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Seit Aretha Franklin in den 1960er-Jahren ...

(Foto: dpa)

... mit ihrem Hit "Respect" zur Stimme der schwarzen Bürgerrechtsbewegung wurde, gilt sie als die "Queen of Soul". Auch nach ihrem Tod wird sie immer ein Vorbild für junge Sängerinnen bleiben.

Eine Krebsdiagnose im Jahr 2010 zwang die damals 68-Jährige musikalisch etwas kürzer zu treten.

(Foto: AP)

Mit 18 Grammys, gut zwei Dutzend goldenen Schallplatten und ihrem Platz als erste Frau in der Rock'n'Roll Hall of Fame (im Jahr 1987) war sie eine der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt.

(Foto: AP/AP/dapd)

Auf der Bühne war sie eine echte Naturgewalt. Wer sich fragt, warum Soul-Musik so heißt, sollte sie sich anhören.

Wenn Aretha Franklin sang, dann versprühte sie pures Gefühl und man glaubte, in ihre Seele blicken zu können. Ihre Stimme, ihren Gesang konnte man nicht anders als "soulful" nennen.

Sie sang kraftvoll, manchmal voller Kampfeswillen oder sogar Wut - "Respect" war nicht umsonst einer ihrer bekanntesten Songs. Mit ihrer Fassung ...

(Foto: REUTERS)

... des Krachers von Otis Redding, der 1967 einschlug wie eine Bombe, verdiente sie sich erstmals den Soulqueen-Titel. Der Song und seine Aussage passten wie die Faust aufs Auge in die Zeit. Eine Zeit, in der Schwarze in den USA von der Mitwelt "R-E-S-P-E-C-T" einforderten.

(Foto: dpa)

"Ich und die Mehrheit der Schwarzen", sagte sie damals, "schauen gerade ein zweites Mal in den Spiegel. Nicht, dass wir uns vorher für uns geschämt hätten. Wir fangen lediglich an, uns zu schätzen, wie wir sind." Der Erfolg der Single ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... und der LP "I Never Loved A Man The Way I Love You" brachten für Franklin die entscheidende Wende. Zuvor musste sie sich sieben Jahre lang auf Wunsch des Plattenlabels Columbia mit leichten Popsongs herumschlagen.

(Foto: AP)

Erst der Wechsel zu "Atlantic Records" gab ihr die künstlerische Freiheit, die sie brauchte. Jetzt war sie die "Queen of Soul" und konnte die Musik machen, ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... die sie wollte. Mit viel Improvisation, viel Gospel, viel Gefühl und natürlich Soul. "Chain of Fools", "Baby I Love You", "A Natural Woman" und "Think" waren weitere große Erfolge. Und sie sang nicht nur auf der Bühne und im Studio, sondern auch auf dem Podest: Sie gab den Veranstaltungen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung eine Stimme, ...

(Foto: Anonymous/AP/dapd)

... oft neben dem Freund und Kollegen ihres Vaters: Martin Luther King.

(Foto: imago/UIG)

In den siebziger Jahren wurde es ruhiger um sie. Es erschienen Alben, ...

(Foto: Anonymous/AP/dapd)

... die nach Meinung der Kritik immer großartig gesungen, musikalisch aber gelegentlich zu uninspiriert und zu schwach waren.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Ihre Scheidung von ihrem ersten Mann Ted White 1969 kostete sie viel Kraft. Zudem musste sie sich um ihre vier Söhne - den ersten bekam sie schon mit 15 - kümmern. (Bild: mit ihrem zweiten Ehemann Glynn Turman und ihrem vierten Sohn Kecalf im April 1978)

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Zudem bestimmte eine neue Musikrichtung namens Disco die Charts und die schwarze Diva dieser Zeit hieß nicht Aretha Franklin, sondern Donna Summer (im Bild, 1977).

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Doch das Energiebündel kam zurück. Unvergesslich ist ihr Auftritt als Imbissbesitzerin Murphy mit dem Song "Think" im Film "Blues Brothers" von 1980.

(Foto: imago stock&people)

Bei ihren Alben wie "Who's Zoomin' Who" (1985) oder "A Rose Is Still A Rose" (1998) war Franklin schon eine Legende.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Musikalische Größen wie Annie Lennox und Elton John arbeiteten mit ihr, auch Puff Daddy und George Michael (im Bild). Ihr Duett mit George Michael "I Knew You Were Waiting" bekam 1987 einen Grammy in der Kategorie "Best R&B Performance Duo or Group" und wurde ein Nummer-eins-Hit in den USA und Großbritannien.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Und dann war da noch die Sängerin Whitney Houston, der Franklin zum Erfolg verhelfen wollte. Die junge Frau sang, wie die Pastorentochter Aretha Franklin früher, auch im Kirchenchor, hatte eine große Stimme und verdiente eine Chance. (Bild: Houston 1983 mit dem Produzenten Clive Davis, kurz nach Unterzeichnung ihres Vertrags mit Arista Records)

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Franklin (2.v.r.) war aber nicht die Patentante von Houston (3.v.l.), wie es oft irreführend heißt, sondern so eine Art "Ehrentante" (Honorary Aunt). Houston nannte sie "Auntie Ree".

(Foto: imago/ZUMA Press)

Franklin jedenfalls verschwand nicht in der musikalischen Versenkung - sie überzeugte immer wieder mit ihrer Fähigkeit, die Grenzen zwischen den Musikstilen aufzuheben und sich auf Neues einzulassen. (Bild: mit Rod Stewart und Dustin Hoffman, 1993)

Ihr Können und ihre Einzigartigkeit wurden so auch vielfach honoriert: 1987 wurde sie als erste Frau überhaupt in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. (Bild: 1987 mit dem "Godfather of Soul" James Brown)

(Foto: imago/ZUMA Press)

2012 nahm die Gospel Music Association Franklin dann auch in die "Gospel Music Hall of Fame" auf.

(Foto: CHRIS PIZZELLO/INVISION/AP)

Sie sang ebenso bei der Amtseinführung von US-Präsident Bill Clinton 1993 ...

(Foto: AMY SANCETTA/AP/dapd)

... wie 1997 bei seiner Wiederwahl (im Bild: mit James Taylor bei der Gala zu Beginn von Clintons zweiter Amtszeit) und ...

... bei der Amtseinführung von ...

(Foto: picture-alliance/ dpa)

... Präsident Barack Obama im Januar 2009.

(Foto: imago/ZUMA Press)

1999 verlieh Bill Clinton ihr die "National Medal of the Art" - die bedeutendste Auszeichnung, die durch den US-Kongress an Künstler und Förderer der Künste verliehen wird.

Auch von US-Präsident George W. Bush wurde sie geehrt - er überreichte ihr 2005 die Freiheitsmedaille (Presidential Medal of Freedom), eine der höchsten zivilen Auszeichnungen der USA. Sie war sichtlich bewegt.

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Bereits 1994 erhielt Aretha Franklin den "Lifetime Achievement Award" der National Academy of Recording Arts and Sciences, die auch die Grammys vergibt.

Und 2014 wurde sogar ein Asteroid nach ihr benannt: (249516) Aretha heißt er.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Wenige Monate vor ihrem Tod hatte Franklin noch ihr letztes Album angekündigt. Die Aufnahmen werde sie bald ...

(Foto: PAUL SANCYA/AP/dapd)

... in einem Studio in Detroit machen, einige der Songs würden von Stevie Wonder produziert, gab sie im Februar 2017 bekannt.

(Foto: REUTERS)

"Das wird mein letztes Jahr", sagte sie dem TV-Sender WDIV. Möglicherweise werde sie aber noch ein paar Konzerte geben.

(Foto: dapd)

Sie werde allerdings nicht die Hände in den Schoß legen. Das wäre nicht "wünschenswert".

(Foto: REUTERS)

Vor allem freue sie sich auf mehr Zeit mit ihren Enkeln (2008 mit Sohn Eddie).

(Foto: REUTERS)

Franklin hatte aus gesundheitlichen Gründen in den vergangenen Jahren mehrere Konzerte absagen müssen. Auch bei der Beerdigung von Whitney Houston im Februar 2012 konnte sie wegen ihrer Krebserkrankung nicht teilnehmen.

Ihren letzten öffentlichen Auftritt hatte sie im August 2017 in Philadelphia. Daraufhin verschlechterte sich ihr Zustand zunehmend.

(Foto: imago/ZUMA Press)

"Wir haben die Mutter und den Fels unserer Familie verloren", schrieben Aretha Franklins Angehörige nach ihrem Tod am 16. August 2018. In der Soul-Musik wird sie jedoch ewig weiterleben. (abe/mba/dpa)

(Foto: imago/MediaPunch)
16.08.2018 Unterhaltung Aretha Franklin mit 76 gestorben Das bewegte Leben der "Queen of Soul"

Im Sommer 1988 versetzen diese beiden Männer die Bundesrepublik in Aufruhr: Hans-Jürgen Rösner ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... und Dieter Degowski sind die Hauptfiguren ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... des Gladbecker Geiseldramas.

Alles beginnt mit einem simplen Banküberfall. Am Morgen des 16. August 1988 brechen Degowski und Rösner, ein stadtbekannter Schwerverbrecher, in eine Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck-Rentfort ein.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Sie erbeuten 120.000 D-Mark. Doch als sie flüchten wollen, entdecken sie ein Polizeiauto vor der Filiale. Daraufhin kehren die Verbrecher in das Gebäude zurück und nehmen zwei Bankangestellte als Geiseln. Die Polizei belagert das Gebäude.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Nach stundenlangen Verhandlungen gehen die Einsatzkräfte schließlich auf die Forderungen der Bankräuber ein: Degowski und Rösner bekommen 300.000 Mark und ein Fluchtauto.

(Foto: picture alliance / dpa)

Um 21.45 Uhr verlassen die Bankräuber mit ihren beiden Geiseln schließlich die Bank und fliehen. Es entwickelt sich einer der ...

(Foto: picture alliance / dpa)

... spektakulärsten Kriminalfälle in der Geschichte der Bundesrepublik. Gladbeck, Bremen, die Niederlande, Wuppertal, Köln und Bad Honnef: Das sind die Stationen der zweitägigen Flucht, während der die beiden Geiselnehmer die Polizei narren.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

In Bremen bringen Rösner und Degowski am 17. August einen Linienbus mit 32 Passagieren in ihre Gewalt. Fünf der Insassen lassen sie gehen. Für die anderen beginnt ein stundenlanges Martyrium.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Kidnapper versuchen Kontakt zur Polizei aufzunehmen, aber niemand geht ans Telefon. Die Gangster entlarven massive organisatorische Probleme der Polizei, als sie Ländergrenzen überqueren und die Beamten damit beschäftigt sind, ...

... immer neue Einsatzstäbe zu bilden. In Bremen hat ein Sondereinsatzkommando die beiden Geiselnehmer zwischenzeitlich zwar im Visier, greift aber nicht ein.

Als die Polizei auf einem Rastplatz später Rösners Freundin festnimmt, drohen die beiden damit, eine Geisel zu töten.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Nach Ablauf eines Fünf-Minuten-Ultimatums erschießt Degowski im Bus schließlich einen 14-Jährigen.

(Foto: picture alliance / Hartmut Reeh/)

Am Morgen des dritten Tages der Verfolgungsjagd - die Geiselnehmer sind mit dem Bus inzwischen in die Niederlande gefahren - lassen die Verbrecher bis auf zwei alle Geiseln frei und wechseln das Fahrzeug. Mit einem BMW fahren sie zurück nach Deutschland. Über Wuppertal führt ihr Weg nach Köln.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Hier fahren Degowski und Rösner mit dem Fluchtauto in eine Fußgängerzone. Dort bleiben sie von Medienvertretern nicht lange unentdeckt.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Es kommt zu bizarren Szenen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Während Degowski mit den Geiseln im Auto sitzen bleibt, ...

(Foto: Associated Press)

... steigt Rösner aus ...

(Foto: picture-alliance/ dpa)

... und gibt den Journalisten Live-Interviews. Die Rolle der Medien wirft später Fragen auf.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Machen sie sich zu Handlangern, indem sie den Verbrechern eine Bühne bieten?

(Foto: picture alliance / dpa)

Später stehen daher nicht nur die Ermittlungspannen der Polizei in der Kritik, sondern auch die übereifrigen Reporter.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Unter ihnen ist auch der "Express"-Journalist Udo Röbel, der kurzerhand zu den Entführern ins Auto steigt.

Die Polizei entscheidet sich auch in Köln ...

(Foto: picture alliance / dpa)

... gegen einen Zugriff. Degowski und Rösner verlassen Köln am Mittag des 18. August. Röbel zeigt ihnen den Weg zur Autobahn. Auf einer Raststätte steigt der Journalist wieder aus dem Wagen. Zu diesem Zeitpunkt ahnen die Kriminellen noch nicht, dass ihre dreitägige Flucht bald endet.

Auf der A3 Richtung Frankfurt schlägt ein Sondereinsatzkommando eine Stunde später zu und ...

(Foto: picture-alliance / dpa)

... beendet die Geiselnahme nach 54 Stunden - mit tragischem Ausgang. Bei dem Schusswechsel stirbt eine der Geiseln.

(Foto: picture alliance / dpa)

Beim Prozess kann die Staatsanwaltschaft später beweisen, dass der Schuss aus Rösners Waffe abgefeuert wurde.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Richter Rudolf Esders (Bild von 1999) verurteilt Degowski und Rösner nach 19 Monaten Prozess im März 1991 wegen Geiselnahme mit Todesfolge und Mordes (Degowski) sowie versuchten Mordes (Rösner) zu lebenslanger Haft. Bei Rösner wird zudem anschließende Sicherungsverwahrung angeordnet.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Auch für die Politik hat der Fall Konsequenzen: Während der Bremer Innensenator Bernd Meyer zurücktritt, bleibt NRW-Innenminister Herbert Schnoor (r.) im Amt.

(Foto: AP)

Degowski sitzt insgesamt 30 Jahre im Gefängnis. im Februar 2018 wird er schließlich aus der Haft entlassen. Er soll eine neue Identität erhalten haben.

(Foto: picture alliance / dpa)

Sein Komplize Rösner ist immer noch in Aachen inhaftiert. Wegen eines Drogenfundes in seiner Einzelzelle muss er sich 2009 erneut vor Gericht verantworten. In der Hoffnung, doch noch irgendwann aus dem Gefängnis entlassen zu werden, hat er mittlerweile eingewilligt, eine Therapie zu machen. Zuvor soll er sich jahrelang dagegen gewehrt haben.

(Foto: REUTERS)

Zuletzt sorgt Rösner für Furore, als er versucht, die Produktion des jüngsten Gladbeck-Films zu verhindern.

(Foto: REUTERS)

Doch der Versuch scheitert. Die Dreharbeiten beginnen 2016, gedreht wird zum Teil ...

(Foto: imago/Reichwein)

... an Originalschauplätzen. 2018 wird der Zweiteiler im Fernsehen ausgestrahlt.

(Foto: imago/Reichwein)
16.08.2018 Panorama Drama jährt sich zum 30. Mal Das Geisel-Desaster von Gladbeck
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Das Phänomen Madonna fasziniert und schockiert die Welt seit Jahrzehnten.

(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

Mit ihren provokanten Shows löste die US-Pop-Ikone in den vergangenen Jahrzehnten einen Skandal ...

(Foto: imago/Eastnews)

... nach dem anderen aus, immer wieder brachte sie das Thema Sex ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... in die Öffentlichkeit und die Popkultur.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Kaum eine Musikerin ist in ihrem Alter noch dermaßen einflussreich.

(Foto: dpa)

Die erfolgreichste Frau im Musikbusiness feiert am 16. August 2018 ihren 60. Geburtstag.

(Foto: imago/PicturePerfect International)

Kein Grund, sich zu verstecken

(Foto: imago/PicturePerfect International)

Schon vom Start ihrer Karriere an war klar, dass Madonna die Welt des Pop verändern würde.

(Foto: REUTERS)

Ein Jahr nach ihrem ersten Album "Madonna" trat sie 1984 bei der ersten Ausgabe der ...

(Foto: imago/UPI Photo)

... MTV Video Music Awards auf, auf - dort sang sie ihren Hit "Like a Virgin", während sie sich im sexy Hochzeitskleid lasziv auf dem Boden räkelte.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Seither vergingen nie mehr als vier Jahre bis zum nächsten Album ...

(Foto: imago stock&people)

... und auch der nächste Skandal ließ nie lange auf sich warten.

(Foto: Interscope/Universal Music)

Legendär waren etwa die Küsse zwischen Madonna, Britney Spears und Christina Aguilera bei den MTV Video Music Awards 2003.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Zuletzt löste die Popdiva in sozialen Netzwerken Aufruhr aus, ...

(Foto: imago stock&people)

... nicht etwa weil sie putzte, sondern weil sie 2015 beim Coachella-Festival in Kalifornien den Jahrzehnte jüngeren Rapper Drake auf den Mund küsste.

(Foto: Instagram/madonna)

Verglichen mit einigen anderen Auftritten sind diese Aktionen dabei noch harmlos: ...

(Foto: imago stock&people)

1990 verbot MTV die Ausstrahlung von Madonnas Video zum Song "Justify My Love", in dem sie explizite Sex-Praktiken ...

(Foto: imago stock&people)

... wie Fesselspiele zeigt.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Im selben Jahr erregte die Sängerin die Gemüter, als sie bei einer Tournee die damals noch wenig akzeptierte Homosexualität ausgiebig feierte.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Ihre Tänzer machten während ihrer Darbietung des Songs "Like a Prayer" Masturbationsbewegungen - nur knapp entging Madonna im kanadischen Toronto einer Festnahme.

(Foto: imago/Belga)

Aber: Provokation ist einfach ihr Ding.

(Foto: REUTERS)

Das Phänomen Madonna geht weit über Musik hinaus.

(Foto: Mert Alas/Marcus Piggot)

Immer wieder stellte sie die Erwartungen infrage, ...

(Foto: instagram.com/madonna)

... wie Frauen ...

(Foto: Evan Agostini/Invision/AP)

... sich zu benehmen hätten.

(Foto: Charles Sykes/Invision/AP)

Immer wieder war sie mit Männern zusammen, die Jahrzehnte jünger waren, ...

(Foto: imago stock&people)

... und ist auch in ihrem jetzigen Alter Sinnbild eines selbstbewussten Jugendkults.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Auch ihr Familienmodell ist ungewöhnlich: ...

... Neben ihren zwei leiblichen Kindern hat Madonna vier aus Malawi adoptierte.

Musikalisch und stilistisch ist ihr Einfluss auf heutige Popmusikerinnen wie Lady Gaga unübersehbar.

(Foto: imago/Belga)

"Als eine alternde, beliebte Musikerin, die immer noch in der Öffentlichkeit präsent ist, ...

(Foto: REUTERS)

... ist sie absolut relevant", sagt Freya Jarman, Musikwissenschaftlerin an der Universität Liverpool.

(Foto: REUTERS)

Andere Stars würden immer mal wieder aus der Öffentlichkeit verschwinden - nicht so Madonna.

(Foto: imago/ZUMA Press)

2016 erläuterte Madonna bei einer Dankesrede für einen Preis des US-Magazins Billboard, wie kritisch sie die Anforderungen an Frauen in der Musikbranche sieht: ...

(Foto: imago stock&people)

... "Hübsch und süß und sexy" dürften Frauen sein, meinungsstarke Frauen würden dagegen nicht gern gesehen.

(Foto: imago stock&people)

"Und schließlich: Altere nicht. Denn zu altern ist eine Sünde. ...

(Foto: imago/UPI Photo)

... Du wirst kritisiert, herabgewürdigt und definitiv nicht im Radio gespielt", sagte sie weiter, …

(Foto: AP)

... offenbar in Anspielung auf einen BBC-Sender, der ihren damals aktuellen Song nicht spielen wollte, weil der Sender eine jüngere Zielgruppe habe.

Madonna scherte sich allerdings selbst nie darum, was die Gesellschaft als "Sünde" sieht - ...

(Foto: REUTERS)

... und wurde damit zum Vorbild unzähliger Popmusikerinnen und anderer Frauen.

(Foto: imago/MediaPunch)

Bleibt nur noch zu sagen: Cheers! (soe/AFP)

16.08.2018 Unterhaltung Madonna, einfach unvergleichlich 60 - so what?

Die Katastrophe trifft Genua ohne Vorwarnung: In der norditalienischen Hafenstadt bricht ein riesiges Brückenbauwerk ein.

(Foto: dpa)

Das Unglück zerstört ein Teilstück der italienischen Autobahn A10: Die Hauptverkehrsader an der ligurischen Küste ist komplett unterbrochen.

(Foto: n-tv.de / Stepmap.de)

Erste Aufnahmen der italienischen Polizei deuten bereits an, dass bei dem Einsturz mit vielen Toten gerechnet werden muss: ...

(Foto: imago/Italy Photo Press)

Die vierspurige Autobahnbrücke ist auf einer Länge von rund 200 Metern eingestürzt.

(Foto: REUTERS)

Tonnenschwere Trümmer der Betonpfeiler türmen sich am Unglücksort auf.

(Foto: dpa)

Die Autostrada A10 ist komplett unterbrochen. Dutzende Fahrzeuge stürzen mit der Fahrbahn in die Tiefe.

(Foto: dpa)

Autos und Lastwagen liegen zerschmettert zwischen den Bruchstücken. Nach Angaben der Retter ...

(Foto: AP)

... verlieren Dutzende Menschen ihr Leben. Die Feuerwehr ...

(Foto: dpa)

... gibt die Zahl der Opfer mit mindestens 42 an. Es könnten aber noch mehr werden. Die Brücke ...

(Foto: REUTERS)

... überspannte ein Gewerbegebiet und auch einen Fluss.

(Foto: dpa)

Laut Feuerwehr stürzten Trümmer auch auf Bahngleise.

(Foto: REUTERS)

Die Retter ziehen Verletzte aus den Trümmern und suchen mit Spürhunden nach weiteren Opfern. Elf Überlebende ...

(Foto: dpa)

... seien aus den Trümmern geborgen worden, sagte Bürgermeister Marco Bucci. An der Unglücksstelle im Westen der Hafenstadt ...

(Foto: REUTERS)

... waren mehr als 200 Rettungskräfte im Einsatz.

(Foto: dpa)

Die Brücke hat eine Höhe von über 40 Metern ...

(Foto: REUTERS)

... und war in den 1960er Jahren erbaut worden.

(Foto: dpa)

Zum Unglückszeitpunkt herrschte ein Unwetter.

(Foto: dpa)

Der eingestürzte Fahrbahnabschnitt ist rund 200 Meter lang. Der Autobahn-Betreiber Autostrade erklärt, ...

(Foto: imago/Italy Photo Press)

... es seien Arbeiten im Gange gewesen, um das Fundament der Fahrbahn auf dem Viadukt zu verstärken.

(Foto: REUTERS)

"Die Arbeiten und der Gesamtzustand der Brücke wurden ständig überwacht", teilt das Unternehmen mit.

(Foto: imago/Italy Photo Press)

Die Brücke, hier in einer Computergrafik im Zustand vor dem Einsturz, ...

(Foto: © Google Maps, Bilder © 2018 Google, Landsat / Copernicus, Data SIO, NOAA, U.S. Navy, NGA, GEBCO, Kartendaten © Google)

... bricht im mittleren Bereich zusammen.

(Foto: © Google Maps, Bilder © 2018 Google, Landsat / Copernicus, Data SIO, NOAA, U.S. Navy, NGA, GEBCO, Kartendaten © Google)

Auf ersten Aufnahmen von dem Unglück sind Staubwolken an der Einsturzstelle zu erkennen.

(Foto: imago/Italy Photo Press)

"Die Einsturzursache wird gründlich untersucht, sobald es sicher ist, die Unglücksstelle zu betreten", heißt es.

(Foto: REUTERS)

Verkehrsminister Danilo Toninelli spricht von einer "riesigen Tragödie".

(Foto: picture alliance/dpa)

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bietet der italienischen Regierung Hilfe an: "Frankreich ist an der Seite Italiens" und ...

(Foto: dpa)

... "hält sich bereit, jede notwendige Hilfe zu leisten", schreibt Macron bei Twitter. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wünscht den Rettungskräften an der Unglücksstelle "Kraft für die Bewältigung ihrer Aufgaben".

(Foto: AP)

"Unsere Gedanken sind bei den Opfern des Unglücks und ihren Angehörigen", so Steinmeier weiter.

(Foto: REUTERS)

Die Bergungsarbeiten liefen weiter.

(Foto: dpa)

Die Feuerwehrleute rechneten mit einem Anstieg der Opferzahlen. (fhe/jwu/dpa/AFP/rts)

(Foto: dpa)
14.08.2018 Panorama Die Katastrophe von Genua Einstürzende Autobahnbrücke wird zur Todesfalle

Es ist der erste Nuklearangriff in der Geschichte der Menschheit.

(Foto: picture alliance / dpa)

Am 6. August 1945 um 8.15 Uhr werfen die US-Amerikaner eine Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima ab.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die Folgen sind verheerend.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

US-Kriegsminister Henry Stimson ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... und Außenminister James Byrnes hatten Präsident Harry Truman bedrängt, die neue Waffe einzusetzen, ..

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... die erst einen Monat zuvor erstmals in der Wüste von New Mexiko getestet worden war.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Anfang August wird einer der besten Bomberpiloten der USA, Paul Tibbets, über die streng geheime Mission informiert.

(Foto: AP)

Sein Bomber, nach seiner Mutter "Enola Gay" benannt, bekommt noch den Segen des Feldgeistlichen.

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Dann hebt er ab.

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Fünfeinhalb Stunden später klinkt Tibbets die Atombombe mit dem harmlos klingenden Namen "Little Boy" aus.

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Die Bombe von knapp 75 Zentimetern Durchmesser und 3,2 Metern Länge wiegt etwa 4400 Kilogramm, die Sprengkraft ist vergleichbar mit 13.000 Tonnen TNT.

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580 Meter über dem Shima-Krankenhaus, mitten im Zentrum Hiroshimas, detoniert die Bombe.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Blitz bringt ein Inferno über die Stadt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Innerhalb von Sekunden macht eine gewaltige Druck- und Hitzewelle von mindestens 6000 Grad Hiroshima zu einer lodernden Hölle.

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Im Umkreis von zwei Kilometern wird alles niedergemäht.

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Rund 80 Prozent der Stadt liegen in Schutt und Asche.

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Von den etwa 250.000 Bewohnern sterben auf einen Schlag schätzungsweise mehr als 70.000.

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Ende Dezember 1945 liegt die Zahl schon bei 140.000.

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In der Nähe des Epizentrums der Bombe verdampfen Gebäude, Menschen, Tiere und Pflanzen auf der Stelle.

Etwas entfernter erleiden die Menschen schwere Verbrennungen und werden radioaktiv verseucht.

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Die Überlebenden hätten die Toten beneidet, so der Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba.

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Wenige Stunden nach dem Angriff fallen dicke schwarze Regentropfen. Die pulverisierten, radioaktiven Überreste der Stadt fallen zur Erde zurück und verseuchen den Boden.

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Auf der Suche nach Wasser und Angehörigen irren Menschen durch ihre vernichtete Stadt.

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Drei Tage später, am 9. August, hebt der nächste US-Bomber vom Boden ab. An Bord: "Fat Man". Die Bombe hat einen Durchmesser von 1,5 Meter, wiegt 4500 Kilogramm, enthält Plutonium 239 und hat eine Sprengkraft vergleichbar mit 22.000 Tonnen TNT.

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Sie wird über Nagasaki abgeworfen.

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Die Sprengkraft der Bombe ist fast doppelt so hoch wie in Hiroshima, die Bombe detoniert rund 500 Meter über dem Boden.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Nagasaki wird dem Erdboden gleichgemacht.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

In Nagasaki befindet sich zur Zeit der Explosion fast ein Drittel der 250.000 Einwohner im Umkreis von 2 Kilometern Entfernung vom tödlichen Hypozentrum der Bombe.

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In den nächsten Monaten sterben dort etwa 70.000 Menschen.

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Japan hat keine Wahl mehr, am 15. August gibt der Kaiser die Kapitulation bekannt.

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Die genaue Opferzahl der beiden Atombombenangriffe wird sich nie ermitteln lassen.

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Die Überlebenden, "Hibakushas" genannt, sind für ihr Leben gezeichnet.

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Mehr als die Hälfte von ihnen leidet an Verstümmelungen, ...

(Foto: picture-alliance/ dpa)

... Langzeitschäden oder Folgeerkrankungen wie Schilddrüsenkrebs.

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Kinder der Strahlenopfer kommen verstümmelt und mit genetischen Schäden zur Welt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Bis heute leiden tausende Menschen unter den Spätfolgen der radioaktiven Strahlung.

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Erst seit 1968 erhalten die Opfer eine kostenlose medizinische Betreuung.

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Für die Überlebenden und einen Großteil der Welt ist klar:

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Der Abwurf der Bomben war ein Kriegsverbrechen.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die Atombombe sei militärisch nicht notwendig gewesen und habe nur "am lebenden Objekt" erprobt werden sollen, meint beispielsweise der US-Historiker Gar Alperovitz.

Leo Szilard, der wohl als erster Physiker die Idee einer Atombombe hatte und diese für die USA mitentwickelte, sagt nach dem Krieg:

(Foto: Associated Press)

"Hätten die Deutschen die Atombombe auf unsere Städte geworfen, ...

... hätten wir das ein Kriegsverbrechen genannt und die schuldigen Deutschen in Nürnberg zum Tode verurteilt und gehängt."

(Foto: picture alliance / dpa)

Den Vergleich lassen die Befürworter der Bombe nicht gelten.

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"Die Hoffnung auf eine Kapitulation Japans war trotz der aussichtslosen Lage vergebens", schreibt zum Beispiel der US-Historiker Victor Davis Hanson.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Denn die Japaner zeigten einen enormen Durchhaltewillen.

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Allein in der Schlacht von Okinawa im April 1945 kämpften sie um jeden Fußbreit.

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12.000 US-Amerikaner und mehr als 110.000 Japaner starben.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

In Washington gingen die Planer von einem Kriegsende im Jahr 1947 aus.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

US-Außenminister James Byrnes sprach damals von einer halben Million alliierter Soldaten, die bei einer Fortsetzung des Krieges ihr Leben verloren hätten.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Doch Kritiker wie Alperovitz werfen Byrnes und Präsident Harry Truman vor, Adressat der Bomben sei weniger Tokio als vielmehr Moskau gewesen.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Washington habe eine Drohkulisse gegen die aggressive Politik der Russen aufbauen wollen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Deshalb auch zwei Bomben: Die erste sollte zeigen, dass man "die Bombe" habe.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die zweite, dass man das auch wiederholen könne.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Ähnlich sieht es der russische Historiker Anatoli Koschkin: "US-Präsident Harry Truman wollte die Atombombe, um den uneingeschränkten Führungsanspruch der USA in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu verankern."

(Foto: AP)

Truman habe die Sowjetunion und ihren Führer Josef Stalin in die Schranken weisen wollen.

(Foto: AP)

Zugleich habe der Atomschlag gegen Japan dazu gedient, den US-Einfluss in Asien zu verankern und die Sowjetunion dort zu schwächen.

(Foto: AP)

Hiroshima und die Hunderttausenden Toten seien so gesehen eine Kriegserklärung an die Sowjetunion gewesen - ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... und der schreckliche Auftakt des Kalten Krieges, schreibt Koschkin zum 65. Jahrestag des Atombombenabwurfs.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Tibbets, der die erste Atombombe der Weltgeschichte abgeworfen hatte, zeigt sich indes sein Leben lang frei von Zweifeln:

(Foto: picture-alliance / dpa)

"Wir haben nichts zu bereuen", sagt der General noch wenige Jahre vor seinem Tod.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

"Ich würde es wieder tun."

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06.08.2018 Politik Der erste Atombomben-Angriff Wie "Little Boy" Hiroshima vernichtete

Kühl, intelligent und ein durchdringender Blick: Als Dana Scully in der Kult-Serie "Akte X" verzaubert Gillian Anderson Millionen Sci-Fi-Fans. Und auch nach 25 Jahren Jagd nach Außerirdischen ...

(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

... scheint Anderson alias Scully keinen Tag gealtert zu sein. Kaum zu glauben, dass sie am 9. August 2018 schon 50 Jahre alt wird.

(Foto: picture alliance / Matt Crossick)

Als Anderson 1968 zur Welt kommt, deutet noch nichts darauf hin, dass aus ihr einmal ein Star werden würde. Ihre Mutter arbeitet als Computer-Analytikerin und ihr Vater bei der Postproduktion von Filmen.

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Doch schon als Kind zeigt sich ihre rebellische Ader. Mit acht Jahren raucht sie ihre erste Zigarette. Und noch heute sagt sie entgegen der US-amerikanischen Norm: "Rauchen ist eine gute Sache."

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Später wird sie zur Punkerin, färbt sich die Haare und wird sogar mehrmals verhaftet. Trotz ihrer rebellischen Art inspiriert sie jedoch ein ganz unrebellischer Film zu einer Karriere als Schauspielerin und Weltverbesserin. Als ...

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... Anderson 1985 Sydney Pollacks Drama "Jenseits von Afrika" sieht, entscheidet sie sich für eine Schauspielausbildung in Chicago.

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Doch der große Durchbruch lässt zunächst auf sich warten. Anderson spielt im Theater und tritt in mehreren Kurzfilmen und Serien auf.

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In dieser Zeit bereitet der Sender Fox die Serie "Akte X" vor: eine ...

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... Hommage ihres Erfinders Chris Carter an alle guten und schlechten Science-Fiction-Filme.

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Dass Anderson zu David Duchovnys Partnerin in der Serie wurde, verdankt sie ...

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... Hannibal Lecter. Denn Carter sucht 1993 nach einem Spiegelbild von Jodie Fosters FBI-Studentin Clarice Starling in "Das Schweigen der Lämmer": eine ...

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... kühle, kontrollierte und kluge junge Frau, die der paranormalen Paranoia in "Akte X" Skepsis und Vernunft entgegensetzt - und das ...

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... stilsicher im Hosenanzug. So wird Anderson 1993 zu Dana Scully, die an der Seite von FBI-Kollege Fox Mulder mysteriöse Fälle aufklärt.

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Und die Zuschauer lieben die wöchentlichen Abenteuer von Scully und Mulder, in denen sie sich mit Aliens, Monstern und Verschwörungstheorien herumschlagen müssen.

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Bei der 200. Folge im Dezember 2002 gilt "Akte X" schön längst als Kultserie und Gillian Anderson als Star.

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Es regnet Golden Globes und ...

... Emmys für die Alienjäger, um die sich schnell eine riesige Fangemeinde bildet. Anderson kann vor allem das männliche Publikum von sich überzeugen.

1996 kürt sie das Männermagazin "FHM" zur "Sexiest Woman in the World". Doch Anderson wird auch in feministischen Kreisen für ihre Darstellung einer starken und klugen Protagonistin gefeiert.

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Zudem engagiert sich der Rotschopf für eine Vielzahl wohltätiger Zwecke. Für die Tierschutzorganisation Peta präsentiert sie sich erst kürzlich hüllenlos, unter dem Motto: "Ich bin lieber nackt, als dass ich Pelz trage."

Und auch Afrika vergisst Scully nicht. 2008 gründet sie die Organisation "South African Youth Education für Sustainability", die Kinder und Jugendliche in Südafrika unterstützt.

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Im gleichen Jahr und sechs Jahre nach Ende der Mystery-TV-Serie kehrt Anderson als Scully wieder auf die Leinwand zurück, um einen neuen rätselhaften Fall zu lösen.

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Bei der Premierenvorstellung des neuen "Akte X"-Films macht die mittlerweile 40-Jährige selbst mit kugelrundem Bauch eine super Figur. Denn wie ihre Kultfigur ist Anderson auch in ihrem Privatleben tough: Die ...

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... Powerfrau ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern, Aktivistin, Feministin und Sprachrohr vieler gemeinnütziger Organisationen. Außerdem hat sie auch einige einflussreiche Freunde. So war sie ...

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... schon zweimal zu Gast im Buckingham-Palast, zuletzt vor einem Jahr beim Empfang der "Women of the World".

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Nach dem Ende von "Akte X" zieht es Anderson 2002 zurück nach London, ...

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... wo sie als Jugendliche lange Zeit gelebt hat. Dort spielt sie wie in früheren Zeiten viel Theater und wirkt in britischen Filmproduktionen mit.

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Doch Scully und "Akte X" lassen die Wahl-Londonerin nicht los und so geht die Erfolgsserie 2016 ...

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... mit einer neuen Staffel erneut auf Sendung - diesmal aber mit einer blonden Dana Scully. Die Neuauflage freut nicht nur die Fans, ...

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... sondern auch die beiden Hauptdarsteller, die über die Jahre hinweg gute Freunde geworden sind. So trällern sie hier zu Duchovnys Album "Hell or Highwater" gemeinsam auf der Bühne.

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Darauf gibt es erst einmal ein Küsschen - unter Freunden, versteht sich.

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Doch auch abseits ihrer Paraderolle weiß Anderson immer wieder zu glänzen: Seit ...

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... 2013 spielt sie die Hauptrolle der Stella Gibson in der Krimiserie "The Fall - Tod in Belfast".

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Und auch in ihrer Rolle der Media in der Fantasyserie ...

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... "American Gods" von Bryan Fuller und Michael Green überzeugt sie auf ganzer Linie.

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Da ist es kaum verwunderlich, dass Anderson Anfang 2018 auf dem berühmten "Walk of Fame" im Herzen von Hollywood mit einem eigenen Stern geehrt wird.

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Sie ist einfach smart, ...

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... talentiert ...

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... und wunderschön. (hny)

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09.08.2018 Unterhaltung "Akte X"-Star Gillian Anderson Schau ihr in die Augen, Kleiner!

Die Menschen in Spanien sind an die Sommerhitze gewöhnt.

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Erst wenn das Thermometer die 40-Grad-Marke erreicht, fangen etwa die Madrilenen auf der Straße zu stöhnen an.

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Wenn die Sonne besonders heiß vom Himmel knallt, zwischen 14 Uhr und 17 Uhr, zieht man sich einfach zurück.

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Die Siesta, der "Mittagsschlaf", gehört zu Spanien wie Paella, Stierkampf und Flamenco.

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Büros machen längere Pausen, in den meisten Läden werden "Geschlossen"-Schilder nach draußen gehängt.

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Während der Siesta halten inzwischen allerdings die wenigsten Spanier ein Nickerchen. Man geht ins Fitnessstudio oder ins Schwimmbad oder isst mit der Familie und mit Kollegen einfach länger zu Mittag.

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Fast überall in Spanien gibt es ja Klimaanlagen.

Auch die Essgewohnheiten werden den Temperaturen angepasst.

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Im Sommer erfrischt man sich zum Beispiel gern mit kalt servierten Suppen wie Gazpacho (im Bild) oder Salmorejo.

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Die Devise in Italien lautet in den Hitze-Monaten: Ferien machen.

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Im August kommt das öffentliche Leben im ganzen Land weitgehend zum Erliegen, ...

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... viele Büros und Geschäfte in den großen Städten schließen den ganzen Monat.

Die Italiener zieht es in Massen ans Meer oder in die Berge.

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Mittags ziehen sich die Menschen meist in abgedunkelte Häuser zurück, um abends wieder am Strand zu flanieren.

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Wer Pech hat und in Städten wie Rom oder Mailand bleiben muss, sucht oft vergeblich nach erschwinglichen Freibädern.

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Man kann es dann den verschwitzten Touristen gleichtun und sich in ein Restaurant mit Ventilatoren setzen, die per Sprühnebel Abkühlung versprechen.

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Ansonsten bleibt einem nur die Wahl: zurück ins klimatisierte Büro.

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Einheimische und Touristen können sich per Smartphone über kühle Orte in Paris informieren. Die App "Extrema Paris" zeigt laut Betreiberangaben kühle Plätzchen.

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Damit niemand die Hitze ertragen muss, werden nachmittags gekühlte Räume in 32 Rathäusern und öffentlichen Einrichtungen für die Öffentlichkeit freigegeben.

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Wer die App nutzt, kann zudem auswählen, ob er sich lieber in einer Kirche, einem Museum, ...

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... einem Park oder am Ufer eines Wasserlaufes abkühlen möchte - 1000 Pariser "Frischeinseln" sind programmiert.

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Wem es nichts ausmacht, nass zu werden, der kann auch einfach einen der öffentlichen (Spring-)Brunnen nutzen.

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Für Ältere hat Paris übrigens einen besonderen Service: Diese können sich für die Sommermonate bei der Stadt registrieren.

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Somit stellen sie sicher, dass Beauftragte der Stadt bei Hitze regelmäßig bei ihnen anrufen, um sich über ihr Wohlbefinden zu erkundigen.

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Wenn die Sommer so richtig heiß werden, erfrischen sich die Menschen in Bulgarien nicht nur gern im Meer, sondern auch ...

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... mit kühlem heimischem Joghurt.

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Zum Frühstück, zwischendurch oder am Abend will in dem Balkanland kaum jemand auf die dicke "kisselo mljako" (saure Milch) mit dem einzigartigen bulgarischen Ur-Bakterienstamm Lactobacillus bulgaricus verzichten.

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Ebenso nicht auf Ayran aus Joghurt, Wasser und Salz. Dieses aus Vorderasien stammende Erfrischungsgetränk soll zudem den Blutdruck senken.

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Sehr beliebt als Vorspeise an heißen Sommertagen ist auch die kalte Gurkensuppe "tarator", die mit Joghurt, Dill, Knoblauch, Olivenöl und gehackten Walnusskernen zubereitet wird. Na, dann: Guten Appetit! (Text: Christof Bock, dpa)

(Foto: imago stock&people)
04.08.2018 Panorama Siesta, Klimaanlage und Ayran Süd-Europa weiß, wie man mit Hitze umgeht
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