sie sich unter ihren Betten. Erst am nächsten Tag können Einsatzkräfte beide Kinder bergen.

(Foto: REUTERS)

Ihre schwangere Mutter und der Vater der Kinder waren bereits in der Nacht gerettet worden.

(Foto: REUTERS)

Dass die Rettungskräfte überall so schnell vor Ort sein können, hat einen besonderen Grund:

(Foto: REUTERS)

Zum Unglückszeitpunkt befinden sich bereits zusätzliche Feuerwehrleute und Einsatzkräfte des Zivilschutzes auf der Insel.

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Diese waren allerdings aufgrund von Waldbränden auf die Insel geschickt worden.

(Foto: REUTERS)

Laut Feuerwehr stürzen mehrere Häuser ein. Weitere Gebäude werden stark beschädigt.

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Auch das einzige Krankenhaus der Insel wird von dem Erdbeben getroffen und muss zwischenzeitlich teilweise evakuiert werden.

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Die Verletzten werden in einer provisorischen Einrichtung behandelt. Fünf Patienten müssen per Hubschrauber in ein anderes Krankenhaus gebracht werden.

(Foto: AP)

Ischia wird immer wieder von Erdbeben heimgesucht. Das schlimmste Beben ereignete sich im Juli 1883 und hatte eine Stärke von 5,8. Mehr als 2000 Menschen kamen ums Leben.

(Foto: REUTERS)
22.08.2017 Bilderserien Mindestens zwei Tote Auf Ischia bebt die Erde
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Lichtenhagen im August 1992: Ein Mob versammelt sich vor dem "Sonnenblumenhaus" im Rostocker Vorort Lichtenhagen ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... und beschimpft die dort untergebrachten Asylsuchenden. Die zumeist Jugendlichen werfen Steine auf die Bewohner.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Sie zertrümmern Fensterscheiben, fackeln Mülltonnen und Autos ab.

(Foto: Jockel Finck/AP/dapd)

Am Ende mischen sich Neonazis unter die Wütenden, ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... fliegen Brandbomben, werden Wasserwerfer eingesetzt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Jene Tage im August 1992 zählen bis heute zu den schlimmsten fremdenfeindlichen Ausschreitungen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Rostock wird für Jahre zum Symbol für Ausländerhass. Doch wie konnte es dazu kommen?

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Anfang der 1990er-Jahre ist die Arbeitslosigkeit in Rostock-Lichtenhagen hoch. Nach der Wende verlieren viele ihren Job. Gleichzeitig schnellt in ganz Deutschland die Zahl der Asylbewerber in die Höhe.

(Foto: picture alliance / dpa)

Allein in Rostock stellen 1992 jeden Monat mehr als 1000 Menschen einen Antrag auf Asyl.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZASt) liegt mitten im Plattenbauviertel in diesem Haus, das wegen des Mosaiks an der Hauswand das Sonnenblumenhaus genannt wird.

(Foto: picture alliance / dpa)

Im August 1992 sind die Räume der ZASt völlig überfüllt, es fehlt an Personal. Rund 200 Flüchtlinge müssen ausharren. Ohne Obdach campieren sie tagelang auf der Wiese vor dem Sonnenblumenhaus, sie essen und schlafen dort, verrichten ihre Notdurft. Die Stadt weigert sich, mobile Toiletten aufzustellen, weil diese Art "Komfort" noch mehr Asylbewerber anziehen könnte.

(Foto: picture alliance / dpa)

Bereits Wochen vor den Ausschreitungen häufen sich Beschwerden der Anwohner über die Zustände im Wohnviertel. Doch die zuständigen Behörden reagieren nicht. Die örtliche Politik auch nicht.

(Foto: picture-alliance / dpa)

So wird der Frust gegenüber den Fremden täglich größer. Am Abend des 22. August entlädt sich der angestaute Hass auf die ZASt und Frust über die Untätigkeit der Politiker, die die Anwohner seit Monaten mit Floskeln abspeisen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Rund 200 Gewalttäter, zumeist Jugendliche, beginnen damit, Steine auf das Gebäude zu werfen. "Deutschland den Deutschen!" hallt es durch die Nacht. 3000 Schaulustige klatschen Beifall.

(Foto: Thomas Haentzschel/AP/dapd)

Die anrückenden Polizisten sind nicht vorbereitet auf die wütende Menschenmenge - Dutzende Beamte werden bei den Auseinandersetzungen verletzt.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

In der Nacht kommt Verstärkung und stoppt den Mob. Doch schon am nächsten Tag rotten sich rechte Skinheads und andere Gewalttäter wieder zusammen, werfen erneut Steine und Molotowcocktails gegen die Aufnahmestelle, greifen Polizisten an. Die johlende Menge skandiert: "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!"

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Erst am dritten Tag, dem 24. August, werden die Asylbewerber endlich evakuiert. Über 3000 Schaulustige sind vor dem Sonnenblumenhaus in Volksfeststimmung. Trotz des feiernden Mobs rückt die Polizei ab.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Doch die Übergriffe gehen mit gleicher Brutalität weiter.

(Foto: picture alliance / dpa)

In der Nacht wird aus der Menge heraus der Plattenbau neben dem Sonnenblumenhaus angegriffen - hier leben rund 150 Vietnamesen.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Am Abend gerät die Situation komplett außer Kontrolle. Unter "Zugabe, Zugabe"-Rufen fliegen wieder Brandsätze. Die Angreifer liefern sich eine Straßenschlacht ...

(Foto: picture-alliance/ dpa)

... mit der Polizei - die sich auf dem Höhepunkt der Eskalation völlig überraschend zurückzieht.

(Foto: Frank Hormann/AP/dapd)

Die im Gebäude verbliebenen Menschen sind nun schutzlos dem wütenden Mob ausgesetzt. Kurz darauf brennt das Haus.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die Feuerwehr ist vor Ort, wird aber von der Menschenmenge bei den Rettungsarbeiten behindert. Die Eingeschlossenen retten sich in letzter Minute aufs Dach.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wie durch ein Wunder gibt es keine Toten.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Warum sich die Polizei auf dem Höhepunkt der Eskalation zurückzog, ist bis heute unklar. "Es gab keine gemeinsame Sprache zwischen der aus dem Westen stammenden Führung und den ehemaligen DDR-Volkspolizisten", sagt Michael Ebert. Ebert war in jenen Tagen im August 1992 als 22-jähriger Gruppenführer einer Ausbildungshundertschaft ohne Vorbereitung mitten ins Geschehen geworfen worden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Unklare Verantwortlichkeiten, eine völlige Fehleinschätzung der Situation, Personalmangel bei den zuständigen Behörden, zu geringe Kapazitäten bei den Notquartieren und die Nichtbeachtung von Beschwerden - die Liste der fatalen Fehler bei Polizei und Behörden ist lang.

(Foto: Jockel Finck/AP/dapd)

Aber war das der wahre Grund für das Fiasko der Polizei? Bis heute steht die Vermutung im Raum, dass die Zustände am Sonnenblumenhaus manchem Politiker nicht ungelegen kamen.

(Foto: picture alliance / dpa)

So nutzt der damalige Innenminister Rudolf Seiters die schlimmen Ereignisse für sein Projekt: die Verschärfung des Asylrechts. Noch während der Ausschreitungen fordert er, der Staat müsse nun "handeln gegen den Missbrauch des Asylrechts, der dazu geführt hat, dass wir einen unkontrollierten Zustrom in unser Land bekommen haben".

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Maßgebliche Politiker der CDU streiten eine rechte politische Ausrichtung der Gewalttaten ab. Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl behauptet, die Ausschreitungen von Lichtenhagen seien von der Stasi angezettelt und gelenkt worden.

Noch am Wochenende von Lichtenhagen kapitulieren die Sozialdemokraten, die bis dato traditionell jeglichen Änderung des Artikels 16 des Grundgesetzes entgegenstanden, mit der "Petersberger Wende".

(Foto: picture-alliance / dpa)

Am 6. Dezember 1992 stimmen im Bundestag CDU, CSU, FDP und SPD für einen Asylkompromiss, mit dem das individuelle Grundrecht auf Asyl abgeschafft wird.

(Foto: picture-alliance/ ZB)

Die Aufarbeitung von Lichtenhagen spielt heute kaum mehr eine Rolle: Die Hauptbrandstifter kommen mit Bewährungstrafen davon, der Innenminister des Landes muss gehen. Sonst keiner. Die Menschen in der Menge, die die Täter anfeuerte, bleiben anonym und gehen straflos aus.

(Foto: imago/Rex Schober)

Zehn Jahre nach Lichtenhagen äußert der Journalist Jochen Schmidt in seinem Buch "Politische Brandstiftung" den Verdacht, die Ausschreitungen könnten von der Politik als kontrollierte Eskalation des Volkszornes mit dem Ziel geplant worden sein, die SPD zum Einlenken in der Asylfrage zu zwingen.

Zu diesem Fazit kommen auch die Filmemacher der Doku "The truth lies in Rostock" (Die Wahrheit liegt/lügt in Rostock). Sie legen den Schluss nahe, dass es sich nicht um Versagen handelte, sondern um eine Inszenierung, damit nach der Eskalation in Lichtenhagen die Grundgesetzänderung bezüglich des Asylrechts vollzogen werden konnte.

Rostock-Lichtenhagen ist kein Einzelfall, sondern trauriger Höhepunkt einer rassistisch aufgeladenen Stimmung Anfang der neunziger Jahre im wiedervereinigten Deutschland.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Im Februar 1992 sprechen sich nach einer Emnid-Umfrage 74 Prozent der Befragten für eine Grundgesetzänderung zur Reduzierung der Zahl der Asylsuchenden aus.

(Foto: dapd)

Nach den Ausschreitungen in Hoyerswerda im September 1991, wo Neonazis unter dem Beifall der Nachbarschaft über Tage hinweg ein Wohnheim von Vertragsarbeitern angreifen, ...

(Foto: picture alliance / dpa)

... und vor dem Mordanschlag in Solingen Ende Mai 1993, bei dem fünf Menschen türkischer Herkunft sterben, gibt es unzählige rassistische Angriffe vor allem im Osten Deutschlands.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Allein in der Woche nach den Ausschreitungen von Lichtenhagen bedrohen Neonazis 40 Wohnheime mit Brandsätzen und Steinen. In Mecklenburg-Vorpommern werden Asylbewerberheime in Wismar, Rostock-Hinrichshagen, Lübz, Neubrandenburg und Greifswald angegriffen.

(Foto: dapd)

Die Debatte um die Ursachen konzentriert sich von Anfang an sehr stark auf die Frage, ob die fremdenfeindlichen und rechtsradikalen Gewalttaten Anfang der 1990er Jahre vor allem ein ostdeutsches Problem waren.

(Foto: picture-alliance / dpa)

"Rostock wäre in jedem der neuen Bundesländern möglich", urteilt der damalige Innenminister von Brandenburg, Alwin Ziel.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Oft wird darauf hingewiesen, dass es auch in Westdeutschland zu Beginn der 1990er Jahre eine erhebliche Anzahl rechtsradikal motivierter Anschläge auf Wohngebäude von Ausländern gab. Besonders werden in diesem Zusammenhang die Mordanschläge von Mölln und Solingen genannt. Allerdings besteht ein großer Unterschied darin, dass bei diesen Anschlägen ein kleiner Täterkreis heimlich vorging, ...

(Foto: picture-alliance / dpa)

... während das Charakteristische der mehrtägigen Ausschreitungen von Lichtenhagen die öffentliche Ermutigung des pöbelnden Mobs vor laufenden Fernsehkameras war. Das gleiche Muster war in Hoyerswerda (Bild), in Wismar und andernorts zu beobachten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Es gibt die These, dass die Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen von westdeutschen Rechtsradikalen geplant und organisiert worden seien. Der Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern konnte diese Vermutung nicht bestätigen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Heute erinnern fünf Steinstelen an die Vorfälle 1992. Eines der Mahnmale, das den Titel "Gestern Heute Morgen" trägt, steht vor dem Rostocker Rathaus.

(Foto: picture alliance / Artist Collec)
21.08.2017 Politik Pogrom jährt sich zum 25. Mal Als Rostock-Lichtenhagen brannte

Was Sie hier sehen, ist ein Skandal!

(Foto: imago stock&people)

Schon gut, nach heutigen Maßstäben ist es vielleicht eher ein Skandälchen. Aber damals, 2004, da war es eine große Sache.

(Foto: imago stock&people)

Während der Halbzeit-Performance beim Super Bowl legt Justin Timberlake die Brust seiner Kollegin Janet Jackson frei. Die Welt war fortan ein bisschen schlauer: Jackos Schwester trägt Nippel-Piercing!

Jetzt kann man von einer durchtackerten Brustwarze halten, was man möchte. Fakt ist aber: Immer mehr Promis bekennen sich ganz öffentlich zum Körperschmuck.

(Foto: imago stock&people)

Kendall Jenner hat zum Beispiel eins. Das ließ sie bereits das eine oder andere Mal durchschimmern - also durch die Klamotte.

(Foto: Star Max/IPx)

Wichtig war dem Model dabei, dass sie den Trend denn bitteschön auch angestoßen hat.

(Foto: AP)

Ihre kleine Schwester Kylie Jenner trägt nämlich auch Nippel-Schmuck. Um klarzustellen, wer hier wen nachgemacht hat, schrieb Kendall auf ihrer Website: ...

(Foto: Charles Sykes/Invision/AP)

... "Sie hat sich ihres machen lassen und dann haben alle gedacht, ich hätte sie kopiert. Aber ich schwöre, ich hatte die Idee zuerst!" Irgendwie auch egal, oder?

(Foto: imago/UPI Photo)

Die Jenner-Damen sind ja schließlich nicht die Einzigen, die Metall in der Brust haben. Kristen Stewart zum Beispiel ist damit schon viel früher aufgefallen.

(Foto: AP)

2010 blitzte es zum ersten Mal durchs Outfit. Ob sie das Teil noch heute trägt, können wir natürlich nicht garantieren.

(Foto: imago stock&people)

Was wohl Jacko dazu sagen würde? Paris Jackson, die Tochter des King of Pop, machte wie Stewart nie großen Wirbel um das Schmuckstück, ...

(Foto: Richard Shotwell/Invision/AP)

... doch auch sie hat ein Loch in der Brustwarze - zu sehen auf verschiedenen Paparazzibildern. Drückt sich ja durch ein T-Shirt, so ein Stück Metall.

(Foto: Jordan Strauss/Invision/AP)

Diese Aufmachung ist natürlich nur für den Laufsteg. Grundsätzlich ist aber auch Bella Hadid Fan des Körperschmucks.

(Foto: imago/Starface)

Führt sie auf dem roten Teppich mal wieder eine durchsichtige Robe aus, ist die Nippel-Zierde stets zu sehen.

(Foto: imago/Future Image)

Ein Engel mit Nippel-Piercing? Auch das geht! "Victoria's-Secret"-Star Candice Swanepoel findet's super.

(Foto: Evan Agostini/Invision/AP)

Wenn sie für den Unterwäschehersteller arbeitet, muss sie das Metallteil entfernen, doch wenn das Model für Aktfotos posiert, ist immer wieder auch ihr Piercing zu sehen.

(Foto: imago/Future Image)

Dass auch Amber Rose auf Nippelschmuck steht, ist jetzt vielleicht nicht der allergrößte Schocker. Immerhin ...

(Foto: Invision for NCLUSIVE)

... hat die Ex von Kanye West gleich zwei davon.

(Foto: imago/UPI Photo)

Rooney Mara hat sich nicht nur ein Nippel-Piercing zugelegt, sondern sich gleich an verschiedensten Stellen durchlöchern lassen - für eine Rolle.

(Foto: Jack Plunkett/Invision/AP)

2012 spielte sie in "Verblendung" die Hackerin Lisbet Salander und wollte optisch ganz nah an der Romanvorlage bleiben.

(Foto: imago stock&people)

Wer Rihannas Nippel-Piercing sehen will, kann das ganz problemlos auf Youtube erledigen.

(Foto: KGC-254/STAR MAX/IPx)

Das silberne Ding ist der heimliche Star im Musikvideo zum Song "Kiss It Better".

(Foto: Willy Sanjuan/Invision/AP)

Das Nasen-Piercing verrät bereits eine gewisse Affinität - und tatsächlich hält es Disney-Star Bella Thorne im Gesicht wie auf der Brust: ...

(Foto: Rich Fury/Invision/AP)

... öfter mal mit Metall drin!

(Foto: Jordan Strauss/Invision/AP)

Christina Aguilera hatte keine beruflichen Gründe beim Piercer anzumelden. Sie findet's einfach schön - beziehungsweise fand.

(Foto: Rich Fury/Invision/AP)

Zu ihren "Dirty"-Zeiten hatte sie Ohren, Zunge, Nippel und sogar die Genitalien gepierct. 2004 erzählte sie dann in einem Interview, bis auf das Piercing im rechten Nippel habe sie alle Schmuckstücke entfernt.

(Foto: Star Max via AP Images)

Apropos damals - erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der Nicole Richie an der Seite von Paris Hilton die Promi-Welt aufmischte? Tja, man würde es gern vergessen, ...

(Foto: Richard Shotwell/Invision/AP)

... aber zu ihren wilden Zeiten entblößte diese Praline hier auf dem Laufsteg der Marke Joey and T ihre Brüste. Zum Vorschein kam - Sie ahnen es - ein Nippel-Piercing. "Ich wollte es der ganzen Welt zeigen", erinnerte sich Richie später in einem Interview.

Jetzt gib's doch endlich zu, Kendall: ...

(Foto: Star Max/IPx)

... Hier und nirgendwo anders leuchtet das wahre Stilvorbild in Sachen Körperschmuck!

(Foto: Star Max via AP Images)
14.08.2017 Unterhaltung Kleines Geheimnis Diese Stars tragen Nippel-Piercing

Ein paar Namen sind tatsächlich geläufig, doch nur die allerwenigsten dürften alle zwölf Kandidaten kennen, die ins "Promi Big Brother"-Haus einziehen.

(Foto: SAT.1)

Da wäre beispielsweise Ballermann-Größe und Schauspieler Willi Herren. Der dürfte den meisten Zuschauern noch ein Begriff sein.

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

Sie kennen den 42-Jährigen vielleicht noch aus der "Lindenstraße". Manch einer hat aber vielleicht auch seinen Ballermann-Song "So gehen die Gauchos" schon mal gehört. Und im Dschungelcamp war Herren auch bereits.

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

Ebenso wie Model Sarah Knappik. Die 30-Jährige ist zudem unter anderem aus "Germany's Next Topmodel" bekannt.

(Foto: Privat)

Abgerundet wird die bekannte Trash-TV-Prominenz von der 48-jährigen Designerin Sarah Kern, ...

(Foto: Helmut Werner)

... der 64-jährigen "Eis am Stiel"-Legende Zachi Noy, ...

(Foto: Privat/Helmut Werner)

... dem 44-jährigen Caught-in-the-Act-Sänger Eloy de Jong und ...

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

... Jenny Elvers' Ex, dem 43-jährigen Steffen von der Beeck, der hier ganz sinnlich seinen Espresso schlürft. Aber was ist mit dem übrigen halben Dutzend?

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

Kennen Sie zum Beispiel den? Und mal ehrlich, an ihn würde man sich doch erinnern, oder? Es handelt sich bei dem hier Porträtierten um ...

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

... den selbsternannten Haarentfernungskönig, Unternehmer und Autor Jens Hilbert. Der 39-Jährige will sich in der "Extremsituation 'Promi Big Brother'" seinen "Ängsten stellen", "um neue Grenzen zu überschreiten".

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

Geld hat Hilbert wohl nicht nötig, denn seine komplette Gage will er an "Ein Herz für Kinder" spenden. 77.777 Euro seien nach eigenen Angaben vereinbart. Die soll Hilbert aber auch nur dann erhalten, wenn er nicht freiwillig die Show verlässt.

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

An seiner Seite wird auch Milo Moiré ins Haus einziehen. Die Performancekünstlerin aus der Schweiz ist ...

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

... für nackte Tatsachen bekannt - irgendwo zwischen aufreizender Provokation und auch mal politisch-weltverbesserischer Botschaft. Zwar erklärt die 34-Jährige, dass sie als Privatperson und nicht als Künstlerin ins Haus ziehe, ...

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

... doch der ausstrahlende Sender Sat.1 dürfte darauf spekulieren, dass Moiré keine Probleme damit haben wird, auch vor den stets laufenden Kameras nackte Haut zu präsentieren.

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

Maria Hering könnten Sie schon mal gesehen haben. Schließlich war die 30-jährige Fitness-Bloggerin doch bis vor rund einem Jahr mit Vorzeige-Protzer Bastian Yotta zusammen.

(Foto: Privat)

Mittlerweile erreicht Hering als Influencerin vor allem eine jüngere Zielgruppe. Ihren rund 172.000 Abonnenten auf Instagram präsentiert sie ...

(Foto: Privat)

... viele hübsche Fotos in sportlich-sexy Posen und oft knapper Kleidung. Im Fernsehen will sie sich zwar "nicht nackig zeigen", doch hübsche Aussichten garantiert Hering allemal.

(Foto: Privat)

Einer, der den Reizen Herings erliegen könnte, ist der amtierende Mister Germany Dominik Bruntner. Jüngst erklärte der 24-Jährige gegenüber "Gala": "Ich würde sagen, die Maria Hering ist mein Favorit. Auch rein optisch. Sie ist schön durchtrainiert und vom Typ her auf jeden Fall meins."

(Foto: SAT.1/Frank Zauritz)

Dann ist es ja in Ordnung, dass die 25-jährige Angelina Heger und die 24-jährige Sarah Lombardi nicht mit einziehen. Diese beiden hatte sich Bruntner in dem Gespräch "einfach so rein optisch gesehen" als Mitbewohnerinnen gewünscht.

(Foto: SAT.1/Frank Zauritz)

"Schlimmer geht immer", gibt Claudia Obert als ihr Motto für "Promi Big Brother" an - und die Mitinsassen der 55-Jährigen dürfen sich bei der Unternehmerin durchaus auf etwas gefasst machen, wenn man ihre Worte interpretiert.

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

Sie sieht sich den anderen "meilenweit voraus" und "alles, wozu ich keine Lust habe, verteile ich auf meine zwölf Angestellten in der Firma". Blöd nur, dass es in der Show keine Bediensteten gibt. Aber angeblich ...

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

... kann sie ja "sehr gut kochen, putzen, aufräumen" und will als "Chef im Ring" für "Zucht und Ordnung" sorgen. Für gewöhnlich laufe alles in ihrem Leben wie am Schnürchen, sagt sie. Seien wir mal gespannt, ob sie nicht doch irgendwann an der Reißleine zieht.

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

Die Letzte im Bunde ist Evelyn Burdecki. Seit ihrem Auftritt in der siebten Staffel des "Bachelor" genießt die 28-Jährige einen kleinen Zickenruf. Doch so sei sie gar nicht, erzählt sie.

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

Sie will "die herzliche, lustige, lebensfrohe Evelyn, die Streit am liebsten aus dem Weg geht" zeigen. Dass das bei solch starken Charakteren im Haus einfach wird, darf bezweifelt werden. Außerdem ...

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)

... könnte ihr eine Mitbewohnerin gar nicht gefallen: "Vor ein paar Monaten saß ich zum Beispiel bei einer Veranstaltung an einem Tisch mit Kim Gloss und der Yotta - das war wenig erfreulich." Hoffen wir also mal, dass nicht Maria Hering, sondern eine andere von Yottas Errungenschaften gemeint ist. (ame/spot)

(Foto: SAT.1/Arne Weychardt)
10.08.2017 Unterhaltung Huch, wer sind denn die? Frischfleisch bei "Promi Big Brother"

Wie misst man, ob eine Stadt lebenswert ist? Der "Economist" hat für seine Rangliste unter anderem eingeschätzt, wie es in Sachen Gesundheitswesen, Kultur, Umwelt, Bildung und Infrastruktur steht. Einbezogen wurde auch, wie groß die Gefahr von Terroranschlägen ist. Ausgenommen sind dagegen die Wohn- und Mietkosten der 140 untersuchten Städte.

(Foto: imago/Westend61)

Hamburg scheint den Geschmack der Juroren getroffen zu haben, die Hansestadt ergattert nämlich Platz 10.

(Foto: imago/robertharding)

Mit der Elbphilharmonie hat Hamburg gerade erst ein kulturelles Wahrzeichen geschaffen. Einbußen macht die Hansestadt allerdings beim Faktor "Stabilität". Hier sind die Auswirkungen der gewalttätigen G20-Proteste zu erkennen.

(Foto: imago/Christian Ohde)

Finnlands Hauptstadt Helsinki sichert sich den 9. Rang. In der Stadt mit rund 630.000 Einwohnern finden sich skandinavische, mitteleuropäische und russische Einflüsse wieder, ...

(Foto: imago/Westend61)

... wie hier die Temppeliaukio-Felsenkirche.

(Foto: imago/Manngold)

Platz 8: Auckland, die größte Stadt Neuseelands. Im Bereich Bildung erreicht Auckland wie alle anderen Städte Ozeaniens den Maximalwert. Dafür gibt es im Gesundheitswesen Abstriche: Neuseeland hat ausschließlich eine staatliche Krankenversicherung.

(Foto: imago/Rainer Mirau)

Dafür genießen die 1,4 Millionen Einwohner im Bereich "Kultur & Umwelt" einige Besonderheiten. Mit dem Mount Eden liegt ein Vulkan mitten im Stadtgebiet - allerdings ist er vor 28.000 Jahren erloschen.

(Foto: imago/imagebroker)

Platz 7: Perth. Die Großstadt an der australischen Westküste überzeugt mit seiner Infrastruktur und seinem Gesundheitswesen. Abzüge gibts im Bereich "Kultur & Umwelt". Kann den Bewohnern aber auch egal sein, ...

(Foto: imago/blickwinkel)

... schließlich haben sie mit dem Perth City Beach einen der schönsten Strände des Kontinents quasi direkt vor der Haustür.

(Foto: imago/UIG)

Im Ranking gibt es keinen 6. Platz, dafür aber einen geteilten fünften. Den belegt zum einen Adelaide ...

(Foto: imago/robertharding)

... und zum anderen die kanadische Millionenstadt Calgary. Berühmt ist beispielsweise der Olympic Park nahe dem Stadtzentrum, dort fanden 1988 die Olympischen Winterspiele statt. Auch für 2026 will sich Calgary als Austragungsort bewerben.

(Foto: imago/All Canada Photos)

Auch Platz 4 geht an Kanada. Toronto gilt als eine der sichersten Großstädte Nordamerikas und erreicht in der Rangliste mit 97,2 von 100 möglichen Punkten auch den zweithöchsten Wert im Bereich "Kultur & Umwelt".

(Foto: imago/ZUMA Press)

Platz 3: Vancouver vervollständigt das kanadische Trio in den Top 10. In drei von fünf Themenbereichen erreicht die Stadt an der Pazifikküste den Maximalwert 100.

(Foto: imago/imagebroker)

Unter anderem im Bereich "Kultur und Umwelt". Zu sehen gibt es zum Beispiel den Pooles Plaza.

(Foto: imago/All Canada Photos)

Platz 2 belegt Österreichs Hauptstadt Wien. Die 1,76 Millionen Einwohner und ihre Stadt verpassen nur ganz knapp den Spitzenplatz.

(Foto: imago/allOver)

Und auch wenn die Innenstadt ein Traum ist: Wohnen in Wien ist teurer als in München, Hamburg oder Berlin.

(Foto: imago/Schöning)

And the winner is ... Melbourne - und zwar schon zum siebten Mal in Serie. Die australische Millionenmetropole liegt ganz knapp vor Wien. Den minimalen Vorsprung macht der Punkt "Kultur & Umwelt" aus.

(Foto: imago/robertharding)

Das Themenfeld umfasst auch die Sportangebote der Stadt und da hat Melbourne mit den Australian Open ein globales Aushängeschild.

(Foto: imago/Arcaid Images)

Aber es gibt natürlich auch Städte, die weniger lebenswert sind. Unter den zehn letztplatzierten Städten steht auf Platz 131 Kiew. Die ukrainische Hauptstadt kann zwar bei der Bildung und im Gesundheitssystem mit anderen europäischen Städten mithalten, die politischen Unruhen haben die Stadt aber einige Plätze gekostet.

(Foto: imago/Ukrainian News)

Platz 132: Kameruns ehemalige Hauptstadt Douala leidet unter einem schlechten Bildungs- und Gesundheitswesen. Das Land wird zudem regelmäßig von Terroranschlägen heimgesucht.

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Platz 133: Harare. Simbabwes Hauptstadt, beheimatet 1,4 Millionen Einwohnern - und damit über zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes. Das Gesundheitswesen weist laut Ranking den niedrigsten Wert überhaupt auf. In Simbabwe sind 25 Prozent der Menschen mit HIV infiziert.

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Platz 134: Karatschi. Pakistans Hauptstadt leidet häufig unter Terroranschlägen der Taliban.

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Algeriens Hauptstadt Algier belegt den 135. Platz. Grund dafür sind die Mängel im Bereich Infrastruktur.

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Platz 136: Port Moresby auf Papua-Neuguinea. Auf Menschenrechte wird in der 280.000 Einwohner großen Stadt wie im gesamten Land nicht sonderlich geachtet.

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In Dhaka tummeln sich fast neun Millionen Menschen - und das auf engstem Raum. In Bangladeschs Hauptstadt teilen sich 30.000 Bewohner einen Quadratkilometer Fläche. Das macht Platz 137.

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Platz 138: Tripolis. Die Hauptstadt Libyens leidet seit Jahren am Bürgerkrieg.

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Platz 139: Lagos gilt als bevölkerungsreichste Stadt Afrikas, aber auch als Inbegriff von Korruption und Kriminalität. Das sorgt im Ranking für den niedrigsten Wert im Bereich "Stabilität".

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Schlusslicht und auf dem 140. Platz ist Damaskus. Syriens Hauptstadt ist durch den Bürgerkrieg gezeichnet. Stellenweise sind ganze Stadtviertel unbewohnt. (mba)

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16.08.2017 Panorama "Places to be" Das sind die lebenswertesten Städte der Welt

Mitten in der Urlaubssaison trifft der Terror Spanien. Ein Lieferwagen rast im touristischen Herzstück Barcelonas, dem beliebten Las-Ramblas-Boulevard, in eine Menschenmenge. 13 Menschen werden getötet, etwa 80 verletzt.

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Der Schrecken nähert sich unerwartet um 17.00 Uhr auf Barcelonas berühmter Flaniermeile Las Ramblas. Viele Menschen schlendern bei sonnigem Sommerwetter an Geschäften und Restaurants vorbei, als plötzlich ein weißer Lieferwagen auf sie zurast.

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Laut Augenzeugen fährt ein Mann mit etwa 80 Stundenkilometern im Zickzack auf die Leute zu. Anschließend flieht er. Die Zeugen beschreiben den Fahrer als jung, mit dunklen Haaren.

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Die Polizei sucht Driss Oubakir, einen Franzosen Mitte 20 mit marokkanischen Wurzeln aus Marseille. Er, und möglicherweise weitere Personen sollen den Lieferwagen angemietet haben.

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"Leute sind durch die Wucht des Aufpralls in alle Richtungen geschleudert worden", zitiert die Zeitung "El País" eine Augenzeugin. Die Zeitung "La Vanguardia" schreibt: "Zum Zeitpunkt der Kollision waren die Ramblas voller Menschen, denn es ist gerade Hochsaison." Ein französischer Tourist berichtet dem Sender BFMTV, er habe sich gerade noch vor dem Lieferwagen retten können, aber ein Passant direkt hinter ihm sei angefahren worden.

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Dann herrscht für Stunden totales Chaos. Die Polizei will lange nicht von "Terror" sprechen. Am Abend aber erklärt sie via Twitter: Der Zwischenfall werde wie eine Terrorattacke behandelt - aber das Motiv sei unklar.

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Kurz vor 19.00 Uhr kommt dann die offizielle Bestätigung: Nach Nizza, Paris, Berlin und London ist auch Barcelona ins Visier von Extremisten gerückt. Der katalanische Innenminister Joaquim Forn bleibt am Abend bei einer Pressekonferenz vage. Er bestätige einen Toten und 32 Verletzte, einige der Verletzten seien in kritischem Zustand.

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"Dies sind die einzigen offiziellen Daten", betont er. Der deutsche Augenzeuge Albert Zeitler berichtet, die Polizei habe mit Bändern die Straße abgesperrt. Menschen seien in Panik umhergelaufen. "Eine Person lag verletzt oder tot, ich weiß es nicht, auf dem Boden", sagte Zeitler, der seit einiger Zeit in Barcelona lebt.

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In einer Querstraße zum Museum für zeitgenössische Kunst sei es wie in einer "Kriegszone" gewesen, erzählte Zeilter weiter. "Polizisten mit Maschinengewehren und Gewehren im Anschlag kamen in der Straße auf mich zugerannt."

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Der oder die Fahrer waren zunächst auf der Flucht. Angeblich wurde in dem Kleinlaster ein spanischer Pass gefunden. Medien berichteten, zwei Männer hätten sich in einem Restaurant verschanzt. Auch von Schüssen war zeitweise die Rede. Bestätigt wurde das nicht.

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Ein Reporter berichtete im staatlichen Sender RTVE, eine Angehörige habe Schutz in einem Geschäft der Ramblas gesucht, seither habe er keinen Kontakt mehr zu ihr gehabt. "Das Zentrum des Tourismus in Barcelona wurde getroffen", erklärte der geschockte Journalist.

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Auf Videos waren Menschen zu sehen, die in Panik flüchteten, während Polizei- und Krankenwagen zum Ort der Attacke rasten.

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Laden- und Barbesitzer schlossen Türen und Fenster und ließen die Rollläden herunter. Offenbar hatten viele verängstigte Passanten in umliegenden Gebäuden Schutz gesucht.

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Die Sicherheitskräfte sperrten das Gebiet weiträumig ab und forderten die Bevölkerung immer wieder eindringlich auf, den Ramblas fern zu bleiben. Die Krankenhäuser in der katalanischen Metropole riefen zu Blutspenden auf.

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17.08.2017 Politik Van rast in Menschenmenge 13 Tote bei Terroranschlag in Barcelona