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In China gibt es Dutzende Firmen, die versuchen, in der privaten Raumfahrt Fuß zu fassen. Die Regierung hat ambitionierte Pläne im All.

(Foto: Reuters)

Von der Entscheidung in Peking, das Monopol zum Bau von Raketen aufzugeben, haben vor allem chinesische Raumfahrt-Startups profitiert.

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Im Wettlauf um die Vorherrschaft im All werden die jungen Unternehmen durch halbstaatliche und private Kapitalgeber aus dem eigenen Land unterstützt.

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Mit der Rakete Hyperbola-1 hat das Startup iSpace vor wenigen Wochen die erste kommerzielle Satelliten-Trägerrakete des Landes ins All geschickt.

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Sie erreicht eine Höhe von 300 Kilometern.

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Dutzende chinesische Unternehmen versuchen, auf dem weltweiten Markt der Raumfahrtindustrie Fuß zu fassen.

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Sie konzentrieren sich allerdings nicht hauptsächlich auf den Weltraumtourismus, sondern auf den Transport.

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So auch die 1,5 Tonnen schwere Rakete des Startups Linkspace. Sie schwebt 40 Meter über dem Boden, bevor sie nach 30 Sekunden wieder auf die Startrampe herabsinkt.

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Die ersten erfolgreichen Tests der Rakete RLV-T5 sind für das Unternehmen ein Schritt zu einem neuen Geschäftsmodell.

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Es will winzige, kostengünstige Satelliten zu erschwinglichen Preisen in den Orbit schicken.

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Die Nachfrage nach diesen sogenannten Nanosatelliten - die weniger als 10 Kilogramm wiegen und teilweise so klein wie ein Schuhkarton sind - dürfte in den nächsten Jahren explodieren.

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Und Chinas Raketenunternehmer sind der Meinung, dass es keinen besseren Ort gibt, um preiswerte Trägerraketen zu entwickeln, als ihr Heimatland.

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Linkspace Gründer Hu Zhenyu strebt danach, wiederverwendbare Raketen zu bauen, die nach der Lieferung ihrer Nutzlast zur Erde zurückkehren - ähnlich wie die Falcon-9-Raketen von Elon Musks SpaceX.

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"Für suborbitale Kunden liegt der Fokus auf wissenschaftlicher Forschung und einigen kommerziellen Anwendungen. Nach dem Eintritt in die Umlaufbahn werden dann Satelliten sicherlich immer wichtiger", sagte Hu.

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In naher Zukunft sollen kommerzielle Satelliten Dienste anbieten können, die vom Hochgeschwindigkeits-Internet für Flugzeuge bis zur Verfolgung von Kohletransporten reichen.

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Linkspace plant, nicht mehr als 30 Millionen Yuan (4,48 Millionen Dollar) pro Start zu berechnen.

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Das ist nur ein Bruchteil der 25 bis 30 Millionen Dollar, die für einen Start mit anderen häufig verwendeten kleinen Raketen benötigt werden.

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Das Startup will suborbitale Starttests mit einer größeren wiederverwendbaren Rakete, ...

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... die Höhen von mindestens 100 Kilometern erreicht, in der ersten Hälfte des Jahres 2020 durchführen.

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Das Unternehmen ist in seiner dritten Runde des Fundraisings und will bis zu 100 Millionen Yuan aufbringen, sagt Hu.

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Um gegenüber den USA und Europa aufzuholen, steckt die Volksrepublik Milliardensummen in ihr Raumfahrtprogramm.

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Im vergangenen Jahr erreichten die Kapitalinvestitionen in Chinas Raumfahrt-Startups 3,57 Milliarden Yuan (533 Millionen Dollar), wie ein Bericht des Investors Future Aerospace zeigt.

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Das waren etwa 18 Prozent der weltweiten Startup-Investitionen im Jahr 2018 - ein historischer Höchststand.

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Wie bei Weltraumstart-Unternehmen in anderen Ländern besteht die unmittelbare Herausforderung auch für chinesische Unternehmer darin, ...

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... eine sichere und zuverlässige Rakete zu entwickeln. Aber es ist immer noch ein risikoreiches Geschäft.

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"Das größte Problem, mit dem alle kommerziellen Raumfahrtunternehmen, insbesondere Jungunternehmer, konfrontiert sind, ist das Scheitern eines Flugversuchs", sagt Hu.

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Schließlich könne sich ein Scheitern auf Finanzierung, Forschung, Fertigung und die Moral des Teams auswirken.

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Mindestens 35 private chinesische Unternehmen arbeiten derzeit daran, mehr Satelliten zu produzieren.

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Spacety, ein Satellitenhersteller mit Sitz in der südlichen Provinz Hunan, plant, in diesem Jahr 20 Satelliten ...

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... in die Umlaufbahn zu bringen, darunter den ersten für einen ausländischen Kunden, sagte Chief Executive Yang Feng.

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Private Raumfahrtunternehmen in den USA sind den Chinesen weit voraus.

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Das von US-Mogul Elon Musk im Jahr 2002 gegründete SpaceX ...

(Foto: picture alliance / -/SpaceX/dpa)

... hat mit seinen Raketen bereits viele Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht ...

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... und Versorgungsflüge zur Internationalen Raumstation ISS durchgeführt. (jki/rts)

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19.08.2019 Wirtschaft Raumfahrtpläne in China Startups wollen ins All

FC Bayern - Hertha BSC 2:2 (1:2)

(Foto: imago images / Michael Weber)

"So ein Spiel passiert vielleicht einmal in der Saison. Wir haben nur einen Punkt geholt, das tut weh." Bayern-Torjäger Robert Lewandowski trauerte trotz Doppelpacks und Startrekords (fünf Buli-Auftakspiele in Serie mit einem Tor) zwei verlorenen Punkten nach.

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Auch Teamkollege Thomas Müller war nur mit dem Ergebnis unzufrieden, nicht mit der Bayern-Leistung an sich: "Wenn man so auftritt, gewinnt man höchstwahrscheinlich neun von zehn Spielen gegen die Hertha - das war das eine Spiel."

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Aber bald kickt ja Philippe Coutinho für die Münchner, den Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge über den Klee lobte. Nämlich so: "Dieser Spieler ist ein Topspieler. Wir wollten einen Spieler, der unser Offensivpotenzial mit seiner technischen Qualität noch aufwertet."

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Dann bestätigte noch seine Beteiligung am Coutinho-Transfer, denn: "Wenn es um viel Geld geht, muss man hin und wieder mitfahren." Damit stellte er nebenbei klar, wer bei bayerischen Großtransfers die Transferhosen anhat. Sportdirektor Hasan Salihamidzic ist es nicht.

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"Jetzt ist unser Kader so komplett oder so gut aufgestellt, wie wir uns das vorgestellt haben (...) Wir hatten Anfang Juli einen zu kleinen Kader. Den haben wir jetzt durch drei Transfers in den letzten Wochen oder Tagen aufgefüllt, und ich glaube auch mit Qualität aufgefüllt." Bayerns Noch-Präsident Uli Hoeneß stellt klar, wer die Transferhosen in München anhat.

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Hasan Salihamidzic ist es nicht.

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Ein Punktgewinn in München im ersten Bundesligaspiel der Trainerkarriere? Ante Covic, dem neuen Hertha-Coach, ist das geglückt. Kommentar: "Wir wissen das einzuordnen. Uns war klar, dass wir gute Momente im Spiel haben müssen und überleben müssen. Das 2:2 ist in Orndung, das nehmen wir gerne."

(Foto: imago images / Michael Weber)

Minimal frustriert war er über den unnötigen Elfmeter, der zum Münchner Ausgleich führte. Es sei halt "ärgerlich, wenn du das 2:2 so billig bekommst. Auch wenn es berechtigt ist."

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Dass 20-Millionen-Neuzugang Dodi Lukebakio seinen Ruf als Bayern-Schreck untermauerte und im dritten Ligaspiel gegen den Münchner per Duselschuss seinen fünften Treffer erzielte, nahm Covic mit Humor: "Ich glaube, dass Dodi sich sehr wohl in München fühlt und irgendwo hier einen Cent vergraben hat, um dieses glückliche Tor zu schießen."

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Borussia Dortmund - FC Augsburg 5:1 (1:1)

(Foto: imago images / Team 2)

Erst Blitztor, dann Blamage - das galt für Augsburgs Gastspiel beim BVB, in dem der FCA schon nach 31 Sekunden in Führung ging. Danach ging freilich nichts mehr, räumte Kapitän Daniel Baier ein. Also: Gar nichts mehr. Zitat Baier: "Wir haben zum Schluss richtig auf die Fresse bekommen."

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Und der mit klaren Titelambitionen in die Saison gestartete BVB? Berauschte sich an der eigenen Gala, Julian Weigl fand: "Ein geiles Gefühl." Denn: "Besser hätten wir nicht starten können. Genau da müssen wir weitermachen. Wir haben eine Riesenqualität."

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Nur BVB-Coach Lucien Favre blieb - Gala hin oder her - nüchtern und trat auf die Euphoriebremse. Sein Fazit: "Wir haben noch an ein paar Sachen zu arbeiten. Wir wollen jeden Tag besser werden. Wichtig für mich ist, dass die Spieler Fortschritte machen - individuell aber auch im Kollektiv." Was allerdings auch als Warnung verstanden werden könnte, ...

(Foto: imago images / Kirchner-Media)

... schließlich fand Mittelfeldchef Axel Witsel: "Das können wir noch besser."

(Foto: imago images / Kirchner-Media)

Besondere Motivation hatten die BVB-Stars um Kapitän Marco Reus und Rückkehrer Mats Hummels aus dem Bayern-Patzer gezogen, räumte Weigl en: "Dass die Bayern nicht gewonnen haben, hat uns umso mehr angespornt, ein Zeichen zu setzen. Das haben wir getan."

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Und Augsburg, das vor der BVB-Blamage schon eine Pokalblamage kassiert hatte? Das will jetzt am nächsten Spieltag aber wirklich mal in die Saison starten, kündigte Reece Oxford an: "Nach dem Pokal-Aus und der Niederlage in Dortmund müssen wir das Heimspiel gegen Union Berlin jetzt so angehen, als ob die Saison jetzt für uns beginnt."

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Werder Bremen - Fortuna Düsseldorf 1:3 (0:1)

(Foto: imago images / Nordphoto)

Heimvorteil im 1867. Bundesliga-Spiel der Vereinsgesschichte, das Werder Bremen zum neuen Dino der Liga machte - das muss doch ein Fußballfest werden. Wurde es nicht, zumindest nicht für Werder.

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Stattdessen konstatierte Coach Florian Kohfeldt: "Ich bin mit dem Ergebnis brutal unzufrieden. Das war ein Schlag in die Magengrube."

(Foto: imago images / Nordphoto)

Noch deftiger formulierte es Jungstar Maximilian Eggestein, nämlich so: "Das war ein scheiß Anfang."

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Vor allem die mangelnde Chancenverwertung und hanebüchene Abwehrfehler frustrierten Werder. Kohfeldt klagte: "Wir müssen drei bis vier Tore mehr machen und dürfen mindestens eins der drei Gegentore auf gar keinen Fall kriegen. Das hat etwas mit Cleverness und Abgezocktheit zu tun."

(Foto: imago images / Nordphoto)

Vor allem Rouwen Hennings 1:0 für Düsseldorf in der ersten Halbzeit brachte Kohfeldt schier zur Verzweiflung: "Wir bekommen ein Gegentor, was mit unglücklich nur so halb umschrieben ist. Das ist einfach irre."

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Und die Fortunen? Nahmen die drei Punkte sehr gern mit, mahnten in Person von Erfolgscoach Friedhelm Funkel aber auch: "Natürlich bin ich zufrieden, aber wir müssen uns steigern, müssen besseren Fußball spielen."

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SC Freiburg - FSV Mainz 3:0 (0:0)

(Foto: imago images / Sportnah)

Bis zur 81. Minute war das Duell zwischen Freiburg und Mainz das zweier Teams, die wollten, aber nicht so recht konnten, vor allem vor des Gegners Tor.

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Dann machte Freiburgs Lucas Höler das 1:0 für den SC und leitete damit eine bemerkenswerte Schlussoffensive der Gastgeber ein, die noch ein 3:0 herausschossen. "Das war extrem cool, ich werde mir das sicher noch 50 Mal anschauen", freute sich Höler über seinen Dosenöffner.

(Foto: imago images / Sportnah)

Noch heißer als das Spiel wurde aber die Personalie Fritz Keller diskutiert, der SC-Präsident soll ja DFB-Präsident werden.

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Das Zeug dazu hat er, findet Freiburgs Trainer Christian Streich: "Er ist ein absoluter Fußballfreak."

(Foto: imago images / eu-images)

Für den Nabel der deutschen Fußballwelt hält Streich Freiburg trotzdem nicht, auch wenn ja Bundestrainer Joachim Löw ebenfalls dort herkommt. Aber, sagte Streich: "Freiburg ist am Rand, und die anderen sind im Zentrum." Und: "Das ist schön, das ist doch gut so, wie es ist. Es sind alles kompetente Leut'."

(Foto: imago images / Sportnah)

VfL Wolfsburg - 1. FC Köln 2:1 (1:0)

(Foto: imago images / eu-images)

Erstes Bundesligaspiel, erster Sieg, aber keinen ersten Kommentar über den Schiedsrichter gab es von Wolfsburgs neuem Coach Oliver Glasner. Der stellte im Bezahlfernsehen nach seiner Referee-Bewertung gefragt klar: "Das habe ich schon als kleiner Junge gelernt: Der Schiedsrichter hat immer recht."

(Foto: imago images / Hübner)

Dafür kommentierte Glasner sehr gern die Stärken des zentralen VfL-Mittelfelds, und zwar so: "Wir wissen alle: Das Herz schlägt in der Mitte. Und wenn das Herz gut pumpt, dann geht es uns gut."

(Foto: imago images / Hübner)

Neu in der Wolfsburger Zentrale: Der österreichische Jungstar Xaver Schlager, der doch bitte mal zur Landschaft in Niedersachsen im Vergleich zu Salzburg Auskunft geben sollte. Tat er auch, Obacht: "Es ist ein bisschen flacher. Das Panorama ist anders. Aber sonst gefällt's."

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Frustriert: Kölns Anthony Modeste: "Es ist immer gut, in der Bundesliga zu sein. Aber es reicht nicht, einfach darüber glücklich zu sein. Wir müssen mehr zeigen." Dass die Kölner Aufsteiger durchaus auf "Augenhöhe" mit dem Europaligateilnehmer spielten, reichte dem Franzosen nicht.

(Foto: imago images / MIS)

Kölns Coach Achim Beierlorzer sah freilich nicht so schwarz, er fand: "Wir haben engagiert gespielt. Es war schon viel da, mit dem wir richtig gut weiterarbeiten können". Und schließlich bescheinigte auch VfL-Coach Glasner dem FC, "ein sehr ambitionierter und schwer zu bespielender Gegner" - was bei einem eigenen Sieg freilich auch leichter über die Lippen geht.

(Foto: imago images / Hübner)

Bayer Leverkusen - SC Paderborn 3:2 (2:2)

(Foto: imago images / Nordphoto)

Das erwartete Feuerwerk brannte Leverkusen zum Saisonstart gegen Aufsteiger SC Paderborn ab, offensiv zumindest.

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In der Leverkusener Abwehr brannte es hingegen immer wieder lichterloh, ...

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... weil das Team von Steffen Baumgart wie schon in der 2. Liga mutig nach vorn spielte. Oder, um es mit Baumgart zu sagen: "Wer uns kennt, weiß, dass wir die Eier haben, so zu spielen." Sein Fazit: "Wenn man das Ergebnis weglässt, kann man zufrieden sein."

(Foto: imago images / ZUMA Press)

In Paderborn gilt, was auch in Leverkusen gilt und zum unterhaltsamsten Spiel des 1. Spieltags beitrug. Zitat SC-Geschäftsführer Martin Prondziono: "Bei uns fallen eben mehr Tore als bei anderen. Hinten, aber auch vorne. Das zeichnet uns aus."

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Stürmer Streli Mamba, im Sommer von Drittliga-Absteiger Energie Cottbus nach Paderborn gekommen und prompt Erstliga-Torschütze gegen Leverkusen zum zwischenzeitlich 2:2, warnte: "Da können sich alle warm anziehen. Gegen uns wird es für keinen leicht. Wir sind für jeden Gegner eklig."

(Foto: imago images / DeFodi)

Borussia Mönchengladbach - FC Schalke 04 0:0

(Foto: imago images / Chai v.d. Laage)

Das Pünktchen Hoffnung verdankte David Wagner auch seinem Freund Jürgen Klopp.

(Foto: imago/Action Plus)

"Wir wollen von den Besten der Besten lernen. Wir haben den Jungs die eine oder andere Hilfestellung mit Ideen von Liverpool gegeben", sagte Schalkes neuer Trainer nach dem 0:0 bei Borussia Mönchengladbach.

(Foto: imago images / Revierfoto)

Aber: "Es muss noch extremst viel passiere. Es war noch fernab von sehr gut oder perfekt, aber wir machen Schritte."

(Foto: imago images / Laci Perenyi)

Auch Wagners Kollege Marco Rose sah bei seinem Liga-Einstand noch Verbesserungsbedarf: "Wir haben viele Dinge von dem gesehen, wie wir uns das in Zukunft vorstellen. Aber es ist noch weit weg von zufrieden."

(Foto: imago images / Laci Perenyi)

Nationalspieler und Innenverteidiger Matthias Ginter pflichtete ihm bei.

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"Es wird sicher noch die eine oder andere Partie brauchen, bis wir die Idee des Trainers komplett verinnerlicht haben. Dann bin ich mir sicher, dass wir auch wieder mehr Chancen herausspielen. Wir brauchen schon noch Zeit."

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Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim 1:0 (1:0).

(Foto: imago images / Schüler)

Frankfurts Torschütze und Matchwinner Martin Hinteregger genoss nach dem perfekten Bundesliga-Auftakt in seinem "Wohnzimmer" die Ovationen der Fans.

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"Ich bin nicht der Gelenkigste, deshalb hat es sicher nicht schön ausgesehen. Aber der Ball war drin.!"

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Trainer Adolf Hütter sagte über Hinteregger: "Er kommt gut an in Frankfurt - sowohl als Spieler als auch als Mensch."

(Foto: imago images / Revierfoto)

Eine Viertelstunde vor Schluss wäre Hinteregger beinahe zur tragischen Figur geworden, als er an der Seitenlinie mit einem Schmerzensschrei zu Boden ging. "Es war ein richtiger Stich. Ich dachte, es ist etwas kaputt. Der Schrecken war groß."

(Foto: imago images / Schüler)

"Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen Krampf in der Wade gehabt. Deshalb habe ich nicht gewusst, wie sich das anfühlt."

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Die Hoffenheimer ihrerseits, hier der neue Trainer Alfred Scheuder, waren frustriert.

(Foto: imago images / Eibner)

"Es war kein schlechtes Spiel. Aber es war bitter, dass wir schon in der ersten Minute das Tor kassiert haben. Wir hatten viele Spielanteile, viel Dominanz", bilanzierte der von Schalke 04 ausgeliehene Sebastian Rudy.

(Foto: dpa)
18.08.2019 Sport Die Bundesliga in Wort und Witz "Wir haben die Eier, so zu spielen"
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Er soll ein Bad Boy sein, der hier so harmlos dreinblickt?

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Gut, den Titel "Hollywood's Bad Boy" hat Christian Slater nicht für sich allein, aber ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... der Schauspieler, der in "Der Name der Rose" 1986 noch so unschuldig daherkam, ...

(Foto: imago/United Archives)

... geriet häufig mit dem Gesetz in Konflikt. 1989 wurde er wegen Trunkenheit am Steuer zu 10 Tagen Gefängnis verurteilt; 1994 wurde er festgenommen, weil er versucht hatte, ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... auf einem Linienflug eine Waffe mitzunehmen, und darum zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert. 1997 soll Slater seine damalige Freundin Michelle Jonas ...

(Foto: picture-alliance / dpa)

... unter Alkohol- und Drogeneinfluss angegriffen haben. Darum war er danach 100 Tage in einer Entzugsklinik, wurde zudem zu drei Monaten Haft verurteilt.

Schließlich wurde Slater 2005 in Manhattan verhaftet, weil er auf offener Straße eine Passantin sexuell belästigt haben soll.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Mittlerweile hat sich Slaters Rüpelseite aber wohl beruhigt - das letzte Mal war er in den Schlagzeilen wegen seiner "Spontanhochzeit" mit Brittany Lopez Ende 2013. Dazu später mehr.

(Foto: imago/APress)

Christian Slater wurde am 18. August 1969 in New York City geboren - er wird nun also 50 Jahre alt. Dass er ...

(Foto: imago images / ZUMA Press)

... beim Film landete, ist eigentlich kein Wunder - durch seine Eltern kam er schon als Kind mit dem Filmgeschäft in Berührung, denn sein Vater war Schauspieler und seine Mutter Casting-Agentin (Bild: Slater 1985 in "Zeit der Vergeltung")

(Foto: imago/United Archives)

Sein 1983 geborener Halbbruder Ryan Slater ist auch Schauspieler. (hier 1995 in "Little Panda")

(Foto: imago stock&people)

Erste Erfahrungen sammelte Christian Slater aber erstmal im Fernsehen - in der US-Soap "The Edge of Night" hatte Slater 1976 seinen ersten Auftritt, da war er erst sieben. (Bild: "Twisted" von 1986, Slater r.)

(Foto: imago/United Archives)

Danach zog es Slater erstmal auf die Bühne: In den frühen 1980er-Jahren trat er als Theaterschauspieler regelmäßig in Broadway-Shows auf. (Und auch später noch ab und an - so wie hier 2005 mit Jessica Lange im Ethel Barrymore Theatre)

(Foto: AP)

Apropos Jessica Lange: In "Wenn der Postmann zweimal klingelt" von 1981 mit ihr und Jack Nicholson hatte Slater eine erste kleine Filmrolle, ...

(Foto: imago/Prod.DB)

... bevor er dann 1985 in dem Actionfilm "Zeit der Vergeltung" mitspielte.

(Foto: imago/United Archives)

1987 zog Slater nach Los Angeles und entschied sich erstmal ganz für den Film. Als sein Durchbruch gilt die Schwarze Komödie "Heathers" ("Lethal Attraction") ...

(Foto: imago stock&people)

... von 1988, an der Seite von Rehauge Winona Ryder.

(Foto: imago images / United Archives)

Schon zuvor hatte Slater Bekanntheit erlangt durch seine Rolle als der Novize Adson von Melk an der Seite von Schauspiellegende ...

(Foto: imago/EntertainmentPictures)

... Sean Connery - 1986 in "Der Name der Rose".

(Foto: imago images / United Archives)

Bei den Dreharbeiten zu "Der Name der Rose" war Slater erst "süße 17".

(Foto: imago stock&people)

Ab dann ging es filmmäßig für Slater Schlag auf Schlag. (Bild: mit Martin Sheen 1989 in "MoonTrek")

(Foto: imago/United Archives)

Der jungenhafte, eher unscheinbare Slater drehte einen Film nach dem anderen. (Bild: mit Tammy Lauren in "Aus Liebe und Verzweiflung", 1989)

(Foto: imago images / United Archives)

1988 etwa spielte er neben Jeff Bridges in "Tucker".

(Foto: imago images / United Archives)

Seine Karriere erreichte ihren Höhepunkt ...

(Foto: imago/United Archives)

... in den Neunzigern, in denen er Rollen in so einigen Big-Budget-Filmen hatte, wie 1991 mit Kevin Costner in "Robin Hood - König der Diebe", ...

(Foto: imago/Prod.DB)

... 1993 in "True Romance" ...

(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

... mit Patricia Arquette und Dennis Hopper (hier alle bei der Filmpremiere), ...

(Foto: REUTERS)

... 1994 in "Interview mit einem Vampir" mit Brad Pitt, ...

(Foto: imago images / United Archives)

... 1996 in "Broken Arrow" mit John Travolta oder ...

(Foto: imago/Prod.DB)

... 1998 in "Hard Rain" mit Morgan Freeman.

(Foto: imago/Prod.DB)

Danach folgten dann weniger große Kinokracher; in den letzten Jahren spielte Slater aber Hauptrollen in Fernsehserien wie ...

... "My Own Worst Enemy" (2008), ...

(Foto: imago/Picturelux)

... "The Forgotten" (2009/10), ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... "Breaking In" (im Bild, 2011/12) und "Mind Games" (2014). Diese Serien wurden allesamt nicht nach der ersten Staffel verlängert - anders als die ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... sehr erfolgreiche Serie "Mr. Robot", von der es insgesamt vier gibt. Ende 2019, spätestens Anfang 2020 kommt die letzte Staffel raus.

(Foto: imago/Prod.DB)

In der Hackerserie spielt Slater (l., neben Rami Malek und Joey Badass) die Titelrolle, die ihm ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... viel Kritikerlob und seinen ersten Golden Globe einbrachte. Bei der Preisverleihung im Januar 2016, nachdem er den üblichen Verdächtigen gedankt hatte, sprudelte es noch aus ihm heraus: ...

(Foto: dpa)

"Meine Frau, oh mein Gott, danke, dass du mich zum glücklichsten Mann der Welt gemacht hast, du lässt all meine Träume wahr werden." Er und Brittany Lopez hatten ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... wie bereits erwähnt 2013 per "Spontanhochzeit" geheiratet. Eigentlich wollten sie sich auf dem Standesamt in Coral Gables in Florida nur die Hochzeitspapiere abholen, doch dann haben sie es einfach gleich auf der Stelle besiegelt.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Slater war davor schon mal verheiratet - die Ehe mit Ryan Haddon ...

... wurde im Jahr 2000 geschlossen und hielt bis 2005.

Sie haben zusammen zwei Kinder - Jaden Christopher wurde 1999 geboren, Eliana Sophia kam 2001 zur Welt. (Bild von 2004)

(Foto: imago stock&people)

Davor war Slater kurz verlobt mit Model Nina Huang (Bild von 1994), ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... datete angeblich Christina Applegate (was beide aber bestreiten), ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... war verliebt in Winona Ryder, seine Filmpartnerin aus "Heathers", ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... und schwärmte für Patricia Arquette, mit der er für "True Romance" vor der Kamera stand.

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Aber Slater schwärmt nicht nur für Frauen - er ist auch eine "Cumberbitch". Denn 2014 sagte er der "Huffington Post" über Benedict Cumberbatch, der vor allem mit seiner Rolle als Sherlock Holmes bekannt wurde: "Der Typ ist großartig. Ich mag ihn ...

(Foto: AP)

... und würde liebend gerne mit ihm zusammenarbeiten. Er ist wunderbar." Und Slater setzte hinzu: "Er ist mein Männerschwarm. Daran gibt es keinen Zweifel."

(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

Seine Zuneigung und Bewunderung für Papst Franziskus ist sogar noch größer - im Herbst 2015 sagte Slater dem britischen "Guardian", er sei in den Papst verliebt. "Ich kann nichts dafür. Ich habe seine Reise nach New York ...

(Foto: imago/UPI Photo)

... in den Nachrichten gesehen, als er die Kinder in der Schule traf und das so wunderbar machte. Ich dachte: Aaah, das ist es, was wir brauchen - eine Infusion von Liebe von einem mächtigen Mann, der sie freundlich verabreicht." (abe)

(Foto: imago/UPI Photo)
18.08.2019 Unterhaltung Vom Novizen zu "Mr. Robot" Christian Slater - einer von "Hollywood's Bad Boys"

Wenn Sie sichergehen wollen, dass Sie für Ihre sportlichen Leistungen die ganz dicken Schecks erhalten, sollten Sie Tennisprofi werden, zumindest wenn Sie eine Frau sind. 12 der 15 Sportlerinnen, die laut US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" von Juni 2018 bis Mai 2019 am meisten verdient haben, sind Tennisspielerinnen.

(Foto: imago/UPI Photo)

Natürlich kann man auch als Rennfahrerin gut verdienen, aber das scheint nicht nachhaltig zu sein: Danica Patrick stand 2017 mit 12,2 Millionen Dollar noch auf Platz drei der Rangliste. In diesem Jahr ist die US-Amerikanerin nicht mehr unter den Top 15 zu finden.

(Foto: imago/PanoramiC)

Auch Wrestling scheint nichts Langfristiges zu sein: Rona Rousey bejubelte 2017 nicht nur den Titel, sondern auch eine beständig klingelnde Kasse. Am Ende des Abrechnungszeitraums hatten sich darin elf Millionen Dollar angesammelt. Diesmal reicht es nicht mehr zu einer Topplatzierung unter den bestbezahlten Sportlerinnen. Ganz im Gegensatz zu diesen Damen: ...

(Foto: imago/MediaPunch)

... Platz 15: Ariya Jutanugarn (Golf, 5,3 Millionen Dollar): "Forbes" schätzt die Werbeeinnahmen der thailändischen Profi-Golferin von Anfang Juni 2018 bis Ende Mai 2019 auf zwei Millionen Dollar, dazu kommen 3,3 Millionen Dollar an Preisgeldern.

(Foto: imago/Icon SMI)

(Geteilter) Platz 13: Madison Keys (Tennis, 5,5 Millionen Dollar): Eine Menge Grund zur Freude hatte Keys in den letzten zwölf Monaten. Die US-Amerikanerin erreichte das Finale zweier Grand-Slam-Turniere und erspielte 2,5 Millionen Dollar an Preisgeldern. Ihre Sponsoren (unter anderem Nike) steuerten drei Millionen Dollar zum erfreulichen Gesamtergebnis bei.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

(Geteilter) Platz 13: P.V. Sindhu (Badminton, 5,5 Millionen Dollar): Ja, auch mit Badminton lässt sich ordentlich Geld scheffeln. Zwar verdiente Sindhu "nur" 500.000 Dollar auf dem Feld, ihren Sponsoren ist die Popularität der Inderin aber satte fünf Millionen Dollar wert. Welche Aufmerksamkeit die 24-Jährige generiert, zeigt ein Blick auf ihre Partner: Marken wie Bridgestone, Gatorade oder Panasonic werben mit Sindhu.

(Foto: imago images / VCG)

Platz 12: Alex Morgan (Fußball, 5,8 Millionen Dollar): Morgan ist Fußball-Weltmeisterin und der Topstar der US-Nationalmannschaft. Ihr Gehalt? 250.000 Dollar in den letzten zwölf Monaten. Ihre Sponsoreneinnahmen? 5,5 Millionen Dollar. Morgan ist eine Marke, mit der sich andere Big Player (unter anderem Coca-Cola, Nike, VW) gerne schmücken.

(Foto: imago images / PA Images)

(Geteilter) Platz 10: Garbine Muguruza (Tennis, 5,9 Millionen Dollar): Sportlich läuft es für die ehemalige Nummer zwei der Tennis-Weltrangliste nicht mehr so brillant. Aber trotz des aktuellen Platzes 28 kommen die Sponsoren den Verpflichtungen aus besseren Tagen treu nach - und legen auf die erspielten 2,4 Millionen noch 3,5 Millionen Dollar drauf.

(Foto: imago images / Agencia EFE)

(Geteilter) Platz 10: Venus Williams (Tennis, 5,9 Millionen Dollar): Nur 900.000 Dollar Preisgeld erspielte Venus Williams in den letzten zwölf Monaten. Dass die siebenfache Grand-Slam-Siegerin dennoch in den Top 10 auftaucht, verdankt sie ihren Sponsoren: Die überwiesen erfreuliche 5 Millionen Dollar.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Platz 9: Elina Switolina (Tennis, 6,1 Millionen Dollar): Ganz anders als bei Venus Williams sieht es bei Kollegin Switolina aus. Die schaufelte 4,6 Millionen Dollar (davon 2,4 Millionen allein für ihren Sieg bei den WTA-Finals 2018) auf ihr Konto. Von ihren Sponsoren gab es dagegen nur vergleichsweise bescheidene 1,5 Millionen Dollar.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Platz 8: Karolina Plíšková (Tennis, 6,3 Millionen Dollar): Die Tschechin hat zwar in den letzten zwölf Monaten vier Turniere gewonnen, auf den ganz großen Triumph wartet sie aber weiterhin. Trotzdem erspielte sie sich 4,6 Millionen Dollar Preisgeld. Ihre Sponsoren legten 1,7 Millionen Dollar drauf.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Platz 7: Maria Scharapowa (Tennis, 7 Millionen Dollar): Nur 18 Matches bestritt Maria Scharapowa im letzten Jahr, ein Titel sprang dabei nicht heraus. Ihren Sponsoren ist es egal: Nike, Porsche, Head und andere federten die übersichtliche Preisgeldausbeute (1 Million Dollar) mit 6 Millionen Dollar Werbeeinnahmen ab.

(Foto: imago/Icon SMI)

Platz 6: Caroline Wozniacki (Tennis, 7,5 Millionen Dollar): Ein komplettes Jahr unter den ersten Dreien der Weltrangliste, aber nur drei Turniersiege führen bei Wozniacki zu 3,5 Millionen Dollar Preisgeld - immerhin 2,5 Millionen mehr als ihre Trauzeugin Venus Williams kassierte. Ihre Sponsoren belohnten die Topplatzierung in der Weltrangliste mit 4 Millionen Dollar.

(Foto: imago images / Bildbyran)

Platz 5: Sloane Stephens (Tennis, 9,6 Millionen Dollar): Einer der größten Werbedeals des Tennissports spült Stephens eine Menge Sponsorengeld in die Kasse: Der Sportartikelriese Nike stattete die US-Amerikanerin mit einem hochdotierten Vertrag aus. Insgesamt zahlen Stephens' Sponsoren 5,5 Millionen Dollar. Das ergibt zusammen mit 4,1 Millionen Dollar Preisgeld Platz fünf unter den bestbezahlten Sportlerinnen.

(Foto: imago/Xinhua)

Platz 4: Simona Halep (Tennis, 10,2 Millionen Dollar): 6,2 Millionen Dollar - mehr Preisgeld als Halep kassierte im vergangenen Jahr keine andere Tennisdame. Die Wimbledonsiegerin von 2019 durfte sich dazu über vier Millionen Dollar von ihren Sponsoren freuen. Da darf man schon mal fröhlich in die Kamera grinsen.

(Foto: imago images / AFLOSPORT)

Platz 3: Angelique Kerber (Tennis, 11,8 Millionen Dollar): Für Kerber lief es schon besser als dieser Tage, in denen die Kielerin sportlich taumelt. Das Jahr 2018 schloss sie auf Platz zwei der Weltrangliste ab. 5,3 Millionen Dollar Preisgeld erspielte sich die Deutsche. Dank der 6,5 Millionen Dollar von Adidas, SAP und anderen muss sich Kerber derzeit nur um die sportliche Seite ihrer Karriere Sorgen machen.

(Foto: imago/Kyodo News)

Platz 2: Naomi Osaka (Tennis, 24,3 Millionen Dollar): Auch Osaka kämpft derzeit um ihre Form. Das war Anfang des Jahres noch ganz anders: Ende Januar gewann sie bei den Australian Open als erste Japanerin ein Grand-Slam-Turnier und übernahm mit diesem Erfolg als erste Asiatin die Spitzenposition der Weltrangliste. Ihre Sponsoren honorierten diese Meilensteine mit 16 Millionen Dollar. Da nehmen sich die 8,3 Millionen Dollar Preisgeld fast bescheiden aus.

(Foto: imago images / AFLOSPORT)

Platz 1: Serena Williams (Tennis, 29,2 Millionen Dollar): Erinnern Sie sich noch an die 16 Millionen Dollar, die Naomi Osaka von ihren Sponsoren kassiert? Darüber kann Serena Williams nur schmunzeln: Die 23-fache Grand-Slam-Gewinnerin freute sich im selben Zeitraum über 25 Millionen Dollar. Die 4,2 Millionen Dollar Preisgeld fallen da kaum noch ins Gewicht. (ter)

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07.08.2019 Sport Zwei kennen Sie garantiert nicht Die 15 bestbezahlten Sportlerinnen der Welt

Der Krieg beginnt, wie so viele Kriege, mit einer Lüge: ...

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... dem sogenannten "Tonkin-Zwischenfall". Die US-Zerstörer "Maddox" und "Turner Joy" werden angeblich von Nordvietnamesen Anfang August 11964 im Golf von Tonkin beschossen.

(Foto: gemeinfrei)

Dabei manipulieren Offiziere des Geheimdienstes NSA abgefangene Funksprüche der Nordvietnamesen. Sie sollen als Beweis für einen Beschuss der "Maddox" herhalten - und vor allem als Rechtfertigung für Vergeltungsschläge.

(Foto: gemeinfrei)

"Amerikaner", erklärt US-Präsident Lyndon B. Johnson am 4. August in einer Rede an die Nation: "Als Präsident und oberster Kommandierender ist es meine Pflicht, dem amerikanischen Volk mitzuteilen, dass erneute feindselige Akte gegen Schiffe der Vereinigten Staaten auf hoher See im Golf von Tonkin mich heute gezwungen haben, den militärischen Verbänden der Vereinigten Staaten zu befehlen, diese zu beantworten".

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Der Kongress ermächtigt drei Tage später den Präsidenten, "alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich des Einsatzes der Streitkräfte, um Angriffe zurückzuschlagen und um künftige Aggressionen zu verhindern."

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Die USA können damit Truppen in das Land entsenden, das seit dem Indochinakrieg mit Frankreich in den kommunistischen Norden und den Süden geteilt ist.

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Im Süden regiert mit harter Hand Präsident Ngo Dinh Diem, viele Vietnamesen halten ihn und seinen Familienclan für korrupte und skrupellose Marionetten des Westens.

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Die Guerillakämpfer der Vietcong, die keineswegs nur aus Kommunisten bestehen, bekämpfen Diems autoritäres Regime. Sie werden von Nordvietnam unter Ho Chi Minh und der UdSSR unterstützt.

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Schon länger engagieren sich die USA in Vietnam, das sie als Bollwerk gegen den Kommunismus in Asien betrachten. Unter US-Präsident John F. Kennedy sind bereits 16.000 Militärberater in dem Land stationiert.

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Aus Angst vor einer Ausbreitung des Kommunismus führen die USA Anfang 1964 verdeckte Operationen gegen Nordvietnam durch. Ein Jahr später, Ende Februar 1965, beginnen sie ihre Operation "Rolling Thunder". Dahinter verbirgt sich das massive Flächenbombardement Nordvietnams.

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Am 8. März 1965 schließlich landen die ersten 3500 US-Marines in Südvietnam.

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Im gesamten Vietnamkrieg werfen die US-Amerikaner mehr als 7 Millionen Tonnen Bomben ab - gut dreimal mehr, als sie während des Zweiten Weltkriegs über Europa und Asien abgeworfen haben.

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Ein US-General beschreibt das Ziel der Angriffe mit den Worten, Nordvietnam solle in die Steinzeit zurückgebombt werden.

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Dabei kommen neben konventionellen Sprengsätzen auch Napalm-Bomben zum Einsatz, ...

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

... die bei ihren Opfern schlimmste Verbrennungen hinterlassen.

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Zudem versprühen die USA mehr als 80 Millionen Liter hochgiftiger Herbizide.

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In großen Mengen wird vor allem das dioxinhaltige "Agent Orange" freigesetzt - benannt nach der Farbe der Container, in denen es aufbewahrt wurde.

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Ziel ist die völlige Entlaubung der Wälder. So sollen die feindlichen Kämpfer ...

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... und ihre Versorgungswege enttarnt werden. Im Bild ein 60 Kilometer von Saigon entfernter Mangrovenwald vor dem Versprühen von Agent Orange 1965 ...

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... und im Jahr 1970. Die dunklen Flecke sind einige überlebende Bäume.

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Doch die totale technische Überlegenheit bietet den USA im Dschungel von Vietnam kaum Vorteile.

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Im Gegensatz zu den US-Soldaten sind die Kämpfer des Vietcong in Guerilla-Taktiken geübt.

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Die US-Truppen erleiden schwere Verluste. Allein 1968 sterben pro Woche rund 250 US-Soldaten. Viele von ihnen sind noch sehr jung.

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Der Einsatz in Vietnam wird zum Zermürbungskrieg.

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Die Kommunisten beherrschen dabei laut dem deutschen Historiker Bernd Greiner die Lektion der asymmetrischen Kriegsführung:

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"Der 'Schwache' darf sich nicht auf die Kriegsführung des 'Starken' einlassen, sondern muss stets dafür sorgen, dass der 'Starke' sich verzettelt und seine überlegene Bewaffnung nicht entfalten kann."

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Außerdem haben die Guerillas Zeit. Während für die Amerikaner der Druck wächst, zu siegen, können die Vietcong abwarten.

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Solange der Schwache nicht verliere, habe er gewonnen, so Greiner.

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Tatsächlich wird die Lage der Amerikaner, je länger der Krieg dauert, trotz aller technischen Überlegenheit immer schwieriger.

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Innerhalb der Truppe schwindet die Moral, ...

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... in den USA stößt der Vietnamkrieg zunehmend auf Proteste.

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Zumal immer mehr Berichte und Bilder der grauenhaften Kämpfen die Heimat erreichen.

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Als besonderer Schock kommt für viele die Tet-Offensive der Guerillas. Ausgerechnet zum Neujahrsfest Tet, als viele einheimische Soldaten im Urlaub sind, bricht in der Nacht zum 31. Januar 1968 in Südvietnam die Hölle los.

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Fast 80.000 Vietcong und ein paar tausend nordvietnamesische Soldaten starten eine massive Offensive.

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Erstmals tragen sie den Krieg vom Land in die bis dahin vermeintlich unverwundbaren Städte Südvietnams.

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5 der 6 größten Städte, 64 Verwaltungszentren und 36 Provinzhauptstädte attackieren sie.

(Foto: AP)

In der Hauptstadt Saigon greifen Selbstmordattentäter der Vietcong die US-Botschaft an. Auch das Präsidentenpalais, der Flughafen und die Hauptquartiere der südvietnamesischen Armee und der US-Streitkräfte stehen unter Beschuss. Die Angreifer hoffen auf einen landesweiten Aufstand.

(Foto: AP)

Damit beginnt die blutigste Phase des Krieges in Vietnam.

(Foto: AP)

Besonders schlimm trifft es die alte Kaiserstadt Hué, die 7500 Soldaten der nordvietnamesischen Armee einnehmen.

(Foto: AP)

Hier massakrieren sie die "Hooligan-Lakaien", die politische und intellektuelle Elite in der Sprache von Radio Hanoi. Dabei ziehen sie mit Schwarzen Listen von Haus zu Haus.

(Foto: AP)

Rund 5700 Menschen töten oder verschleppen sie, unter ihnen Polizisten, Lehrer, Journalisten und Juristen. Auch westdeutsche Mediziner und ein französischer Priester werden ermordet.

(Foto: AP)

Sie werden erschossen, zu Tode geprügelt, lebendig begraben. Die US-Regierung, die zunächst an einen kurzen antiseptischen Krieg geglaubt und dann jahrelang wider besseres Wissen einen bevorstehenden Sieg verkündet hatte, ist völlig überrumpelt von der Offensive.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Ebenso wie die Öffentlichkeit: "Was um alles in der Welt geht dort vor?", so der CBS-Moderator Walter Cronkite vor der Kamera. "Ich dachte, ...

(Foto: imago images / ZUMA Press)

... wir wären dabei, den Krieg zu gewinnen."

(Foto: AP)

Die südvietnamesischen Truppen und die US-Soldaten - inzwischen sind rund 500.000 im Land stationiert - schlagen mit voller Härte zurück.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Dabei gehen sie bisweilen nicht minder grausam als die Vietcong vor.

(Foto: AP)

Vor allem ein Bild, das später eines der meistprämierten in der Geschichte der Fotografie sein wird, versinnbildlicht dies:

(Foto: AP)

Es zeigt den südvietnamesischen Polizeichef, General Nguyen Ngoc Loan, der in Saigon einen kommunistischen Kämpfer vor laufender Kamera erschießt.

(Foto: AP)

"Sie haben viele meiner Leute ermordet und deine auch", sagt der Polizeichef nach der Tat.

(Foto: AP)

Auch andernorts agieren die Südvietnamesen und ihre US-Verbündeten nicht zimperlich.

(Foto: AP)

Um die Stadt Ben Tre aus den Händen der Vietcong zu befreien, greifen sie diese mit Infanterie und aus der Luft an.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die Hälfte der Häuser wird dabei zerstört, die Straßen sind mit Leichen übersät. Diese werden aus Angst vor Seuchen in den Mekong geworfen.

(Foto: AP)

Augenzeugen zufolge ist der Fluss so mit Toten bedeckt, dass man fast über das Wasser laufen kann.

(Foto: AP)

Ein US-Offizier kommentiert die Zerstörung der Stadt mit dem lapidaren Satz:

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

"Es war notwendig, die Stadt zu zerstören, um sie zu retten."

(Foto: Associated Press)

Wenig später verübt die Task Force Barker das "Massaker von My Lai".

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Am 16. März 1968 überfällt sie das südvietnamesische Dorf My Lai. Alle Bewohner des Ortes seien Sympathisanten oder Unterstützer der Vietkong, heißt es am Vortag des Einsatzes.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die US-Soldaten vergewaltigen Frauen, foltern und ermorden fast alle Bewohner des Dorfes.

(Foto: AP)

"Vermutlich hat keine andere amerikanische Einheit binnen weniger Stunden derart viele Unbeteiligte gemeuchelt wie die Task Force Barker", so der Historiker Greiner. Lange wird das Massaker von der US-Armee vertuscht, erst 14 Monate später gibt es erste Berichte über den Vorfall.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Es ist nicht das erste und auch nicht das letzte Kriegsverbrechen der USA in Vietnam.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Auf den ersten Blick allerdings erscheint die massive militärische Antwort der USA auf die Tet-Offensive erfolgreich.

(Foto: AP)

Zwischen Januar und März verlieren die Vietcong fast zwei Drittel ihrer Mannschaften -

(Foto: AP)

... durch Tod, Verwundung oder Gefangennahme.

(Foto: AP)

Bis zum Herbst 1968 werden Zehntausende Vietcong-Kämpfer getötet.

(Foto: AP)

Von dem Schlag nach der Tet-Offensive erholen sich die Vietcong nicht mehr. Selbst auf dem Höhepunkt des Krieges stellte die Guerilla-Truppe maximal 240.000 Kämpfer.

(Foto: AP)

An ihre Stelle treten nun die gut ausgebildeten Einheiten aus Nordvietnam.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Und doch: Die militärischen Gewinne der USA spielen in der öffentlichen Wahrnehmung keine Rolle, propagandistisch bleibt die Tet-Offensive ein Erfolg.

(Foto: AP)

Greiner stellt es so dar: "Weltweiten Eindruck machten nicht die Verluste des Vietcong, sondern die Nachricht einer zeitweise überrumpelten amerikanischen Streitmacht."

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Außerdem führen Bilder wie die der Exekution in Saigon durch den Polizeipräsidenten viele US-Amerikaner zu der Frage:

(Foto: AP)

Was sind das überhaupt für Verbündete, mit denen die USA einen so blutigen Krieg führen?

(Foto: AP)

William Bundy, Staatssekretär im US-Außenministerium, gibt sich keinen Illusionen hin. Sie seien "die unterste Stufe, absolut die unterste Stufe".

(Foto: AP)

Kurz nach der Tet-Offensive, Ende März 1968, reagiert Präsident Johnson und kündigt das Ende des Bombardements von Nordvietnam an. Damit widersetzt er sich den Forderungen des Militärs, das weitere 200.000 Mann nach Vietnam entsenden will.

(Foto: AP)

Johnson erfüllt so eine nordvietnamesische Forderung für Waffenstillstandsgespräche. Diese beginnen im Mai 1968 in Paris.

(Foto: AP)

1969 wird der Demokrat Johnson vom Republikaner Richard Nixon als US-Präsident abgelöst. Dieser legt ein Programm zur "Vietnamisierung" des Krieges vor.

(Foto: AP)

Schrittweise soll die Verantwortung für den Krieg in die Hände der südvietnamesischen Regierung gelegt und 90.000 US-Soldaten abgezogen werden.

(Foto: AP)

Bis zum vollständigen Abzug der USA vergehen aber noch Jahre.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Nach einem antikommunistischen Putsch der Militärs in Kambodscha intervenieren die USA 1970 dort zugunsten der neuen Regierung.

(Foto: AP)

1971 wird zudem Laos bombardiert. Den Vietcong soll so der Nachschub über die beiden Länder abgeschnitten werden.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Eine erneute Offensive Nordvietnams im März 1972 kostet abermals vielen US-Soldaten das Leben.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Ende des Jahres fliegen die US-Amerikaner noch einmal schwere Bombenangriffe auf nordvietnamesische Städte.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Aus dem Jahr 1972 stammt auch das wohl bekannteste Bild des Vietnamkriegs. Südvietnamesische Zivilisten fliehen, nachdem sie irrtümlich von ihren eigenen Soldaten mit Napalm angegriffen worden waren.

(Foto: AP)

Am 27. Januar 1973 schließlich ist es so weit: In Paris wird ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet.

(Foto: AP)

Doch Frieden herrscht noch lange nicht.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Ende April 1975 rücken nordvietnamesische Panzer in Saigon ein.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Südvietnam kapituliert noch am selben Tag.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Der Einmarsch der Nordvietnamesen wird von einer Massenflucht begleitet: 130.000 Südvietnamesen retten sich außer Landes.

(Foto: AP)

Allein am 29. und 30. April 1975 fliegen US-Hubschrauber noch mehr als 7000 Menschen aus Saigon und bringen sie auf Flugzeugträger vor der Küste.

(Foto: AP)

Beim letzten Flug aus Saigon klammern sich in ihrer Verzweiflung Menschen an die Kufen des Helikopters. Es sind Bilder der Schmach für die Weltmacht USA.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Mythos von der Unbesiegbarkeit ist dahin. Der von der moralischen Überlegenheit sowieso.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Auch sonst ist der Preis hoch. Nahezu 60.000 US-Soldaten starben oder sind immer noch vermisst.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Unzählige Soldaten sind verletzt und traumatisiert.

(Foto: AP)

Die Zahl der getöteten Vietnamesen ist bis heute unklar.

(Foto: AP)

Schätzungen reichen bis zu vier Millionen - bei einer Gesamtbevölkerung von rund 36 Millionen.

(Foto: AP)

Hinzu kommen die Spätfolgen des Krieges. Nach wie vor werden Blindgänger US-amerikanischer Bomben geborgen.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

In Vietnam vergrabene Minen kosten noch immer Menschen das Leben.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Und die versprühten Chemikalien belasten bis heute Landschaft und Menschen.

(Foto: AP)

Laut der Agent Orange Association Vietnam leiden rund drei Millionen Menschen an den Spätfolgen des Gifts, seit dem Krieg sind 150.000 Kinder mit schweren Behinderungen zur Welt gekommen.

(Foto: AP)

"Einmal hatten wir ein Kind mit einem Kopf wie ein Hund. Ein andermal eines mit Hörnern wie ein Wasserbüffel. Manche kommen mit zwei Köpfen zur Welt", so Nguyen Viet Hoan von der Agent Orange Association Vietnam.

(Foto: AP)

Auch Jahrzehnte später gilt: Der Vietnamkrieg bleibt eines der größten Desaster der US- Geschichte und ein Trauma für die Weltmacht.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)
04.08.2019 Politik Gemetzel, Folter, Massaker Wie eine Lüge den Vietnam-Krieg begründete

Sie sind der beste Freund vieler Menschen, ...

(Foto: Cat Race)

... lassen sich - und sei es mit etwas Kraftanstrengung - herzen und knuddeln ...

(Foto: Alexandra Novitskaya)

... und haben sich auch untereinander zum Schlabbern gerne: …

(Foto: Monica van der Maden)

… Hunde sind ein dankbares und beliebtes Fotomotiv.

(Foto: Mariah Mobley)

Und so konkurrierten Tausende Bilder um den "Dog Photographer of the Year 2019". Hundefans aus insgesamt 70 Ländern lichteten ihre vierbeinigen Lieblinge ab.

(Foto: Michele Mccue)

Der Wettbewerb wird jährlich vom britischen "Kennel Club" ausgetragen und ist weltweit der größte Contest seiner Art. Natürlich gibt es auch einen Gewinner: ...

(Foto: Ria Putzker)

… Es ist der 14 Jahre alte, altersschwerhörige Merlin. Denise Czichocki aus der Schweiz hat mit ihrem Bild des Podengo inmitten von Magnolien sowohl die Kategorie "Oldies" gewonnen als auch den Gesamtsieg eingeheimst.

(Foto: Denise Czichocki, photo-passion.net)

Auch alle anderen der hier gezeigten Fotos gehören zu den besten drei in ihrer jeweiligen Kategorie. Zum Beispiel dieses Bild, das einen innigen Moment zwischen Finn und seinem Frauchen zeigt. Es landet auf Rang eins bei den geretteten Hunden.

(Foto: Anne Geier)

Die Präsentation der Vierbeiner kennt kaum Grenzen: Mal ist es das poetische Porträt eines Windhunds im Kornfeld, …

(Foto: Anastasia Vetkovskaya)

… mal ein herrlich schräger Schnappschuss von drei kecken Borzois.

(Foto: Tiahang Zhang)

Während es die älteren Hunde ein wenig ruhiger angehen lassen ...

(Foto: Monica van der Maden)

… und tiefenentspannt auf Couch und Tisch chillen, ...

(Foto: Susan Lang)

... tapsen die Welpen neugierig durch die Welt.

(Foto: Lotte van Alderen)

Wenn sich dann der Border-Collie-Sohn vorsichtig seinem Vater nähert, ist der Niedlichkeitsfaktor garantiert.

(Foto: Carlos Aliperti)

In der Kategorie "Assistance Dogs" geht der erste Platz an Angelika Elendt aus Deutschland. Mischling Lilly wird in einem Altersheim eingesetzt - und animierte dort eine in sich zurückgezogen lebende Alzheimer-Patientin zu einer rührenden Geste.

(Foto: Angelika Elend)

Die Bilder der Assistenzhunde zeigen, was für eine wichtige Rolle die Tiere bei der Unterstützung von Menschen mit geistigen, emotionalen oder körperlichen Beeinträchtigungen spielen.

(Foto: Tracy Allard)

Labradoodle Quintus erleichtert der Britin Rosie den Alltag. Er hilft ihr dabei, die Straße zu überqueren und die Waschmaschine zu befüllen oder bringt ihr Lebensmittel aus dem Kühlschrank.

(Foto: Melissa Bastin)

Mit einem Foto der Collies Laddie und Sam schafft es Dorine Scherpel aus Kanada auf den Spitzenplatz der Kategorie "Dogs at Work".

(Foto: Dorine Scherpel)

Auch zur Jagd geht es gerne im Zweierpack. Nach der Arbeit folgt dann, na klar, ...

(Foto: Nadezhda Ivanova)

... das Vergnügen.

(Foto: Angela Blewaska)

Beim ausgelassenen Spielen ...

(Foto: Zoltan Kecskes)

... kann ein Vierbeiner allerdings so richtig dreckig werden. Für Waylon, einen Australian Shepherd, hat sich die Schlammschlacht gelohnt: Frauchen Monica van der Maden gewinnt "Dogs at Play". Und hatte vermutlich einiges zu Putzen.

(Foto: Monica van der Maden)

In der Kategorie "I love dogs because ..." sind junge Fotografen zwischen 12 und 17 Jahren mit Hund und Kamera unterwegs.

(Foto: Flora Wilson)

Platz eins hat sich Mariah Mobley aus Oregon mit einem Bild von Koby, auch Einstein genannt, verdient. Der Pinscher liebt es zu posieren und beherrscht angeblich sogar einen Hand- oder vielmehr Pfotenstand.

(Foto: Mariah Mobley)

Bei den Nachwuchsfotografen bis elf Jahren geht es witzig zu: Sabine Wolpert aus Kalifornien hat ihrem Hund Georgie einen originellen Kopfschmuck aus Algen verpasst. Der scheint den ganz apart zu finden und hält brav still - dafür gibt's den Sieg in der Kategorie "Young Pup Photographer".

(Foto: Sabine Wolpert)

Auf Platz zwei landet ein Duett - oder doch eher ein Hundejammer? Jedenfalls "singt" Maisie hier zur Klarinette.

(Foto: Eilidh Shannon)

Zum Abschluss des tierischen Bilderreigens noch ein Foto, das staunen lässt: Die Augen von Mischling Synchro und das Laub synchronisieren vorbildlich. Fast zu perfekt, um wahr zu sein. (kse)

(Foto: Sheena Staples)
13.08.2019 Panorama Niedlich, poetisch, schräg Das sind die besten Hundefotos 2019

In der Nacht vom 8. auf den 9. August 1969 erschüttert ein schreckliches Verbrechen Los Angeles. Mehrere Mitglieder der "Manson Family" dringen in das Haus von Sharon Tate im Cielo Drive ein und ermorden die Schauspielerin und Frau von Regisseur Roman Polanski.

Auch die ebenfalls anwesenden Abigal Folger, Jay Sebring und Voytek Frykowski kommen zu Tode - allesamt gehören sie der kalifornischen High Society an. Außerdem töten die Angreifer Steven Earl Parent, der den Hausmeister des Anwesens besucht hatte. An die Haustür schmieren die Mörder mit Blut das Wort "Pig".

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Einen Tag später begeht die "Familie" weitere Morde: Sie töten das Industriellenpaar La Bianca. In die Bauchdecke des Mannes ritzten sie das Wort "War", auf dem Kühlschrank hinterlassen sie mit dem Blut der Opfer das Wort "Helter Skelter".

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die Anweisungen zu den Morden kommen von Charles Manson. Der selbsternannte Messias wählt vier Sektenmitglieder aus und schickt sie mit den Worten "Die Zeit für Helter Skelter ist gekommen" los.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Es dauert jedoch eine Weile, bis die Ermittler die verschiedenen Verbrechen miteinander in Verbindung bringen.

(Foto: imago stock&people)

Erst Monate nach den Morden werden Manson und seine Jünger verhaftet.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Schon als Kind zeigt Manson gewalttätige Tendenzen. Bereits in der Grundschule rekrutiert er leichtgläubige Klassenkameraden, um andere Schüler anzugreifen, die er nicht leiden kann.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Gibt es Ärger, behauptet er, mit der Geschichte nichts zu tun zu haben. Die Lehrer glauben ihm, niemand kann sich vorstellen, dass ein Sechsjähriger so manipulativ sein kann.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Vor allem, wenn er sich beleidigt fühlt, wird er auch selbst gewalttätig. Manson ist fasziniert von Pistolen, vor allem aber von Messern, berichten Familienangehörige dem Autor Jeff Guinn für eine Biografie des Mörders.

(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

In seiner Jugend wandert Manson immer wieder wegen Diebstahl und Einbruch ins Gefängnis.

(Foto: FCI Terminal Island, federal prison, California)

Daran scheitert auch die Ehe, die er mit 19 eingegangen war und aus der ein Kind hervorging.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Auf Bewährung entlassen, macht sich Manson schließlich 1967 auf den Weg nach San Francisco. Dort wird der gerade mal 1,57 Meter große Mann schließlich zum charismatischen Sektenguru und schart über 20 junge Menschen, vorwiegend Frauen, um sich.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Manson sagt den USA eine Apokalypse voraus, das "Helter Skelter", benannt nach und inspiriert von einem Beatles-Text.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Er zieht sich mit seinen Anhängern auf eine Ranch zurück und wandelt auf dem schmalen Grat zwischen Möchtegern-Popstar und Zuhälter.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Mitglieder der "Familie" berichten später von einem Hippie-Leben mit Drogen und Sex, doch das alles ist für den zutiefst rassistischen und frauenfeindlichen Manson nur Fassade.

(Foto: imago stock&people)

Er verbietet Uhren, Brillen, Bücher, Kalender und Radios, isoliert die meist jungen Frauen, baut sexuelle Beziehungen zu ihnen auf und reicht sie dann an andere Männer weiter.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Als Manson trotz der angebotenen sexuellen Dienstleistungen in Hollywood keinen Erfolg hat, entwickelt er seinen perfiden Plan: Er will gezielt reiche Weiße töten und dafür sorgen, ...

(Foto: imago/ZUMA Press)

... dass die Morde Schwarzen in die Schuhe geschoben werden. Er erhofft sich davon den Ausbruch eines blutigen Rassenkonflikts, an dem das Land zugrunde gehen soll. Die Morde im August 1969 sollen der Startschuss sein, drei Monate lang herrschen Angst und Panik.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Dann werden Manson und neun "Familienmitglieder" verhaftet.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Der Prozess verläuft spektakulär. Mansons Mitangeklagte überbieten sich in Selbstbezichtigungen, die ihren Guru entlasten sollen.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Während des über 200 Tage dauernden Verfahrens tätowiert sich Manson zunächst ein Kreuz auf die Stirn, das er später zu einem Hakenkreuz vervollständigt.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Seine Anhänger machen es ihm nach. Schließlich verurteilt die Jury Manson und drei Mitangeklagte zum Tod in der Gaskammer. Sieben Morde werden der Gruppe nachgewiesen. Manson wird für schuldig befunden, die Morde in Auftrag gegeben zu haben. Die Strafen werden später in lebenslange Haft umgewandelt.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Aus der Haft heraus macht Manson weiter seinen Einfluss auf seine Anhänger geltend. Er gründet eine neue Gruppe: den Orden des Regenbogens.

(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

Den Mitgliedern des Ordens sind Geschlechtsverkehr, Fleisch, Zigaretten und Make-up verboten. 1975 versucht eine Manson-Anhängerin, für ihn US-Präsident Gerald Ford zu töten.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Während seiner jahrzehntelangen Haft erweist sich Manson als reueloser und unverbesserlicher Häftling.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Er wird wiederholt wegen Körperverletzung, Waffenbesitzes, Bedrohung des Gefängnispersonals und unerlaubten Besitzes eines Mobiltelefons angeklagt.

(Foto: Reuters)

Beamte berichten, dass er sie anspuckte oder heißen Kaffee nach ihnen warf, Kämpfe mit Mitgefangenen anzettelte und versuchte, seine Matratze in Brand zu setzen.

(Foto: Reuters)

Ab 1989 ist Manson im Corcoran State Prison untergebracht. Auch hier gelingt es ihm, in den Besitz von Mobiltelefonen zu kommen.

(Foto: REUTERS)

2014 erwirkt er eine Heiratserlaubnis mit der damals 26-jährigen Afton Elaine Burton, die aber schließlich ungenutzt ausläuft.

(Foto: Mansondirect.com)

Burton hatte ihn über sieben Jahre lang regelmäßig im Gefängnis besucht.

(Foto: REUTERS)

Manson präsentierte sich der Frau als unschuldig inhaftierter politischer Häftling.

(Foto: AP)

Zwölf Mal versucht Manson, mit einem Gnadengesuch aus dem Gefängnis zu kommen, vergebens. Das nächste Gesuch hätte er 2027 stellen dürfen.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Am 19. November 2017 stirbt der 83-Jährige in einem Krankenhaus in Bakersfield an Darmkrebs.

(Foto: imago/ZUMA Press)

"Ich bin alles, was schlecht ist", sagte er selbst über sich. Sein Name bleibt untrennbar mit den grausamen Morden verbunden, die Mitglieder seiner "Familie" in seinem Auftrag verübten.

(Foto: dpa)

Das von Tate und Polanski gemietete Haus am Cielo Drive wird 1994 abgerissen und durch eine größere Villa ersetzt, die Hausnummer von 10050 in 10066 abgeändert. Heute wohnt dort ein TV-Produzent.

(Foto: dpa)
09.08.2019 Panorama 50 Jahre Manson-Massaker Die blutige Nacht im Cielo Drive
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