Qualmende TV-Kamera kracht während Länderspiel aufs Feld
Eine senkrecht auf den Rasen stürzende TV-Kamera hat während des Länderspiels zwischen Ungarn und Kasachstan am Montagabend für eine Schrecksekunde gesorgt. Die an Kabeln befestigte Kamera begann zunächst zu qualmen und fiel dann aus etwa 20 Metern Höhe ungebremst auf das Spielfeld, dabei verfehlte sie einen an der Seitenlinie stehenden Kameramann nur knapp. Die Partie in Debrecen musste kurz unterbrochen werden.
Auslöser der Vorfalls war laut ungarischen Medien der Brand eines Kabels, verletzt wurde niemand. Die Spieler machten in der 26. Minute eine Trinkpause, während die zerstörte Kamera beseitigt wurde. Ungarn gewann schließlich mit 3:1. Beide Teams sind nicht für die am Donnerstag beginnende WM in den USA, Mexiko und Kanada qualifiziert.
"Die Fifa ist auf einer Geisterbahnfahrt ins Nirvana"
Willkürliche Maßnahmen und exorbitante Wucherpreise: Die Fifa sorgt mit ihrem Vorgehen bei der WM in Amerika für viel Frust und Wut. Auch ntv-Sportreporter Felix Görner findet klare Worte: Die Gier des Verbands zerstöre den Kern dessen, wofür Fußball steht.
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FC Bayern will einen Spieler unbedingt loswerden
Nach nur zwei Jahren wird Hiroki Ito den FC Bayern in diesem Sommer wohl verlassen. Das zumindest ist laut "Sport Bild"-Angaben der feste Plan der Münchner. Das Blatt berichtet, dass der Rekordmeister dem Japaner und seinen Beratern zuletzt grünes Licht für Transfer-Gespräche gegeben habe. Eine erste Wechsel-Tendenz führt dem Bericht zufolge in die spanische Liga. Konkrete Vereine werden allerdings nicht genannt. Ito selbst soll einem Transfer auf die iberische Halbinsel positiv gegenüberstehen.
Als Ablöse schweben dem FC Bayern angeblich rund 20 Millionen Euro vor. Das ist etwas weniger, als die Münchner 2024 an den VfB Stuttgart überwiesen hatten. Damals wechselten rund 23 Millionen Euro die Seiten.
Ein Ito-Transfer liegt dem FC Bayern auch deshalb am Herzen, um Platz im Kader für Nathaniel Brown zu schaffen. Der deutsche Nationalspieler steht unmittelbar vor einer Unterschrift in München. Lediglich eine Einigung mit der Frankfurter Eintracht steht noch aus. Derzeit sollen die beiden Klubs nur noch wenige Millionen voneinander entfernt sein. Mit einem Vollzug wird zeitnah gerechnet.
Hitze bei der WM: Dieser "Trick" soll DFB-Team helfen
33 Grad und extreme Schwüle schon beim Auftakttraining in Winston-Salem: Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada wird Hitze erwartet. Der DFB setzt mit Adidas auf spezielle Kühlwesten.
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Fußball-Gigant Lionel Messi knackt nächsten Rekord
Nach dem souveränen Sieg im letzten Testspiel hat Superstar Lionel Messi die argentinische Mannschaft und ihre Fans auf die WM-Titelverteidigung eingeschworen. "Los geht's, aber zusammen wie nie zuvor", schrieb der 38-Jährige bei Instagram zu einem Foto vom 3:0 gegen Island.
Bei dem klaren Sieg feierte Messi seine Rückkehr mit einem Elfmeter-Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 (72.). Er war zwei Minuten vorher eingewechselt worden, nachdem er beim Sieg zuvor gegen Honduras wegen einer Überlastung im Oberschenkel noch ausgesetzt hatte. Die weiteren Treffer in der Partie in Auburn im US-Bundesstaat Alabama erzielten Valentin Barco (8.) und Thiago Almada (86.).
Für Messi war es im 199. Länderspiel für Argentinien der 117. Treffer. Der bald 39-Jährige kürte sich Verbandsangaben zum ältesten Torschützen der Albiceleste.
Nagelsmann wird als "geisteskrank" beschimpft
Julian Nagelsmann ist offen für Feedback - aber wenn es beleidigend wird, geht es ihm zu weit. "Du wirst niemals allen gerecht werden. Wenn ich zwanzig E-Mails kriege, weil ich einen Kader nominiere, wo drinsteht: Ich wünsche Ihnen baldige Heilung, weil Sie geisteskrank sind, dann finde ich die Kritik ein bisschen schwierig", sagte der Fußball-Bundestrainer in der ARD-Dokumentation "WM-Wahnsinn und Titelträume".
Auch Nico Schlotterbeck hat schlechte Erfahrungen mit vernichtender Kritik. "Das mediale Echo kann mit einem viel machen. Nach der WM in Katar hatte ich lange damit zu kämpfen, das macht was mit einem Menschen", sagte der Abwehrspieler von Borussia Dortmund. "Das hat mich über Tage, Wochen, Monate verfolgt. Aber ich bin als Mensch gereift."
Chinesisches Kult-Getränk lässt Haaland Feuer spucken
Norwegens Fußball-Superstar Erling Haaland geht unter die Werbe-Ikonen. Für die Marke Walovi tritt der Stürmer in einem humorvollen Video auf. Seine enorme Beliebtheit in Asien zeigt sich auch in seinem dortigen Spitznamen.
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DFB-Star Woltemade beklagt unfaire Bewertung
Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade fühlt sich nach seiner ersten Saison in der englischen Premier League ungerecht beurteilt. "Von mir wird in jedem Spiel ein Tor oder eine Vorlage erwartet. Wenn ich aber nicht im Angriff spiele, ist es für mich deutlich schwieriger, in die torgefährlichen Räume zu kommen", sagte der 24-Jährige von Newcastle United im stern-Interview und ergänzte: "Die Wucht der Kritik und die damit verbundene Unruhe um meine Person haben mich schon überrascht."
Woltemade war nach eigenen Angaben für 75 Millionen Euro vom VfB Stuttgart auf die Insel gewechselt. Bei Newcastle kam er nach einer starken Anfangsphase aber öfters nicht auf seiner Wunschposition im Angriff zum Einsatz. "Trotzdem bin ich von manchen Experten weiterhin als Stürmer beurteilt worden. Dann hieß es: Warum schießt Nick so wenig Tore? Warum gibt er nicht mehr Vorlagen? Das waren die falschen Fragen, und ich fand sie nicht ganz fair", sagte Woltemade.
Mit dem sportlichen Verlauf der vergangenen Monate sei er "nicht zufrieden". Er lasse "Dinge, die belastend sein können, aber nicht mehr so nah an mich heran", sagte Woltemade, der den Wechsel nicht bereut hat: "Ich habe viel gelernt in dieser Saison. Ich habe athletisch zugelegt, ich kann das enorme Tempo mitgehen und mich in Zweikämpfen behaupten. Insgesamt war das ein Schritt nach vorn. Ich werde mich dort durchsetzen."
Hurricanes fegen Knights in hektischem Duell vom Eis
Die Carolina Hurricanes haben in den Stanley Cup Finals gegen die Vegas Golden Knights dank eines hart erarbeiteten Sieges ausgeglichen. Das 5:3 in Las Vegas war der zweite Erfolg im vierten Duell der Best-of-Seven-Serie. Vor dem fünften Aufeinandertreffen in der deutschen Nacht zu Freitag ist deswegen wieder alles offen. Die beiden Final-Teilnehmer haben nun immer abwechselnd gewonnen und verloren. Für die Entscheidung sorgte ein Treffer ins leere Tor 55 Sekunden vor Schluss, als die Gastgeber ohne Torwart spielten und den Ausgleich erzwingen wollten.
Die Golden Knights wollen den zweiten Titel binnen vier Jahren gewinnen. In den neun Jahren seit dem NHL-Debüt steht die Franchise aus der US-Glücksspielmetropole sogar schon zum dritten Mal in der Final-Serie. Für die Hurricanes geht es 20 Jahre nach dem ersten Titel um den zweiten Stanley-Cup-Triumph ihrer Geschichte. "Hektisch wie die ganze Serie. Er ist ein großartiger Spieler und hat sich belohnt", sagte Hurricanes-Torwart Brandon Bussi über das 4:3 von Jordan Staal, der im Fallen sein zweites Tor des Tages erzielte.
Vegas hatte Pech, dass ein vermeintlicher Treffer von Brayden McNabb im ersten Drittel nicht zählte, weil der Puck die Linie erst Sekundenbruchteile nach der Pausensirene überquerte.
Kurioser Personal-Hammer: Real vermeldet nicht, dass Mourinho Trainer wird
Die Rückkehr von José Mourinho als Trainer zu Real Madrid ist perfekt. Wie Mourinhos bisheriger Verein Benfica Lissabon bekannt gab, zahlt der spanische Fußball-Rekordmeister 15 Millionen Euro Ablöse für den 63-Jährigen. Mourinho habe dem Wechsel laut der Mitteilung zugestimmt.
Eine Bestätigung der Königlichen gab es zunächst nicht. Florentino Pérez hatte nach seiner Wiederwahl zum Präsidenten aber bereits angekündigt, dass Mourinho wieder Trainer werde. Zudem hatte sich Real am Dienstag von Coach Álvaro Arbeloa getrennt und damit den Weg für eine Rückkehr Mourinhos endgültig frei gemacht. Der Portugiese hatte den Rekordsieger der Champions League bereits von 2010 bis 2013 trainiert.
Benfica präsentierte in Marco Silva auch direkt einen Nachfolger für Mourinho. Silva erhält einen Zweijahresvertrag.