Wirtschaft
02.12.2017

Automatisierung der Arbeitswelt Roboter kosten Millionen Jobs

Immer häufiger sind es Maschinen, die die Arbeit machen.

(Foto: picture alliance / Carmen Jasper)

Immer häufiger sind es Maschinen, die die Arbeit machen.

(Foto: picture alliance / Carmen Jasper)

Die Vorstellung, dass Maschinen die Herrschaft übernehmen, ist der Stoff, aus dem Geschichten und Filme entstehen. Fakt ist, dass in Zukunft Roboter viel Arbeit erledigen weden. Wie viel genau, lässt McKinsey bis zum Jahr 2030 ausrechnen.

Der Einsatz von Robotern wird einer Studie zufolge bis zum Jahr 2030 in der deutschen Arbeitswelt deutliche Folgen zeigen. Durch Automatisierung könnten 24 Prozent der dann voraussichtlich geleisteten Arbeitsstunden wegfallen, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf eine Studie des McKinsey Global Institutes. Für die USA schätzen die Experten der Unternehmensberatung dieses Potenzial demnach auf 23 Prozent, in China auf 16 und in Indien auf 9 Prozent.

Deutschland sei besonders betroffen, weil die höheren Löhne einen größeren Anreiz böten, Arbeitskraft durch Maschinen zu ersetzen. Zwischen drei und zwölf Millionen Beschäftigte, also bis zu einem Drittel aller Arbeitskräfte, müssten sich neue Fähigkeiten aneignen oder eine Stelle in einer anderen Branche suchen.

Betroffen sind dem "Spiegel" zufolge vor allem Berufe wie Sachbearbeiter, aber auch Schlosser oder Köche. Das Arbeitskräftepotential werde allerdings wegen des demografischen Wandels bis 2030 voraussichtlich um drei Millionen sinken.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa

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