Unterhaltung
26.02.2019

Kein "Stück Scheiße" mehr? Madonna und Lady Gaga nähern sich an

Die Queen of Pop nannte Lady Gagas Arbeit "reduktiv".

(Foto: imago/ZUMA Press)

Die Queen of Pop nannte Lady Gagas Arbeit "reduktiv".

(Foto: imago/ZUMA Press)

Jahrelang ist Madonna nicht gut auf Lady Gaga zu sprechen. Es kann ja auch nicht leicht sein, ständig mit einem jüngeren Modell verglichen zu werden. Doch nun scheinen sich die Wogen zwischen den beiden Pop-Sängerinnen geglättet zu haben.

Das Verhältnis zwischen Lady Gaga und Madonna war in den vergangenen sieben Jahren durchaus angespannt. Der Grund: 2012 äußerte sich die Queen of Pop kritisch gegenüber Gagas Hitsingle "Born this Way". In ihren Augen ähnele die Melodie sehr stark ihrem eigenen Song "Express Yourself" aus den 1980er-Jahren. Die dicke Luft, die seither zwischen den Künstlerinnen herrschte, scheint jetzt aber der Vergangenheit anzugehören.

Auf Madonnas Oscar-Party, die sie am Sonntag gemeinsam mit Talentmanager Guy Oseary in Los Angeles ausrichtete, zeigten sich die beiden Frauen urplötzlich von einer ganz anderen Seite. Zwar soll es laut der britischen "Daily Mail" ein striktes Social-Media-Verbot auf der Party gegeben haben, das Nachrichtenmagazin "Time" veröffentlichte als Veranstaltungspartner aber dennoch ein paar Schnappschüsse bei Instagram.

Dort zu sehen: Lady Gaga, wie sie im Schoß der 60-Jährigen liegt, ihren Oscar, den sie kurz vorher für den "A Star Is Born"- Song "Shallow" erhalten hatte, fest in der Hand. Beide Sängerinnen haben ihre Hände sanft auf das Gesicht der 32-Jährigen gelegt. Madonna veröffentlichte wenig später ein ähnliches Bild und kommentierte es mit den Worten: "Leg dich nicht mit italienischen Mädels an".

"Mir über Medien sagen, dass ich ein Stück Scheiße bin?"

Dass sich die zwei Frauen so innig zeigen, ist wirklich kurios. Denn nachdem Madonna Lady Gaga öffentlich unterstellt hatte, ihre Arbeit sei "reduktiv", waren die beiden nicht gerade gut aufeinander zu sprechen. 2016 meinte Gaga in einem Radiointerview, dass sie und die Queen of Pop "sehr verschieden" seien. Auch in ihrer Netflix-Doku "Gaga: Five Foot Two" kritisierte sie Madonna dafür, nicht persönlich mit ihr über ihre Differenzen gesprochen zu haben.

"Sie kann mir nicht in die Augen sehen und mir sagen, ich sei reduktiv", sagt Gaga laut "Us Weekly" in der Doku. Wie die einstige Queen of Pop über sie denkt, habe sie erfahren, als sie das Fernsehinterview sah. "Sie sagt mir übers Fernsehen, dass ich ein Stück Dreck bin? Das ist so, als würde ein Typ mir mittels eines Freundes einen Zettel zustecken."

Noch dazu muss sich Madonna seit Jahren die Frage anhören, was sie von ihrer jungen Nachfolgerin, der "neuen Madonna", halte. Für die erfolgreichste Sängerin aller Zeiten, die mit ihren 60 Jahren noch lange nicht ans Aufhören denkt und auf jedem roten Teppich und bei jeder Show beweist, dass sie mit den jüngeren Stars noch immer mithalten kann, ist das nicht allzu schmeichelhaft. Schließlich hat sie seit Beginn ihrer Karriere in den frühen achtziger Jahren die Welt mit ihrer Musik, Art, Kleidung und ihrem Lebensstil geprägt wie keine andere Künstlerin. Doch wie schon so oft heilt Zeit alle Wunden. Und zwei Jahre nach der Doku sind die Differenzen nun offenbar überwunden.

Quelle: n-tv.de , lri/spot

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