Wirtschaft
08.05.2020

Maas warnt zu mutige Reisende Lufthansa verdoppelt im Juni das Flugangebot

Die Lufthansa will ab Juni wieder weniger Jets am Boden haben.

(Foto: imago images/Jörg Halisch)

Die Lufthansa will ab Juni wieder weniger Jets am Boden haben.

(Foto: imago images/Jörg Halisch)

Die Stimmung im Keller, die meisten Jets am Boden: Die Luftfahrtbranche wird von den Einschränkungen des Reiseverkehrs hart getroffen. Die Lufthansa fährt den Betrieb aber demnächst wieder hoch. Ganz langsam.

Die Lufthansa erweitert ab Juni ihren in der Corona-Krise auf ein Minimum eingeschränkten Flugplan. Die Lufthansa sowie die Tochter-Airlines Swiss und Eurowings planten, 106 Ziele anzufliegen, teilte die Airline-Gruppe mit. Dafür sollten 80 Flugzeuge wieder in Betrieb genommen werden, sodass insgesamt 160 Passagierjets abheben könnten. Das Interesse der Kunden an Flugreisen wachse, da Restriktionen und Beschränkungen in den Bundesländern sowie Einreiseregeln anderer Länder in Europa gelockert würden. So sind Sylt, Mallorca und Kreta wieder im Programm. Die Kunden müssten allerdings die jeweiligen Einreise- und Quarantänevorschriften der Reiseziele beachten und im Flugzeug eine Mundschutzmaske tragen.

Die Billigflugtochter Eurowings nimmt schon ab Mai zusätzliche Verbindungen auf, vor allem zu Zielen im Mittelmeerraum. So will die Airline allein von fünf deutschen Flughäfen aus wieder auf die spanische Ferieninsel Mallorca starten. Dort dürfen aber bis 15. Mai EU-Ausländer nur einreisen, wenn sie einen Wohnsitz auf der Insel haben.

Rückholaktion wird nicht wiederholt

Außerdem gilt in Deutschland noch bis 14. Juni wegen der Pandemie eine weltweite Reisewarnung der Bundesregierung. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland werde gewarnt, da weiterhin mit drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen sei, heißt es auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Außenminister Heiko Maas hatte vor Kurzem erklärt, die Warnung könne erst wieder schrittweise zurückgefahren werden, wenn die Reisenden mit Sicherheit wieder nach Hause kommen könnten. Die Bundesregierung musste wegen der weltweiten Beschränkungen und dem dadurch ausgelösten Einbruch des Flugverkehrs ab März mehr als 240.000 Flugreisende aus Deutschland von deutschen Airlines zurückholen lassen. Maas hatte mehrfach betont, eine solche Aktion werde die Regierung nicht wiederholen. Die EU-Länder wollten sich bald über ihr Vorgehen mit Reiseempfehlungen abstimmen.

Quelle: ntv.de , ter/rts

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