Der Sport-Tag
1. September 2026
22:16 Uhr

"Großer Schock" für Werder Bremen

Drei Tage nach der schweren Verletzung von Jens Stage beklagt Fußball-Bundesligist Werder Bremen den nächsten langfristigen Ausfall. Stürmer Justin Njinmah zog sich am vergangenen Sonntag bei der 1:4-Niederlage beim SC Freiburg eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und wird genau wie Stage für mehrere Monate fehlen. "Jede Verletzung tut uns weh. Das war sicherlich für uns alle ein großer Schock", sagte Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz am Abend in einer Medienrunde.

Obwohl das am letzten Tag der Transferperiode noch möglich gewesen wäre, verzichten die Bremer darauf, einen Ersatz für den 25 Jahre alten Stürmer zu verpflichten. "Die Frage war: Machst du noch etwas? Aufgrund der Kurzfristigkeit und der Marktsituation haben wir uns aber entschieden, Justin Njinmahs Position nicht mehr nachzubesetzen", sagte Fritz. "Wir haben noch einige Spieler im Kader, die auf mehreren Positionen spielen können."

21:21 Uhr

Schalke 04 landet späten Transfer-Knaller

Internationale Erfahrung als Soforthilfe: Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 hat kurz vor Transferschluss noch einen weiteren Stürmer verpflichtet. Wie der Klub mitteilte, kommt der südkoreanische Nationalspieler Hee-chan Hwang per Leihe von den Wolverhampton Wanderers aus der englischen Championship. Nach dem Hamburger SV und RB Leipzig ist es für den 30-Jährigen die dritte Station in Deutschland.

Hwang steht noch bis 2028 bei den Wolves unter Vertrag. In den vergangenen fünf Jahren absolvierte er 150 Partien für den Premier-League-Absteiger, dabei erzielte er 27 Tore und gab zwölf Assists. Für Südkorea kommt er bislang auf 82 Länderspiele und 17 Treffer, bei der WM im Sommer spielte er beim Vorrundenaus nur eine Nebenrolle. "Schalke 04 hat mich in der vergangenen Saison beeindruckt. Ich habe mich jetzt intensiv mit ihrem Spielstil befasst und denke, dass ich gut ins Team passe. Ich kann es kaum erwarten, nun als Schalke-Spieler diese Atmosphäre in einer ausverkauften Arena zu erleben", sagte Hwang.

20:54 Uhr

"So kann es nicht weitergehen" - Becker sorgt sich um Djokovic

Schmerzen, Tränen und konditionelle Probleme: Boris Becker hat sich besorgt um die Gesundheit von Novak Djokovic gezeigt und öffentlich über ein mögliches Karriereende des serbischen Tennis-Superstars spekuliert. "So kann es nicht weitergehen - das tut mir in der Seele weh", sagte Boris Becker bei Sporteurope.tv: "Dafür ist er ein zu großer Superstar, deswegen wird er sich genau überlegen, wie es weitergeht."

Rekordmann Djokovic hatte sich bei seinem Erstrunden-Aus bei den US Open in bedenklicher Verfassung präsentiert, sich mehrfach übergeben und mit Tränen in den Augen auf dem Platz gestanden. "Ich habe jeden Moment auf dem Court gehasst", sagte er im Nachhinein. "Er muss sich Gedanken machen über die Zukunft", befand Becker nun: "Ich hätte eine Idee, aber die sage ich nicht on air, sondern überlege nochmal ein bisschen. Irgendwann ist es eben auch vorbei, dann ist die Frage, wo schafft man diesen Schritt."

Becker hatte Djokovic zwischen 2013 und 2016 drei Jahre lang gecoacht - in dieser Zeit holte der Serbe sechs seiner 24 Grand-Slam-Titel. Der 39-Jährige schaffte es im Januar nach einem Sieg über Jannik Sinner sogar noch einmal in das Finale der Australian Open, das er gegen Carlos Alcaraz verlor. In Wimbledon erreichte er das Halbfinale.

20:22 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Abend

19:48 Uhr

Xabi Alonso verliert offenbar 150-Millionen-Euro-Mann

Kurz vor Transferschluss ist der Wechsel des argentinischen Vizeweltmeisters Enzo Fernandez zu Manchester City offenbar fix. Wie Sky berichtete, haben sich Fernandez' aktueller Klub FC Chelsea mit Startrainer Xabi Alonso und ManCity auf eine Ablösesumme in Höhe von 120 bis 130 Millionen Pfund (140 bis rund 152 Millionen Euro) geeinigt. Dies wäre der teuerste Transfer des Sommers und der sechste, bei dem die Ablöse die 100-Millionen-Euro-Schallmauer knackt. Bestätigt ist der Transfer noch nicht.

Gerüchte über das Interesse Manchesters an dem zentralen Mittelfeldspieler halten sich aber bereits seit Wochen. Bislang ist der teuerste Transfer in diesem Sommer jener von Morgan Rogers von Aston Villa zum FC Chelsea (138 Mio. Euro). ManCity war in diesem Sommer bereits sehr aktiv, für Elliot Andersen (von Nottingham Forest) zahlte der Klub 135 Millionen Euro, für Ayyoub Bouaddi (OSC Lille) etwa 95 Millionen.

18:59 Uhr

Eines der aufregendsten Talente Europas ersetzt Woltemade

Newcastle United hat einen Nachfolger für Nick Woltemade gefunden. Der belgische Nationalstürmer Matias Fernandez-Pardo wechselt vom OSC Lille zu den Magpies um den deutschen Teammanager Matthias Jaissle. Als Ablöse zahlt Newcastle laut Medienberichten rund 60 Millionen Euro nach Frankreich.

Der 21-jährige Fernandez-Pardo gilt als eines der aufregendsten Talente Europas, er unterschrieb einen langfristigen Vertrag. Mit Lille hatte er in der abgelaufenen Saison die Qualifikation für die Champions League erreicht, bei der WM kam er auf drei Jokereinsätze in der Vorrunde. "Ich habe mit dem Cheftrainer gesprochen und er hat mir deutlich gezeigt, wie sehr er mich hier haben wollte. Im Hinblick auf meine Karriereentwicklung war es absolut sinnvoll, zu kommen, deshalb habe ich keine Sekunde gezögert", sagte Fernandez-Pardo.

18:20 Uhr

Tiebreak-Krimi: Volleyballerinnen im EM-Viertelfinale

Die deutschen Volleyballerinnen haben bei der EM ihr Minimalziel erreicht und sich in einem Tiebreak-Krimi in das Viertelfinale gekämpft. Die Mannschaft von Bundestrainer Giulio Bregoli setzte sich in einem intensiven Achtelfinale in Istanbul mit 3:2 (20:25, 25:21, 25:20, 25:27, 15:8) gegen Belgien durch und steht damit erstmals seit sieben Jahren auf europäischer Bühne wieder in der Runde der besten acht Teams.

Einen großen Anteil am Weiterkommen hatte wieder einmal Außenangreiferin Leana Grozer, die als Topscorerin überragende 28 Punkte beisteuerte. Im Viertelfinale, das am Donnerstag ebenfalls in Istanbul stattfindet, könnte es zu einem schnellen Wiedersehen mit Gastgeber Türkei kommen. Die Mitfavoritinnen, die der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in der Gruppenphase bereits eine 1:3-Niederlage zugefügt hatten, treffen am Abend (18.00 Uhr) auf Aserbaidschan. 

17:46 Uhr

FC Bayern gibt Ibrahimovic erneut ab

Fußball-Bundesligist FC Augsburg ist nach seinem Auftaktsieg gegen Schalke 04 (3:0) noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Vom großen Nachbarn FC Bayern verpflichteten die Schwaben Arijon Ibrahimovic. Der 20 Jahre alte Linksaußen wird für ein Jahr ausgeliehen, der FCA besitzt danach eine Kaufoption. Die soll bei acht Millionen Euro liegen.

Es sei für die Entwicklung von Ibrahimovic "am besten, wenn wir ihn noch eine weitere Saison ausleihen. Er ist ein junger Spieler mit großartigen Anlagen und er braucht in dieser Phase regelmäßig Spielpraxis", sagte Bayerns Sportdirektor Christoph Freund. "Seine Physis und sein unbedingter Wille passen sehr gut zu uns. Gleichzeitig sehen wir bei ihm noch weiteres Entwicklungspotenzial", ergänzte FCA-Sportdirektor Benni Weber.

U21-Nationalspieler Ibrahimovic war in der vergangenen Saison an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen. Bei 32 Einsätzen für den Bundesliga-Absteiger erzielte er zwei Tore und bereitete vier weitere vor. Ibrahimovic hatte erst vor kurzem seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2028 verlängert und galt als Kandidat für den Kader von Cheftrainer Vincent Kompany.

17:02 Uhr

Helmer: "Ich wollte Uli Hoeneß verprügeln"

Ex-Bayern-Spieler Thomas Helmer hätte sich beinahe mal mit Uli Hoeneß geprügelt! In der Halbzeitpause eines früheren Spiels in der Königsklasse gegen Kiew kam es fast zur Eskalation. Helmer warf sogar schon einen Becher nach Hoeneß. Im Interview erzählt Helmer die Hintergründe.

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Helmer: "Ich wollte Uli Hoeneß verprügeln"

16:38 Uhr

Nach Stürmer-Aderlass: Flick bekommt "billigen" Titelsammler

Der deutsche Trainer Hansi Flick darf sich über einen neuen Stürmer freuen. Wie der FC Barcelona verkündete, wechselt der Brasilianer Gabriel Jesus vom englischen Meister FC Arsenal zu den Katalanen. Der 29-Jährige unterschrieb einen Dreijahresvertrag und ist der verspätete Ersatz für Robert Lewandowski. Laut Medien liegt die Ablöse für Jesus bei etwa 15 Millionen Euro. Barcelona hatte sich zuletzt vergeblich um eine Verpflichtung des Argentiniers Julián Álvarez von Liga-Rivale Atlético Madrid bemüht.

Lewandowski hatte es schon Anfang Juni in die USA zum MLS-Klub Chicago Fire gezogen. Zuletzt verließ auch Spaniens WM-Held Ferran Torres den Klub gen Paris Saint-Germain. Jesus hatte sich in der Premier League zum Titelsammler gemausert. Von 2017 bis 2022 bei Manchester City und bis zuletzt beim FC Arsenal gewann er fünf Meistertitel.

15:52 Uhr

Hamburger SV lässt es am Transfermarkt tüchtig krachen

Der Fanliebling ist zurück, ein WM-Fahrer bringt Tempo: Der Hamburger SV hat sich am letzten Tag des Transferfensters mit Fabio Vieira und Zakaria El Ouahdi verstärkt. Nachdem Vieira in der Vorsaison vom FC Arsenal ausgeliehen worden war, hat der HSV den Spielmacher nun für rund neun Millionen Euro fest verpflichtet. El Ouahdi wechselt vom belgischen Erstligisten KRC Genk nach Hamburg und soll die rechte Außenbahn verstärken. Über die Vertragslängen machte der Klub keine Angaben.

Vieira war mit sieben Toren und fünf Assists in der Vorsaison der zentrale Faktor in der HSV-Offensive und damit maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt. Für El Ouahdi soll die Ablöse bei rund zehn Millionen Euro liegen, der HSV erhofft sich von dem in Belgien geborenen marokkanischen Nationalspieler jede Menge "Energie" für die rechte Außenbahn. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft gehörte El Ouahdi zum Kader der marokkanischen Nationalmannschaft. Beim Viertelfinal-Aus gegen Frankreich (0:2) kam der Rechtsfuß zu seinem einzigen Turniereinsatz und zugleich zu seinem vierten Länderspiel.

15:29 Uhr

"Herzzerreißend": Guardiola spricht zu Messis Argentinien-Rücktritt

Alle wussten, dass dieser Tag kommen würde. Doch die Argentinier und auch der Rest der Welt haben sich vor diesem Moment gefürchtet. Aber nun ist es soweit, Lionel Messi verlässt die große Bühne. Schmerz und Trauer sind riesig, doch vor allem verneigt sich der Fußball vor dem Genie Messi.

Das Spiel habe "bis heute kein vergleichbares Talent hervorgebracht", sagte Pep Guardiola, der Messi einst beim FC Barcelona zum Megastar formte: "Für mich ist er der größte Fußballer aller Zeiten." Messis Rücktritt aus der Nationalmannschaft sei "herzzerreißend". Auch in Argentinien wollen sie es eigentlich nicht wahrhaben, dass ihr Liebling nicht mehr das Trikot der Albiceleste mit der Nummer 10 überstreifen wird. Aber sie wissen auch, dass die Entscheidung des 39-Jährigen unumstößlich ist. Und deshalb erinnern sich die Fans nun an all die Momente des Glücks, die ihnen Messi auf dem Platz geschenkt hat. "Vielen Dank, unglaublicher Mann", meinte Argentiniens Staatspräsident Javier Milei. Und die Nationalmannschaft teilte mit: "Wir werden dich bis ans Ende unserer Tage lieben."

14:47 Uhr

FC Bayern wird aussortierten Profi wohl noch los

In den letzten Stunden der Sommer-Transferphase findet der FC Bayern offenbar doch noch einen Abnehmer für den aussortierten Sacha Boey. Der italienische Transfer-Insider Matteo Moreno berichtet von einer konkreten Spur zum FC Fulham. Zwischen den Parteien soll schon direkter Kontakt bestehen. Hoffnung sei, den Deal im Laufe der nächsten Stunden abschließen zu können. Wie viel Ablöse der englische Erstligist zahlen würde, ist nicht bekannt. 

13:59 Uhr

Der Löwe ist zurück bei den Münchner Löwen

Das Insolvenzverfahren beim TSV 1860 München ist eröffnet. Diesen Beschluss fasste das Amtsgericht München und bestellte den vorläufigen Insolvenzverwalter Max Liebig nun zum Insolvenzverwalter. Gleichzeitig kann der nach einem Zwangsabstieg in die Regionalliga abgestürzte Fußball-Traditionsverein nach dem Kauf der Markenrechte wieder sein bekanntes Wappen mit dem ikonischen Löwen nutzen. Wie mitgeteilt wurde, sollen alle Gläubiger in Kürze angeschrieben und zur Anmeldung ihrer Forderungen aufgefordert werden. Unter den Gläubigern sind auch die rund 5500 Käufer von Dauerkarten für diese Saison in der 3. Fußball-Liga, in der die "Löwen" aber nicht antreten konnten.

Der vorläufige Gläubigerausschuss hat einem Angebot des Turn und Sportverein München von 1860 e.V. und der neuen TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH zugestimmt. Dieses sieht den Kauf von Vermögenswerten der insolventen Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) vor, darunter deren Markenrechten. Dabei handelt es sich um die Schutzmarken "TSV 1860 München" sowie die Wort-Bildmarke, den im Achteck eingerahmten, nach links blickenden Löwen mit Doppelschweif und dem Schriftzug "1860". Wegen eines Streits mit Investor Hasan Ismaik um die Merchandising-Rechte waren die Münchner zum Saisonstart auf ein altes, ovales Logo ausgewichen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

13:15 Uhr

Bayern-Trainer Kompany erlaubt sich DFB-Scherz

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany sieht sich mit dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp auf einer Wellenlänge. Es habe einen "sehr interessanten" Austausch gegeben, sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Spiel beim VfL Osnabrück am Mittwoch. Klopp hatte auch dem deutschen Fußball-Rekordmeister rund um das Startwochenende in der Bundesliga einen Besuch abgestattet.

Man habe 50 Prozent über die Zeiten gesprochen, als man gegeneinander angetreten sei und 50 Prozent über die Zukunft, erzählte Kompany weiter. In der Saison 2023/24 betreute Kompany den FC Burnley in der Premier League, als Klopp noch Coach des FC Liverpool war. "Wir haben ein gemeinsames Ziel. Deutschland muss sich qualifizieren und da brauchst du deine besten Spieler", sagte der Bayern-Trainer. "Am Ende gewinnt man aber ein Turnier im Sommer, dann brauchst du deine Spieler fit", bemerkte Kompany und gab Klopp damit auch einen Hinweis auf die Belastung der Nationalspieler während einer Saison. "Die Spieler müssen im richtigen Moment fit sein und verfügbar, damit die Energie da ist, dass Deutschland etwas Besonderes schaffen kann - und gegen Belgien im Finale verliert", ergänzte der Belgier lachend.

12:51 Uhr

Gute WM-Nachrichten von Starspielerin

Endlich gute Nachrichten: Drei Tage vor dem Auftaktspiel bei der Heim-WM in Berlin hat Nyara Sabally nach ihrer Verletzungspause am Training der deutschen Basketballerinnen in der Max-Schmeling-Halle teilgenommen und darf auf einen Einsatz hoffen. Die 26-Jährige vom WNBA-Team Toronto Tempo hatten zuletzt Wadenprobleme geplagt. "Sie ist im Return-to-Play-Protocol, hat schon eine Menge mitgemacht. Es entwickelt sich sehr gut, aber das ist Day-to-day", sagte Bundestrainer Olaf Lange nach der Einheit und bremste ein wenig: "Da müssen wir abwarten."

In Nordamerika war Sabally zuletzt am 13. August aufgelaufen, nun gibt es wieder Hoffnung. Ihre ältere Schwester Satou von New York Liberty verpasst die Weltmeisterschaft dagegen wegen der Folgen einer Gehirnerschütterung. Beide sind in Berlin aufgewachsen.

12:18 Uhr

Ferrari unternimmt große Schumacher-Ehrung in Monza

Mit einer besonderen Lackierung möchte der italienische Traditionsrennstall Ferrari Rekordweltmeister Michael Schumacher ehren. 2026 jährt sich Schumachers erste Saison für Ferrari zum 30. Mal, in Anlehnung an eines "der bedeutendsten Kapitel ihrer Geschichte" fahren die heutigen Scuderia-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton beim Formel-1-Rennwochenende in Monza in einer Lackierung im Stil des Ferrari F310 aus dem Jahr 1996.

Neben dem klassischen Rot ziert Schumachers persönliches Logo das Auto. Die Fahrzeugnase mit sieben Sternen ist zudem eine Hommage an Schumachers späteres Helmdesign - ein Stern für jeden WM-Titel. Auch die Mechaniker und beide Piloten werden besondere Anzüge tragen, Hamilton und Leclerc werden zudem spezielle Helme aufziehen. Schumacher führte Ferrari nach schwierigen Jahren mit sechs aufeinanderfolgenden Konstrukteurstiteln (1999 bis 2004) und fünf Fahrertiteln in Folge (2000 bis 2004) zeitweise wieder an die Spitze der Formel 1. Nach elf Saisons verließ er die Scuderia 2006.

11:29 Uhr

Kompany macht Hoffnung auf Musiala-Comeback

Bayern München tritt morgen im DFB-Pokalspiel bei Zweitligist VfL Osnabrück (20.45 Uhr/ARD, Sky und im ntv.de-Liveticker) mit Jonas Urbig im Tor an. "Jonas steht morgen im Tor", sagte Trainer Vincent Kompany. Die Situation bei den Schlussmännern sei "die gleiche" wie in der vergangenen Saison, erläuterte der Belgier: Urbig werde hinter der Nummer eins Manuel Neuer immer wieder Einsätze bekommen. "Wir haben unheimlich viel Vertrauen gezeigt in Jonas, er hat viele wichtige Spiele für uns gespielt, darunter das Pokalfinale. Das sind die Meilensteine, wo man sehen kann, dass er uns auf allerhöchstem Niveau vertreten kann." Außerdem täten Neuer die Pausen "gut".

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1:10

"Zeit, dass ich sage, was ich denke": Hoeneß wird gefeiert

Kompany berichtete zugleich, dass Jamal Musiala vor seinem Comeback stehe. "Er hat diese Woche sehr gut trainiert, es ist alles optimal gelaufen, wie wir uns das wünschen." Nun gehe es darum, "dass wir den richtigen Moment abwarten. Ob das morgen ist, am Samstag oder nächste Woche, kann ich noch nicht sagen." Mit Serge Gnabry rechnet der Coach "in den nächsten zehn Tagen".

10:34 Uhr

"Niemals wieder": Brasilien-Star schießt gegen Transfer-Wahnsinn

Brasiliens Fußballer Richarlison will am Deadline Day noch den Verein wechseln und zu seinem Ex-Klub FC Everton zurückkehren - das ist allerdings unwahrscheinlich. Obwohl er bei Tottenham Hotspur am Wochenende gegen Newcastle United nicht im Kader gestanden hatte. Trainer Roberto De Zerbi behauptete das liege daran, weil Richarlison "zu oft darum gebeten hatte, den Verein zu verlassen". Das findet der Brasilianer offenbar gar nicht so lustig.

Der 29-Jährige schrieb in den Sozialen Netzwerken: "Nach allem, was ich in den letzten Jahren durchgemacht habe, habe ich beschlossen, dass nie wieder jemand meine Zukunft für mich entscheiden wird." Er habe "viel Schlimmes erlebt - und fast alles davon geschah aufgrund von Entscheidungen anderer Menschen. Druck, Drohungen, Vergeltungsmaßnahmen - nichts davon macht mir Angst. Ich habe schon Schlimmeres durchgemacht, glaubt mir." 2022 war Richarlison von Everton zu den Spurs gewechselt, konnte aber nicht oft glänzen.

09:44 Uhr

Tennis-Star wird immer mehr zur Mode-Göttin

Naomi Osaka hat ihre liebgewonnene Tradition der extravaganten Einlauf-Outfits auch bei den US Open fortgesetzt. In einem weiß-grauen Kleid mit Spezial-Musterung und Kapuze betrat die Turniersiegerin von 2019 und 2021 vor ihrer Erstrundenpartie gegen Anastassija Sacharowa das Arthur Ashe Stadium in New York. Sportlich lief es für die Japanerin anschließend etwas holprig. Beim Sieg über die Russin musste Osaka zweimal in den Tiebreak, gewann 7:6 (8:6), 7:6 (7:3).

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Naomi Osaka sorgt modisch für Aufregung. (Foto: picture alliance / newscom)

Die extravaganten Auftritte gehören bei der aktuellen Nummer 13 der Weltrangliste längst zum Programm. Schon bei den Australian Open und den French Open hatte sie mit ihren Outfits für viel Aufsehen gesorgt.

09:00 Uhr

"Machen wir Kerber/Becker": Deutsches Doppel der Herzen?

Dieses Doppel würde die Herzen vieler deutscher Tennisfans höher schlagen lassen. Bei einem TV-Auftritt haben die beiden Legenden Boris Becker und Angelique Kerber über die Möglichkeit gescherzt, dass ihre Kinder in ferner Zukunft zusammen auf dem Platz stehen. "Dann machen wir Kerber/Becker, deine Kleine kann ja auch spielen", sagte Kerber bei sporteurope.tv.

Becker war im vergangenen November zum fünften Mal Vater geworden, Tochter Zoë Vittoria wurde in Mailand geboren. Kerber ist Mutter der dreijährigen Liana und des einjährigen Ben. "Kerber/Becker in 20 Jahren, da wäre ich dabei", sagte Becker. "Aber meine wäre eine Linkshänderin, dafür sorge ich." Die zweimalige Grand-Slam-Turniersiegerin Kerber ist eigentlich Rechtshänderin, spielte Tennis jedoch mit links. "Die werden beide leider Rechtshänder, ich konnte nichts machen", sagte sie lachend über ihre Kinder. "Beide nehmen den Schläger in die rechte Hand, vielleicht versuche ich das noch umzuändern, aber die Tendenz ist leider Rechtshänder."

08:07 Uhr

Von Sex-Skandal geplagter Verband hat neuen Nationaltrainer

Robert Moreno, ehemaliger Nationalcoach Spaniens, übernimmt übergangsweise das südkoreanische Fußballteam. Dies gab der kriselnde Verband KFA am Dienstag bekannt. Der Posten war seit dem Rücktritt von Hong Myung-bo vakant, der nach dem enttäuschenden Vorrundenaus bei der Weltmeisterschaft Ende Juni seinen Abschied erklärt hatte.

2019 hatte Moreno für acht Monate das Amt des spanischen Nationaltrainers übernommen, als sich Luis Enrique aus persönlichen Gründen zurückgezogen hatte. Nach seiner Rückkehr warf Enrique Moreno "Illoyalität" vor, da dieser versucht hatte, den Posten für die EM 2020 zu behalten. In den vergangenen Jahren trainierte der 48-Jährige unter anderem die AS Monaco, den FC Granada und den russischen Verein FK Sotschi, von dem er im September 2025 nach einer Serie schlechter Ergebnisse entlassen worden war. Noch im Januar dieses Jahres wies er Vorwürfe zurück, er habe ChatGPT in großem Umfang zur Spielvorbereitung bei Sotschi genutzt.

Der südkoreanische Verband steht wegen mehrerer Skandale in der Kritik. Zuletzt hatten etwa Medienberichte für Aufsehen gesorgt, nach denen die KFA vor mindestens sieben Länderspielen ausländischen Schiedsrichtern Besuche in Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen bezahlt haben soll. Es gab auch eine Razzia in den Geschäftsräumen. Dabei ging es um mögliche Manipulationen rund um die Ernennung von Hong.

07:27 Uhr

Salah erhält große Ehre in seiner neuen Heimat

Ägyptens Starspieler Mohamed Salah wird in der Türkei eine nach ihm benannte Straße erhalten. Gerade erst zu Trabzonspor gewechselt, gibt es schon den ganz großen Rummel um den langjährigen Liverpool-Spieler. "Wir sind sehr stolz darauf, dass Mohamed Salah, der größte Transfer in der Geschichte des türkischen Fußballs, in unserem Bezirk wohnen wird", sagte Mustafa Biyik, der Bürgermeister der Gemeinde Yomra. "Mit dem Beschluss des Gemeinderats, den wir diese Woche fassen werden, werden wir die Straße, in der sich Salahs Haus befindet, in 'Mohamed-Salah-Straße' umbenennen."

Er sagte weiter: "Wir haben getan, was wir konnten, jetzt ist Salah an der Reihe." Und Salah legte gut los: Bei seinem ersten Einsatz in der Startelf schoss er beim Sieg gegen Basaksehir zwei Tore.

06:42 Uhr

Goretzkas neues Team setzt Fehlstart fort

Kai Havertz jubelt, Leon Goretzka fehlt noch: Der FC Arsenal hat auch sein zweites Saisonspiel in der englischen Premier League gewonnen. Der Meister schlug den Europa-League-Sieger Aston Villa auswärts knapp mit 1:0 (0:0). Während Nationalstürmer Havertz trotz unauffälligen Auftritts feiern durfte, wartet auf der Gegenseite sein Nationalmannschaftskollege noch auf den ersten Einsatz bei seinem neuen Klub. Der ehemalige Münchner Goretzka stand wenige Tage nach seinem Wechsel zu Villa noch nicht im Kader.

Nach einer ereignislosen ersten Hälfte fiel das entscheidende Tor für den Champions-League-Finalisten in der 59. Minute durch Bukayo Saka. Zuvor hatte dieser nach einem vermeintlichen Foul noch einen Elfmeter gefordert (56.), der Schiedsrichter nahm seine Entscheidung jedoch nach Videobeweis wieder zurück. Vom zuletzt treffsicheren Havertz - der 27-Jährige hatte sowohl am ersten Spieltag als auch im Community Shield gegen Manchester City ein Tor erzielt - war bis auf einen Schuss in der 74. Minute nicht viel zu sehen. Ein besonderes Spiel war es für seinen Trainer Mikel Arteta, der Spanier feierte sein 250. Premier League-Spiel als Coach von Arsenal.

05:48 Uhr

Hoeneß erinnert sich: "Ich habe geheult wie ein Schlosshund"

Uli Hoeneß hat nach der Entgegennahme des "Legenden Award" des Magazins "Sport Bild" über eines seiner nach eigener Aussage eindrücklichsten Erlebnisse in seinem Leben gesprochen. 2014 hatte der heutige Ehrenpräsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München eine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung abzusitzen. Nach dem WM-Sieg in Brasilien hatte sich Bastian Schweinsteiger in einem TV-Interview an Hoeneß gewandt und ihm gedankt. "Ohne ihn wären wir alle nicht hier", hatte Schweinsteiger gesagt.

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2:25

"Klopp kann sich trauen, sein Maul aufzureißen"

"Das war einer meiner emotionalsten Momente, die ich erlebt habe", erzählte der 74-Jährige bei der Ehrung in der Hamburger Fischauktionshalle. Der Antrag, dass die Gefangenen das Spiel gegen Argentinien gemeinsam anschauen können, sei von der Gefängnisleitung abgelehnt worden. Daher habe er allein in seiner Zelle gelegen: "Dann sagt er so etwas. Ich habe geheult wie ein Schlosshund - und das könnte ich heute noch."