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Der siebte Tag in der australischen Wildnis beginnt gefühlt so wie immer:

Gisele alias "Gisela" muss zur Dschungelprüfung antreten. Angesichts ihrer früheren, weniger glanzvollen Leistungen ist die Anspannung hoch.

Das Model will es zumindest versuchen und krabbelt in die sympathisch anmutende Höhle.

(Foto: TV Now)

Doch bei "Alarm in Cobra 11" erwarten sie allerhand Kriechtiere. "Ohhhr, nee, ne?"

(Foto: TV Now)

Gisele muss die Prüfung abbrechen.

(Foto: TV Now)

Das Magenknurren ihrer Pritschennachbarn ist schon zu hören. "Meine Mitcamper werden mich alle hassen, aber ist mir egal!"

Die "Null-Sterne-Diät" schlägt tatsächlich auf die Gemüter der Stars.

(Foto: TV Now)

Und dann ist da noch die Sache mit den Pfannen. Denn an der Feuerstelle gilt dasselbe wie im Urlaub mit dem Handtuch: Ein Revier will markiert sein.

(Foto: TV Now)

Leila Lowfire sieht die Dominanz von ...

... Currywurst-Mann Chris nicht ein. Es folgt eine Diskussion über Wasser, Steine, Geschirr und Feuergrößen.

(Foto: TV Now)

War was?

Ja, am Frankfurter Flughafen wurde Bastian Yotta wegen angeblicher Steuergeschichten vor wenigen Wochen festgenommen.

"Sowas willst du in deinem Leben nicht mitmachen", erzählt er Evelyn am Lagerfeuer. Die erwidert altklug: „Wie nennt man noch mal den Spruch: was dich nicht härter macht, macht dich stärker!“

Am Morgen dann das böse Erwachen. "Das sind alles Gehirnamputierte."

Chris beschwert sich, dass der Klodeckel nicht unten war. "Die Ameisen sind mir in den Arsch gekrochen!"

Evelyn soll die Schuldige sein. Ihre Darstellung der Ereignisse auf dem stillen Örtchen lassen die anderen zunächst ratlos zurück.

(Foto: TV Now)

Doch in all dem Zwist und Hunger gibt es auch Gesten der Zuwendung.

(Foto: TV Now)

Schlitten-Sandra erklärt der "Bachelor"-Absolventin, wie das mit den Himmelsrichtungen funktioniert. "Und was passiert im Norden?" Wir staunen und warten. (ftü/fzö)

18.01.2019 Unterhaltung Dschungelcamp - Tag 7 Da wird der Chris mit der Pfanne verrückt

Auch am sechsten Tag im rutschigen Regenwald spielen sich wieder dramatische ...

... und skurrile Szenen ab. Doch der Reihe nach.

Gisele O. und B. Yotta treten erneut gemeinsam zur Dschungelprüfung an. Und am Anfang ...

... sieht auch alles nach Friede, Freude, Eierkuchen aus.

Doch als die Rutsche allerhand Würgereiz erzeugende Stoffe befördert.

Und dem Zuschauer in der "Spülhölle" so mancher Anblick zugemutet wird.

Da teilen Kuh-Urin und Co. das geplagte Duo in zwei ungleiche Partner.

Der sonst so energetisierte Yotta bekommt keinen der begehrten Sterne zu fassen!

Die Stunde der Gisele Oppermann schlägt. Ihr gelingt es, ...

... vier der wertvollen "Essensmarken" zu erhaschen. Doch dieser persönliche Triumph ist ihr nicht genug.

Nach dem feuchtfröhlichen Härtetest gibt sie mit ihren Fangqualitäten an. "Du hast ne‘ Riesenhand und holst nicht mal einen Stern!" Yotta gefällt das naturgemäß ganz und gar nicht.

"Lass' mich!" Die beiden gehen wenig harmonisch auseinander.

Nicht nur bei ihnen gibt es dicke Luft. Auch an der Feuerwache herrscht eisige Kälte.

Sibylle fühlt sich von Piper im Stich gelassen. "Der Tommi hält von mir Abstand, ich sitze hier ganz alleine. Alleine am Lagerfeuer."

Der will sein Fehlverhalten nicht einsehen und es kommt, wie es kommen muss:

Die sonst so taffe Erotik-Darstellerin kann die Tränen nicht zurückhalten.

Auf ein offenes Ohr stößt sie bei ihren Mitcampern wie Domenico.

Es folgt die Aussprache. Die Wogen sollen geglättet werden. Nur eine Person schafft es jetzt noch, die Gemüter gegen sich aufzubringen.

Nein, nicht ALF, sondern Gisele. Sie verweigert Doreen Dietel beim Kochen die Gefolgschaft und keift: "Ich brauche keine Unterstützung von der Alten."

Die Gescholtene lässt das nicht auf sich sitzen: "Gisela du bist eine egoistische, kleine Drama-Queen!" Mögen die Spiele beginnen. (fzö)

17.01.2019 Unterhaltung Dschungelcamp - Tag 6 Wenn nur Kuh-Urin zum Yotta rutscht
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Übermäßiges Algenwachstum, ...

(Foto: picture alliance / dpa)

... havarierte Öltanker und ...

(Foto: picture alliance / dpa)

... tausende Tonnen Plastikmüll machen den Meeren weltweit zu schaffen.

(Foto: AP)

Mit riesigen Anlagen wie beispielsweise diesem Entwurf namens "Pacific Garbage Screening" sollen die Meere gereinigt werden.

(Foto: Pacific Garbage Screening)

Doch nicht alle Ideen können in die Realität umgesetzt werden ... (Bild: Der deutsche Müll-Katamaran "Seekuh" soll bereits an Flussmündungen den Plastikmüll einsammeln, bevor der ins Meer gelangt.)

(Foto: One Earth - One Ocean)

... oder funktionieren dann wie geplant, wie die Probleme mit Ocean Cleanup beweisen.

(Foto: The Ocean Cleanup)

Eine neues Konzept, mit dem Öl aus den Meeren geborgen werden kann, konnte bisher bei verschiedenen Proben auf See vollständig überzeugen.

(Foto: Sören Tech)

Die fünf mal fünf Zentimeter großen und nur vier Millimeter dicken Ölbinder bestehen aus Holzfasern, also einem nachwachsenden Rohstoff.

(Foto: Sören Tech)

Diese können aus der Luft direkt auf einen Ölteppich geschüttet werden, also etwa von einem Schiff oder Hubschrauber aus. Das ist neu und ein großer Vorteil, denn oftmals machen Stürme, hoher Seegang oder starke Strömungen die herkömmliche Ölbeseitigung schwierig oder sogar unmöglich.

(Foto: Sören Tech)

Die neue Technologie kann zudem bei geringer Wassertiefe, zum Beispiel in Boddengewässern oder in Küstennähe, eingesetzt werden. Das Aufsaugen des Öls geschieht nicht nur durch den Konzentrationsausgleich, sondern auch ...

(Foto: SörenTech)

... durch das Aufsprühen von ölabbauenden Mikroorganismen, die erst kurz vor dem Abwurf aufgetragen werden.

(Foto: SörenTech)

Die Plättchen aus Holzfasern können bis zu 50 Tonnen Öl schnell aufnehmen. Mit der BioBind-Methode können bis zu 92 Prozent des Öl aus dem Wasser geholt werden.

(Foto: Holger Unbehaun)

Danach können sie mit Netzsperren oder im Brandungsbereich von Küsten wieder zusammengesammelt, ...

(Foto: Sören Tech)

... an Land gebracht und ...

(Foto: Sören Tech)

... dort fachgerecht entsorgt werden.

(Foto: Holger Unbehaun)

Bei größeren Ölmassen könnten die Ölbinder, die von Holztechnikern der Technischen Universität Dresden entwickelt worden sind, ...

(Foto: SörenTech)

... als zusätzliche Reinigungsmittel zum Einsatz kommen.

(Foto: SörenTech)

Bisher wurden bei der Ölbekämpfung in Meeren oftmals chemische Mittel eingesetzt, die das Öl binden und schließlich absinken. Bei dieser Verfahrensweise bleibt das Öl in gebundener Form auf dem Meeresgrund.

(Foto: picture alliance / dpa)

An Stränden und im Watt musste das angeschwemmte Öl aufwändig per Hand eingesammelt werden.

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Mit den schwimmenden holzfaserbasierten Ölbindern dagegen kann das Öl direkt aus dem Meer geholt und entsorgt werden.

(Foto: Holger Unbehaun)

Die industriereife und patentierte Technologie der Dresdner Ingenieure ist derzeit das einzige biobasierte, freischwimmende Ölbindeprodukt weltweit.

(Foto: Sören Tech)

Die ökologischen Ölbinder sollen in Zukunft nicht nur für den Fall der Fälle in der Ostsee zur Verfügung stehen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Eine Zusammenarbeit besteht bereits zu Forschungs- und Industriepartnern im Iran. Denkbar ist, die sogenannte BioBind-Technologie auch in die Region des Persischen Golfes zu bringen, die zu den bedeutendsten Ölfördergebieten der Erde zählt.

(Foto: AP)

Die Ölbinder könnten auf der Basis lokaler landwirtschaftlicher Reststoffe vor Ort produziert und eingesetzt werden, um so auch die Umwelt- und Lebensbedingungen in den betroffenen Regionen nachhaltig zu verbessern.

(Foto: AP)

Bleibt zu hoffen, dass die preisgekrönte BioBind-Technologie dazu beitragen kann, die Meere gesund zu erhalten, ...

(Foto: Sören Tech)

... damit traurige Bilder von ölverschmierten Meeresbewohnern in Zukunft nicht mehr entstehen.

(Foto: imago stock&people)
17.01.2019 Wissen Entwicklung aus Dresden Ökologischer Ölfänger besteht Tests auf See

Das ist das stählerne Ungetüm, mit dem die Briten ab 2020 ihren Status als Weltmacht verteidigen wollen.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / Cpl Tim Hammond RAF (OGL))

Ende 2018 kehrt der derzeit modernste Flugzeugträger der Welt nach einer mehrmonatigen Erprobungsfahrt für weitere Arbeiten in seinen Heimathafen Portsmouth zurück.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / LH Johnson)

Voll einsatzbereit ist die "HMS Queen Elizabeth" noch lange nicht: Die Erprobung auf See läuft seit eineinhalb Jahren, doch die 700-köpfige Stammbesatzung muss sich noch zurechtfinden. Wichtige Systeme sind noch nicht an Bord.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 (OGL) / LPhot Jay Allen)

Vor der Ostküste der USA liefen den ganzen Herbst 2018 über Testläufe mit den neuen Tarnkappenfliegern aus US-Produktion.

(Foto: © Lockheed Martin)

Die erste Landung eines Kampfjets vom Typ F-35B "Lightning II" auf dem Flugdeck ...

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / LPhot Kyle Heller)

... markiert für die britische Marine einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung ihres neuen Flaggschiffs.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Jay Allen (OGL) )

Die "HMS Queen Elizabeth" ist das Typschiff einer von Grund auf neu entwickelten Klasse konventionell angetriebener Supercarrier.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das riesige Kriegsschiff soll den Briten künftig eine Vormachtstellung auf See garantieren. Geplant ist eine Einsatzdauer bis ins Jahr 2070.

(Foto: picture alliance / Steve Parsons)

Für die Royal Navy und den Steuerzahler auf der Insel ist es das mit Abstand größte und teuerste Schiffsbauprojekt in der Geschichte der britischen Seefahrt.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / PO Arron Hoare)

Dass die Indienststellung der "HMS Queen Elizabeth" mit der heißen Phase des EU-Austritts, dem Brexit, zusammenfällt, ist tatsächlich Zufall.

(Foto: AP)

Für Premierministerin Theresa May (2.v.r.) kommt das neue Machtsymbol der britischen Außenpolitik jedoch sicher nicht ungelegen.

(Foto: REUTERS)

Die "HMS Queen Elizabeth" soll unübersehbar für neues britisches Selbstvertrauen stehen.

(Foto: © Ministry of Defence (UK MoD), Crown copyright, OGL 2014)

Der neue Mega-Träger zählt mit einer Verdrängung von rund 65.000 Tonnen zu den größten jemals in Europa gebauten Schiffen überhaupt.

(Foto: © Ministry of Defence (UK MoD), Crown Copyright OGL 2018)

Die Anfänge dieses marinestrategischen Reformprojekts reichen weit zurück bis in die 1990er-Jahre: Mehrere Premierminister - Labour und Tories - waren an der Entscheidung beteiligt.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2014 (OGL))

Die "HMS Queen Elizabeth" ist das erste Exemplar der neuen "Queen Elizabeth"-Klasse.

(Foto: picture alliance / Steve Parsons)

Insgesamt zwei dieser schwimmenden Militärflughäfen sollen ab den 2020er-Jahren für Großbritannien durch die Weltmeere kreuzen (Computergrafik).

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2014 / BVT Surface Fleet (OGL))

Formell soll die "HMS Queen Elizabeth" zusammen mit dem in Bau befindlichen Schwesterschiff, der "HMS Prince of Wales" (hier der Namenspatron und Thronfolger, Prinz Charles, l.), ...

(Foto: picture alliance / Jane Barlow/P)

... nur die bereits vor Jahren ausgemusterten Träger der "Invincible"-Klasse ersetzen.

(Foto: picture alliance / Andrew Millig)

In Wahrheit jedoch bilden die beiden neuen Träger das Herzstück des bislang ehrgeizigsten Rüstungsvorhabens der britischen Verteidigungspolitik.

(Foto: picture alliance / Steve Parsons)

Die gesamte Royal Navy wird auf den Trägereinsatz ausgerichtet: Die Marine wird künftig aus zwei Flotten bestehen, die sich um die beiden Träger gruppieren.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Kyle Heller (OGL))

Zugleich rückt Großbritannien militärisch enger an den wichtigsten Verbündeten, die USA, heran.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / PO PHOT Dave Jenkins (OGL))

Dafür nimmt die britische Regierung enorme finanzielle Belastungen in Kauf - jetzt und für die kommenden 50 Jahre.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Jay Allen (OGL))

Kann sich der britische Staatshaushalt diese Ausgaben wirklich leisten?

(Foto: REUTERS)

Kritik an den enormen Kosten des Trägerprogramms beschäftigen die britische Politik seit Jahren.

(Foto: picture alliance / Andrew Matthe)

Allein die Baukosten verschlingen rund 3,4 Milliarden Euro - pro Schiff.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / Andrew Linnett (OGL))

Flugzeugträger sind alles andere als günstig: Abgesehen von der Beschaffung erzeugen die hochkomplexen Großkampfschiffe enorme Unkosten im Alltagseinsatz.

(Foto: picture alliance / Andrew Matthe)

Der britischer Rechnungshof schätzt die Gesamtkosten des Beschaffungsprogramms inklusive Elektronik und Waffensystemen auf umgerechnet rund 15,6 Milliarden Euro.

(Foto: AP)

Dazu kommt die großzügige Ausstattung mit dem derzeit teuersten Hightech-Kampfjet am Markt.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Jay Allen (OGL))

Die von dem US-Konzern Lockheed Martin entwickelten Stealth-Flieger werden in britischen Medien mit einem Stückpreis von umgerechnet rund 110 Millionen Euro veranschlagt. Währungsschwankungen können den Preis in die Höhe treiben, wenn das Pfund zum Dollar verliert.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Jay Allen (OGL))

Für den Einsatz an Bord der "Queen Elizabeth" sind 36 Maschinen der Spezialversion F-35B vorgesehen.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Kyle Heller (OGL))

Die neuen britischen Träger sind auf die besonders kostspielige B-Version der "Lightning II" angewiesen, weil nur dieses Flugzeug ...

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / PO (CIS) Matt Bonner (OGL))

... aufgrund seines schwenkbaren Düsenantriebs dazu in der Lage ist, ...

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Kyle Heller (OGL))

... über die Rampe am Bug des Trägers vom Deck des Trägers aus zu starten und auch sicher wieder zu landen.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Kyle Heller (OGL))

Jahr für die Jahr fallen weitere Kosten an, darunter vor allem die laufenden Ausgaben für den Betrieb, den Verbrauch an Treibstoffen, die Instandhaltung aller Systeme sowie die Versorgung und Bezahlung des erforderlichen Personals.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / LPhot Kyle Heller)

Dass Großbritannien starke Seestreitkräfte braucht, ist in der politischen Debatte in London dabei weitgehend unumstritten.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Kyle Heller (OGL) )

"Der Seehandel ist die Lebensader der britischen Wirtschaft und der Industrie", heißt es etwa auf den Seiten der Königlichen Marine.

(Foto: picture alliance / Gareth Fuller)

"Fast die Hälfte unserer Lebensmittel und unserer Energierohstoffe müssen importiert werden."

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / PO Jenkins)

"95 Prozent der britischen Wirtschaftsaktivitäten hängen von einem freien Zugang zu den Weltmeeren ab."

(Foto: picture alliance / Stefan Rousse)

Benannt nach der amtierenden Regentin soll das hochmoderne Großkampfschiff "HMS Queen Elizabeth" alles auf einmal leisten: ...

(Foto: REUTERS)

... Großbritannien zurück zu alter Weltgeltung verhelfen, ...

(Foto: picture alliance/dpa)

... die britischen Interessen im Seehandel schützen ...

(Foto: AP)

... und der stolzen Seefahrernation vor den Augen der Welt als neues Wahrzeichen militärischen Selbstbewusstseins dienen.

(Foto: © Lockheed Martin)

"Die Träger werden die Royal Navy und Großbritannien zurück in die erste Liga der Weltseemächte bringen", erklärt der erste Kommandant der "HMS Queen Elizabeth", Commodore Jerry Kyd.

(Foto: REUTERS)

Der gigantische Flugzeugträger ist vom Kiel bis zur Mastspitze eine Eigenentwicklung der britischen Werftenindustrie.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / LH Johnson (OGL))

Vom Bug bis zum Heck misst die "HMS Queen Elizabeth" 280 Meter.

(Foto: picture alliance / Victoria Jone)

Das neue Flaggschiff der britischen Marine ist damit gut 15 Meter länger als die legendäre "Titanic".

(Foto: picture alliance / Andrew Matthe)

Beim Schiffsdesign weichen die Briten in entscheidenden Punkten von ihren US-Vorbildern ab.

(Foto: REUTERS)

Schon von Weitem zu erkennen ist die doppelte Ausführung der Decksaufbauten auf der Steuerbordseite.

(Foto: REUTERS)

Die vordere sogenannte Insel dient der Schiffssteuerung: Hier befindet sich die nautische Brücke mit Steuerruder, Radar und allen Navigationseinrichtungen.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2017 (OGL))

Die hintere Insel ist vor allem für die Kontrolle des Flugbetriebs vorgesehen. Zur Not kann das Schiff auch von hier aus gesteuert werden.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Jay Allen (OGL))

Die räumliche Trennung von Brücke und Tower bietet enorme Vorteile: Vom hinteren "Flyco-"Turm aus, der etwa in der Schiffsmitte auf halber Länge emporragt, hat die Flugleitung einen exzellenten Überblick.

(Foto: picture alliance / Stefan Rousse)

Wie von einem zivilen Airport-Tower aus halten hier Fluglotsen Starts und Landungen im Blick.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Jay Allen (OGL))

Ein Deck tiefer verfolgen Spezialisten im "Operations Room" jede Bewegung im Luftraum über dem Träger und im weiten Umkreis auf See auf ihren Radarschirmen.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Jay Allen (OGL))

Die beengten Verhältnisse, wie sie an Bord der US-Supercarrier herrschen, sollen an Bord der "Queen Elizabeth" der Vergangenheit angehören.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Kyle Heller (OGL))

Auf dem maximal 73 Meter breiten Flugdeck und im geräumigen Hangardeck darunter ist Platz für bis zu 40 Kampfjets und Hubschrauber aller Art.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2017 (OGL) / LPhot Dan Rosenbaum)

Mit an Bord ist eine starke Abteilung Marineinfanterie für Sicherungsaufgaben und Spezialeinsätze fernab der heimischen Gewässer.

(Foto: REUTERS)

Inklusive dem fliegerischen Personal mit Wartungstechnikern, Waffenexperten und den Piloten besteht die Besatzung insgesamt aus rund 1600 Männer und Frauen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das sind sehr viel weniger Arbeitskräfte als in herkömmlichen Flugzeugträgern.

(Foto: AP)

Zum Vergleich: An Bord eines nur gut 40 Meter längeren US-Supercarrier der "Nimitz"-Klasse drängeln sich bis zu 6000 Seeleute, Piloten und Techniker.

(Foto: REUTERS)

Möglich wird der sparsame Personalaufwand der "Queen Elizabeth"-Klasse unter anderem durch einen höheren Grad der Automatisierung und vor allem durch den Verzicht auf einen Nuklearantrieb.

(Foto: picture alliance / Steve Parsons)

Vier Diesel-Aggregate versorgen die "HMS Queen Elizabeth" mit Energie. Zwei mächtige Gasturbinen erzeugen den Vortrieb und beschleunigen das 65.000-Tonnen-Schiff auf bis zu 25 Knoten.

(Foto: picture alliance / Stefan Rousse)

Der konventionelle Antrieb macht Bau und Betrieb kostengünstiger. Dafür ist die Reichweite und die Ausdauer geringer als im Fall der atomar angetriebenen Träger der Franzosen und US-Amerikaner.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018)

Konventioneller Antrieb bedeutet aber auch, dass die "Queen Elizabeth" im Einsatz regelmäßig aufgetankt werden muss.

(Foto: © Lockheed Martin)

Zur Spritversorgung der beiden neuen britischen Träger bestellte die Navy extra vier neue, eigens für die Flottenversorgung auf hoher See ausgerüstete Diesel-Tanker.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018)

Diese vier Schiffe der neuen "Tide"-Klasse wurden allerdings kostengünstig auf Werften in Südkorea bestellt und nicht in Großbritannien gebaut.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright)

Die neuen schnellen Flottentanker verdrängen 39.000 Tonnen und sind damit nur rund ein Drittel kleiner als die "Queen Elizabeth".

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / PO PHOT Dave Jenkins (OGL))

Die Abhängigkeit von der eigenen Tankerflotte ist nicht die einzige Einschränkung der neuen britischen Träger-Klasse.

(Foto: © Lockheed Martin)

Zugleich ist das derzeit modernste und stärkste Kriegsschiff voll auf die US-Kampfjets mit ihren speziellen Eigenschaften angewiesen.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Jay Allen (OGL))

Dampfbetriebene Startkatapulte, wie etwa an Bord der großen US-Flugzeugträger, gibt es auf der "HMS Queen Elizabeth" nicht.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Jay Allen (OGL))

Die Landung an Deck ist ebenfalls speziell: ...

(Foto: © Lockheed Martin)

... An Deck gespannte Stahlseile für mit Fanghaken ausgestattete Maschinen suchen Piloten ebenfalls vergebens.

(Foto: © Lockheed Martin)

Die "HMS Queen Elizabeth" kommt ohne solche Fangsysteme aus. Die Landung muss im Schwebeflug erfolgen.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Kyle Heller (OGL))

Die kostbaren Maschinen, von denen jede einzelne so viel kostet wie ein herkömmlicher Zerstörer, setzen senkrecht auf - wie einst die längst ausgemusterten "Harrier"-Jets.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Jay Allen (OGL))

Das Design der "HMS Queen Elizabeth" folgt damit dem bewährten britischen "Ski Jump"-Konzept wie hier auf der "HMS Illustrious". (Bild von 2001)

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Der Verzicht auf Katapult und Fangseile spart den Einbau aufwändiger Spezialtechnik, hat allerdings gravierende Nachteile.

(Foto: picture alliance / Andrew Matthe)

Ein Wechsel auf ein günstigeres Flugzeugmodell ist für die Briten nicht möglich. Die "HMS Queen Elizabeth" ist passgenau auf die sogenannten STOVL-Spezieljets ("Short Take off, Vertical Landing") ausgelegt.

(Foto: © Lockheed Martin)

Bei der fliegerischen Ausstattung setzt die Royal Navy damit alles auf eine Karte: Die F-35B ist das wichtigste Waffensystem der britischen Träger.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / PO(Phot) Ray Jones)

Ohne ihre Kampjets sind die "HMS Queen Elizabeth" und ihre Schwesterschiff nicht viel mehr als ein völlig überdimensionierter Hubschrauberträger - oder gar nur ...

(Foto: picture alliance / Stefan Rousse)

... ein "leichtes, langsam fahrendes Seeziel", wie ein russischer Militärsprecher in einer in London viel zitierten Aussage anmerkte.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / LPhot Kyle Heller)

Kritiker halten das britische Beschaffungsprogramm für maßlos überzogen, falsch ausgerichtet, vollkommen aus der Zeit gefallen und alles in allem viel zu kostspielig.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright 2018 / LPHOT Keith Morgan)

"Die Königliche Marine setzt ihre Zukunft auf zwei sehr teure Kriegsschiffe", zitiert die BBC etwa die Warnung eines Beobachters. "Das wird die ohnehin bereits beschränkten Kräfte erheblich belasten."

(Foto: picture alliance / Andrew Matthe)

Das ehrgeizige Rüstungsprojekt ist auch innerhalb der Royal Navy massiv umstritten.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / PO PHOT Dave Jenkins (OGL))

Denn mit der Ausrichtung auf zwei große Flugzeugträger verwandeln sich große Teile der Royal Navy in eine reine Eskortflotte - für die immer weniger Geld zur Verfügung steht.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / PO Jenkins)

"Unser neuer Flugzeugträger könnte den Verteidigungsetat versenken, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern", ätzt ein Kommentator in der britischen Tageszeitung "Guardian" mit Blick auf die Kosten.

(Foto: picture alliance / Steve Parsons)

Das Vereinigte Königreich beansprucht mit der Flugzeugträgerstrategie nichts weniger als einen Platz unter den führenden Seemächten der Welt.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / LPhot Will Haigh)

Sobald die beiden neuen Schiffsgiganten voll einsatzbereit sind, verfügt Großbritannien - so die Theorie - wieder über die weltweit schlagkräftigste Flotte nach den USA.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / PO Phot Dave Jenkins)

"Die neuen Flugzeugträger sind gewissermaßen zu einem Sinnbild der 'Global Britain'-Ambitionen für die Post-Brexit-Ära geworden", heißt es in einem Kommentar der BBC.

(Foto: REUTERS)

Die "Global Britain"-Strategie gefällt auf der Insel allerdings nicht jedem: Gegner der Träger-Aufrüstung befürchten künftig eine stärkere Gewichtung der militärischen Handlungsoptionen in der britischen Außenpolitik.

(Foto: © Lockheed Martin)

Die "HMS Queen Elizabeth" sei "Kanonenboot-Diplomatie auf Steroid", fasst ein kritischer Beobachter zusammen.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / LPhot Dan Rosenbaum)

Befürworter der britischen Träger-Strategie lassen sich von solchen Einwänden nicht aufhalten.

(Foto: © Lockheed Martin)

Schon die Wahl des Schiffsnamens verrät, dass die "HMS Queen Elizabeth" den Briten auch Kontinuität und Halt in Zeiten anstehender Umbrüche zusichern soll.

(Foto: REUTERS)

Das Staatsoberhaupt, die Queen, ist mittlerweile 92: Elisabeth II. regiert seit 1952 und sitzt damit schon mehr als sechs Jahrzehnte auf dem Thron.

(Foto: REUTERS)

Als weithin sichtbares Machtsymbol könnte das Kriegsschiff, das den Namen der Queen trägt, ihr Andenken und ihre repräsentative Wirkung ...

(Foto: REUTERS)

... über Jahrzehnte hinweg weit in die Zukunft tragen.

(Foto: © Lockheed Martin)

Auf dem Weg zur vollen operativen Einsatzbereitschaft müssen die Militärplaner aber noch kniffelige Detailfragen klären.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / LPhot Kyle Heller)

Ungeklärt ist etwa noch, wie genau die Versorgung des Trägers mit Munition, Lebensmitteln, Ersatzteilen und frischem Personal auf hoher See gelöst werden kann.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Kyle Heller (OGL))

Für regelmäßige Nachschubflüge per Hubschrauber reicht die Ausdauer der bisher verfügbaren Transportmaschinen im britischen Militärarsenal nicht aus.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / PO PHOT Dave Jenkins (OGL))

Die Royal Navy denkt daher darüber nach, beim Hersteller Boeing in den USA zusätzlich noch spezielle Kipprotor-Flieger vom Typ "Osprey" nachzubestellen.

(Foto: © Royal Navy / Crown Copyright 2018 / LPhot Kyle Heller (OGL))

Solche Folge-Anschaffungen dürften den Gesamtpreis der "HMS Queen Elizabeth" - lange vor dem ersten "scharfen" Einsatz - weiter in die Höhe treiben.

(Foto: © UK Ministry Of Defence (MoD) Crown Copyright / PO PHOT Dave Jenkins)
08.01.2019 Politik US-Jets für die Queen aus Stahl Das Schiff, das Großbritannien retten soll

Es ist seine größte Mission und eine Lebensaufgabe zugleich: Chinas Präsident Xi Jinping will Asien, Europa und Afrika in den kommenden Jahrzehnten durch einen Gürtel von Infrastrukturprojekten miteinander verbinden und so einen neuen boomenden Wirtschaftsraum schaffen.

(Foto: REUTERS)

Die "neue Seidenstraße" ist das größte Infrastrukturprojekt, das die Welt jemals gesehen hat. Xi hebt es kurz nach seinem Amtsantritt im September 2013 aus der Taufe. Fertiggestellt werden soll es 2049, pünktlich zum 100. Jubiläum von Chinas Staatsgründung. Der offizielle Name: "One Road, One Belt", eine Straße, ein Gürtel. Oder abgekürzt: OBOR.

(Foto: REUTERS)

Die neue Seidenstraße besteht aus einem Landweg (von Zentralchina über den Nahen Osten und Russland nach Europa) und einem Seeweg (von Chinas Ostküste über Südostasien und Afrika bis nach Italien).

(Foto: REUTERS)

Gelingt das Mammutprojekt, wird China zum globalen Handels-Champion aufsteigen. Erfolg oder Misserfolg entscheiden damit über Xis Rolle in den künftigen Geschichtsbüchern. Seit 2018 ist Xi Präsident auf Lebenszeit. Der heute 65-Jährige wird das Projekt deshalb in den kommenden Jahren mit Hochdruck vorantreiben.

(Foto: picture alliance / dpa)

Bislang haben sich dem Projekt 74 Länder angeschlossen. Dutzende weiterer sind laut Experten ohne offizielle Absichtserklärungen involviert. Zusammen stehen die Staaten für nicht weniger als die Hälfte der Weltwirtschaft und drei Viertel der Weltbevölkerung. (Im Bild: Chinas Außenminister Wang Yi auf einem Seidenstraßen-Forum 2016)

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Die "neue Seidenstraße" ist für alle Staaten ein großer finanzieller Kraftakt: Eine Billion US-Dollar hat die chinesische Staatsführung für Projekte entlang der historischen Route zugesagt. Eine zweite Billion Dollar soll bis 2030 dazuzukommen.

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Mit der antiken Handelsroute, die jahrhundertelang Zentralasien, den Nahen Osten und Europa verband und erst nach 1514 in Vergessenheit geriet, als portugiesische Händler China auf dem Seeweg erreichten, hat das moderne Seidenstraßenprojekt nicht viel zu tun.

(Foto: picture alliance / dpa)

Über die antike Handelsstraße wurden Seide, Gold und Gewürze auf schaukelnden Kamelen transportiert. Heute hat die Karawane Maschinen, Technik, Arbeiter und vor allem viel Geld im Gepäck.

(Foto: REUTERS)

Es geht um den Bau von Eisenbahnstrecken, Pipelines, Kraftwerken, Straßen und Häfen - um eine vernetzte Welt von Java bis Kasachstan, von Dschibuti bis ins deutsche Duisburg. (Im Bild: das 1372 erbaute Teilstück der Chinesischen Mauer in Jiayuguan. Es ist der einzige Ort, wo die antike Seidenstraße die Mauer durchquerte.)

(Foto: REUTERS)

Viele der beteiligten Länder sind heute vom Welthandel abgeschnitten. Von der neuen Seidenstraße erhoffen sich einen wirtschaftlichen Neustart. (Im Bild: Der alte Markt in Hotan im Nordwesten Chinas. Die Stadt lag an der alten Seidenstraße.)

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Der Deal mit Peking ist somit eine Wette auf Wohlstand und Wachstum, die von Experten allerdings mit Argusaugen beobachtet wird.

(Foto: picture alliance / dpa)

Laut Propaganda erwartet sich China durch das neue Infrastrukturnetz vor allem Impulse für sein Hinterland, indem es die Regionen mit den Nachbarländern im Westen verknüpft. Tatsächlich scheint es aber noch andere Beweggründe zu geben.

(Foto: REUTERS)

China hat finanziell das Sagen: 2014 wird eigens ein mit 40 Milliarden Dollar ausgestatteter Seidenstraßenfonds gegründet. 2015 gründet Peking die Entwicklungsbank "Asian Infrastructure Investment Bank" (AIIB). An ihrer Spitze steht - wenig überraschend - ...

(Foto: REUTERS)

... ein Chinese: Jin Liqun. Auch das meiste Geld kommt aus der Volksrepublik. Zwar kaufen sich auch viele EU-Staaten in weiser Voraussicht in das Projekt ein. Trotzdem geht gegen Pekings Willen gar nichts. Mit einem Stimmanteil von 28 Prozent kann die Staatsführung Grundsatzentscheidungen jederzeit blockieren. (Im Bild: Jin Liqun auf dem Pekinger Seidenstraßenforum 2018)

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Die Regierung in Peking wirbt auch um private Gelder. Das Engagement der Chinesen bei der Deutschen Bank lässt 2016 aufhorchen: Wenige Tage vor dem Pekinger Seidenstraßenforum 2017 steigt die chinesische HNA-Gruppe zum größten Anteilseigner auf. Zwei Wochen danach verkünden die Frankfurter, sie würden gemeinsam mit der chinesischen Staatsbank CDB drei Milliarden Euro für Seidenstraßenprojekte zur Verfügung stellen.

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Nur ein Zufalll? Peking wird zwar nicht müde, den Nutzen für alle zu propagieren. Tatsächlich stehen die eigenen Interessen aber im Vordergrund. Wachstumsimpulse für die Partnerländer sind bislang ausgeblieben.

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Beobachter kritisieren, dass die Gelder aus Peking nicht in Form von Direktinvestitionen fließen, sondern als Kredite. Die beteiligten Länder tappen reihenweise in die Schuldenfalle. Die Abhängigkeit von Peking wächst.

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Die Auslandsschuldenquote des nordostafrikanischen Zwergstaats Dschibuti zum Beispiel, das sich lediglich inoffiziell am Projekt beteiligt, erhöht sich binnen weniger Jahre von 50 auf 85 Prozent des BIP. Vier Fünftel schuldet das Land mittlerweile China.

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Mit chinesischer Hilfe entstehen in Dschibuti eine Freihandelszone und ein neuer Hafen. Im Gegenzug darf China Soldaten im Land stationieren. Es ist Pekings erste militärische Einrichtung außerhalb Asiens. Ein strategisch gelungener Coup. Politikwissenschaftler sprechen schnell von einem "schleichenden Griff nach der Weltmacht": Der Zwergstaat liegt am Eingang zum Roten Meer und somit günstig an einer der meist befahrenen Schifffahrtsrouten der Welt.

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Die Partnerländer, die China für das Seidenstraßen-Projekt mit ins Boot geholt hat, gehen bei den Deals reihenweise leer aus. Die Baumaßnahmen übernehmen nicht ortsansässige Firmen, sondern chinesische Firmen und Arbeiter. Auch die Materialien stammen aus China. Umgekehrt öffnet sich die Volksrepublik für die Partnerländer kaum. Und noch etwas gibt Anlass zu Kritik ...

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... Westliche Beobachter warnen, die neue Seidenstraße könnte Peking auch als trojanisches Pferd dienen, um militärisch die Kontrolle zu übernehmen.

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Anlass für Zweifel an lauteren Absichten bietet ein Schlüsselprojekt der neuen Seidenstraße: der Tiefwasserhafen von Gwadar an der Südküste Pakistans. Das angebliche Vorzeigeprojekt steht nicht nur symbolisch für die Einseitigkeit der Wirtschaftsbeziehungen mit den Partnerländern, sondern zeigt auch, welche strategischen Visionen Peking noch verfolgt.

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In Pakistan ist das Projekt als China-Pakistan Economic Corridor (CPEC) bekannt. Über eine Grenze im Norden von Pakistan und eine Landroute will China seine armen westlichen Provinzen erst mit dem Hafen und danach mit der Welt verbinden. Gwadar soll eine Drehscheibe zur maritimen Seidenstraße werden.

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Bis zu 60 Milliarden Dollar will China in CPEC stecken, in Form von Krediten für pakistanische Projekte, Subventionen und Investitionen. Zu dem Gesamtprojekt gehören nicht nur Häfen, sondern auch Straßen, Zugstrecken und andere Infrastruktur.

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Die ersten Verträge werden 2015 unterzeichnet, weitere kommen ständig dazu. CPEC ist ein Langzeitvorhaben: Gwadar soll 2022 der größte Frachthafen Südasiens sein und in 30 Jahren einer der größten der Welt.

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Pakistan verspricht sich eine Art Marshall-Plan. Die marode Wirtschaft soll umgekrempelt werden und so eine neue Ära als regionale Supermacht beginnen. Ob das gelingen kann, ist ungewiss.

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Die Pläne, was, wann, wo genau in Pakistan gebaut werden soll, sind nie öffentlich geworden. Die Detailarmut scheint System zu haben. Nicht nur in Pakistan funktioniert das gut. Was zählt und trägt, sind die Hoffnungen, die mit dem Projekt verknüpft werden. Pakistan wird geplagt von Armut und Extremismus. Die Menschen können Hoffnung gebrauchen.

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Mit knapp 200 Millionen Menschen kommt Pakistan auf Platz 6 der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Nicht nur als Absatzmarkt ist das Land für China interessant. Gwadar mit seiner Lage am Indischen Ozean und vor dem Eingang zum Persischen Golf sichert Peking einen schnelleren Zugang zu einigen der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten und den ölreichsten Ländern der Welt.

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Zwar betont Chinas Staatsführung immer wieder, dass es mit dem Seidenstraßenprojekt friedliche Absichten verfolgt, aber in Pakistan werden sie erstmals auch mit militärischen Ambitionen verknüpft. Laut "New York Times" kooperieren China und Pakistan im Bereich Verteidigung. Es soll unter anderem einen geheimen Plan zum Bau neuer Kampfflugzeuge geben.

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Solche Kooperationen alarmieren die indische Regierung. Die Regierung in Neu Delhi fühlt sich vom ehemaligen Kriegsgegner China umzingelt, überrollt und abgewürgt. Den mit viel Tamtam in Peking abgehaltenen Seidenstraßen-Gipfel boykottieren sie 2017. (Im Bild: Die Außenminister von China und Indien)

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Während sich China militärisch stärkt, stockt das eigentlich Seidenstraßen-Bauvorhaben in Gwadar. Bis jetzt haben hier nur wenige Schiffe angelegt. Die meisten bringen Arbeiter aus China.

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Wie viel Pakistan für seinen Traum als Supermacht noch bezahlen muss und ob es je in der Lage sein wird, die chinesischen Kredite zurückzuzahlen, ist völlig unklar.

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Zunächst einmal sollen Tausende Fischer umziehen. Ihre Anleger und Häuser stehen den geplanten Bauarbeiten im Weg.

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Auch Sri Lanka hat den Würgegriff der Zinslast durch den vermeintlichen Gönner China bereits schmerzlich zu spüren bekommen. An der Strandpromenade der Hauptstadt Colombo reiht sich eine Baustelle eines chinesischen Luxushotels an die nächste.

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Das Vorzeigeprojekt ist der neue, von China finanzierte "Lotusturm", der 350 Meter hoch in den Himmel ragt.

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Auch in Colombo kommen die Bauarbeiter aus China. Sie leben in eigenen Siedlungen.

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Am sichtbarsten ist das chinesische Geld an der Südküste Sri Lankas, in der Heimatgegend des Ex-Präsidenten Mahinda Rajapaksa, Hambantota.

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Nach ihm ist ein Flughafen, ...

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... ein Kricket-Stadion und ...

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... wieder mal ein Hafen benannt. Touristen dürfen ihm nicht zu nahe kommen. Alle Projekte wurden mit chinesischem Geld und von chinesischen Unternehmen gebaut. Die kommerziellen Aussichten für Sri Lanka sind schlecht. Sowohl am Flughafen als auch am Hafen gibt es wieder einmal kaum Betrieb.

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China-Experten bezweifeln, dass Peking kommerzielle Interessen mit den Projekten verfolgt.

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Dass in den vergangenen Jahren chinesische U-Boote an Sri Lankas Küste aufgetaucht sind, deutet in ihren Augen eher auf eine Militärstrategie hin.

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Die Schuldenlast hat für Sri Lanka fatale Folgen: Für die Kredite werden hohe Zinsen fällig, die das Land nicht mehr schultern kann. Zum teilweisen Ausgleich wurde vor einem Jahr der Hafen in Hambantota für 99 Jahre Peking übertragen. Der Hafen ist damit für Sri Lanka verloren.

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Indien befürchtet auch hier, dass der Hafen in Zukunft militärischen Zwecken dienen könnte. Derzeit seien zwar keine militärischen Aktivitäten zu sehen, aber im Falle eines Kriegs könnte der Hafen durchaus genutzt werden, räumt ein Regierungsberater und früheres Vorstandsmitglied von Sri Lankas Hafenbehörde ein.

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Mit Blick auf das wirtschaftlich erstarkte Indien und die ambitionierten Pläne China ergänzt der Beamte, Sri Lanka sei gegen seinen Willen in einen geopolitischen Brennpunkt geraten: "Wir wollen nicht, dass der Indische Ozean zu einem neuen Südchinesischen Meer wird."

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Im Südchinesischen Meer baut China Militäranlagen auf Inseln und Riffen, die eigentlich von anderen Ländern beansprucht werden.

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Ist Xi somit ein Drache im Schafspelz? Feind Nummer eins, die USA, finden das schon. US-Vizepräsident Mike Pence kommentierte die chinesische Handelspolitik einmal so: "Wir suchen Zusammenarbeit, keine Kontrolle. Wir bieten keine Einbahnstraße an und auch keine Gürtel, die einschnüren."

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Wie weit China auf dieser Einbahnstraße kommt, bleibt abzuwarten. In manchen Ländern haben zuletzt Kandidaten Wahlen gewonnen, die sich gegen einen pro-chinesischen Kurs ausgesprochen haben - etwa in Malaysia und auf den Malediven. In Sri Lanka hat Ranil Wickremesinghe den politischen Machtkampf gewonnen. Er steht Indien näher als China.

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Was bleibt sind die Schulden. Und China hat immerhin schon ein paar Häfen mehr.

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Nach den Vorstellungen Chinas soll die Neue Seidenstraße einmal bis nach Rotterdam und über Frankreich auch bis nach Spanien führen.

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In Deutschland ist Duisburg im Ruhrgebiet das Ziel. Die Stadt in Nordrhein-Westfalen hat den größten Binnenhafen Europas und eine direkte Schifffahrtsanbindung nach Rotterdam. (ddi)

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06.01.2019 Wirtschaft Die "neue Seidenstraße" Chinas Super-Highway an die Weltspitze

So etwas haben die Berchtesgadener selten erlebt. Die Schneemassen machen ein normales Leben in dem bayerischen Ort unmöglich.

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Unentwegt arbeiten Anwohner, Feuerwehr und weitere Rettungskräfte daran, Wege...

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... und Dächer von den Schneemassen zu befreien.

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Seit Tagen sind die Menschen unter Dauerbelastung, denn in Berchtesgaden herrscht die zweithöchste von fünf möglichen Lawinengefahrstufen.

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Deshalb muss nicht nur schweres Einsatzgerät ran, ...

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... auch Soldaten der Bundeswehr müssen mit anpacken. Denn die Schneemassen bergen großen Gefahren.

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Die Hauptgefahr geht laut Lawinenwarndienst Bayern weiter von großen bis sehr großen Lockerschnee- und Schneebrettlawinen aus, die sich durch Neuschnee auf die Altschneedecke und verstärkt durch Sonneneinstrahlung von selbst lösen können.

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Abgehende Lawinen könnten in der Sturzbahn auf tiefere Schneeschichten durchgreifen und bis in die Tallagen vorstoßen.

Seit Mittwochabend sind im bayerischen Alpenraum laut Lawinenwarndienst verbreitet 50 Zentimeter Neuschnee gefallen. Dieser liege locker auf einer mächtigen Altschneedecke, die sich bei den tiefen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad auf der Zugspitze nur langsam setze.

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Mit dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat nun der vierte Kreis in Bayern den Katastrophenfall ausgerufen.

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Somit erhalten die Menschen vor Ort noch mehr koordinierte Unterstützung von außen.

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"Die Katastrophenschutzbehörde koordiniert nun die Einsätze der Rettungs- und Einsatzkräfte sowie weiterer Dienststellen und kann gegebenenfalls auch noch einmal zusätzliche Hilfe zum Beispiel von Seiten der Bundeswehr anfordern", sagte Landrat Josef Niedermaier.

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Auch die Brockenbahn konnte nur unter großem Einsatz am Donnerstag freigeräumt werden.

Sie war bis dahin fest eingeschneit.

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Auch in Österreich ist die Lage mehr als dramatisch.

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Hier sitzen nicht nur viele Menschen fest, ...

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... auch die Lawinengefahr ist weiterhin sehr hoch.

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Auch das österreichische Heer ist dieser Tage im Dauereinsatz, um noch mehr Unfälle zu verhindern. Vor allem Häuserdächer werden freigeschippt, damit sie nicht einstürzen.

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Mindestens zwölf Menschen sind schon durch Lawinen, herunterfallende Bäume und anderweitige Unfälle im Schneechaos der Alpen gestorben.

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In Österreich starben seit dem Wochenende mindestens sieben Menschen im Schnee, darunter zwei Deutsche, die in Vorarlberg von Lawinen verschüttet wurden. Am Mittwoch wurde ein 16 Jahre alter Deutsch-Australier beim Skifahren von einer Lawine in den Tod gerissen. Unter anderem starben zwei Skifahrer, die bei Stürzen im meterhohen Schnee versanken, sowie zwei junge Schneeschuhwanderer, die am Montag tot unter einem Lawinenkegel gefunden wurden.

(Foto: picture alliance / Zeitungsfoto.)

Hinzu kommt: Auch die Infrastruktur liegt lahm. Tausende Haushalte in Österreich waren am Donnerstag ohne Strom.

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Auch die Zufahrtsstraßen sind vielerorts abgeschnitten. Hier kann kein Bus mehr halten, hier fährt nichts mehr.

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Der Verkehr von Bayern in Richtung Österreich ist derzeit stark eingeschränkt.

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Die Sicherheit geht für die Rettungskräfte vor. Sie wollen verhindern, dass noch mehr Menschen unter den Schneemassen begraben werden.

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Alle hoffen darauf, dass es bald endlich aufhört zu schneien und ein normales Leben wieder überall möglich ist. (sgu/dpa)

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11.01.2019 Panorama Viele Menschen in Gefahr Winterchaos in den Alpen wird immer dramatischer

Die Räumfahrzeuge in Süddeutschland und Österreich sind Tag und Nacht im Einsatz, um die Schneemassen von den Straßen zu schaffen.

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Die heftigen Schneefälle der vergangenen Tage sorgen für Chaos im Alpenraum. Rettungskräfte und Räumdienste wissen kaum, wo sie anfangen sollen.

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Hier im bayerischen Traunstein türmen sich am Straßenrand meterhohe Schneeberge.

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Im österreichischen Pölstal ist die Feuerwehr unentwegt im Einsatz, um beispielsweise Dächer von Schnee zu befreien. Die Häuser drohten unter der Last zusammenzubrechen.

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Derzeit gibt es auch einige Orte, an denen Menschen von der Außenwelt abgeschnitten sind.

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Bislang starben in Deutschland und Österreich mindestens neun Menschen, unter anderem weil sie von Schneemassen verschüttet worden sind.

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Einige waren unvorsichtig, weil sie mit Skiern auf gesperrten Pisten unterwegs waren.

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Der Niederschlag war in den vergangenen Tagen so gewaltig, dass in vielen Regionen die Schulen für den Rest der Woche geschlossen bleiben. Einige Kreise mussten sogar den Katastrophenfall ausrufen.

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Ganz praktisch gesehen kommen viele Bürger auch gar nicht zur Arbeit, weil ihre Autos unter einer meterdicken Schneeschicht feststecken.

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Besonders in Österreich ist die Lage sehr ernst. Auch das Bundesheer ist im Einsatz, um Rettungsarbeiten durchzuführen. Mehrere Hubschrauber sind bereitgestellt.

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Spezielle Alpin-Soldaten sind startbereit, um Verschüttete jederzeit retten zu können. In Teilen Österreichs liegen bis zu drei Meter Schnee.

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Viele Menschen haben Angst, dass es noch einmal, wie im Jahr 1999 in Galtür, zu einem riesigen Lawinenunglück kommen könnte.

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Wie viel Schnee gefallen ist, verdeutlicht dieses Bild einer komplett eingeschneiten Skihütte. Sie ist fast nicht mehr zu erkennen.

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In den Ortschaften wird besonders vor Dachlawinen gewarnt.

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Deshalb greifen viele Bürger gleich selbst zur Schneeschippe.

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Auf den Straßen muss allerdings großes Gerät ran. Bis Donnerstag wird im Hochgebirge wohl ein weiterer Meter Neuschnee fallen.

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In tieferen Lagen seien in Österreich 30 bis 80 Zentimeter möglich, sagte ein Sprecher der österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

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Die Rettungskräfte der Feuerwehr werden besonders in diesen Gebieten noch alle Hände voll zu tun haben.

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An unbeschwerten Wintersport ist vielerorts derzeit gar nicht zu denken.

(Foto: imago/Eibner Europa)

Die Lifte im Skigebiet am Hochkar wurden eingestellt, weil die Zufahrtsstraße wegen Lawinengefahr gesperrt wurde.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Schutz der Menschen steht nun im Vordergrund. Das Land habe unterschiedliche Szenarien im Blick und treffe entsprechende Vorsorge, meinte Ministerpräsident Günther Platter am Montagnachmittag.

(Foto: picture alliance/dpa)

Und die Anwohner sind froh, wenn sie von den Schneemassen unversehrt bleiben.

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Denn auch wenn der Schnee manchmal idyllisch aussieht, ...

(Foto: imago/Eibner Europa)

... kann er doch sehr gefährlich werden. (sgu/dpa)

(Foto: imago/Eibner Europa)
08.01.2019 Panorama Schnee wird zur tödlichen Gefahr Winterchaos hat die Alpen fest im Griff
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