Boris Becker schießt gegen Influencer
Die Aktivitäten von Influencern auf den Tribünen sorgen bei den US Open seit Tagen für Diskussionen - auch die deutsche Tennis-Ikone Boris Becker hat zu der Thematik eine klare Meinung. "Da wären ein paar Bälle von mir hoch geschossen worden. Da kannst du sicher sein", sagte der einstige Wimbledonsieger scherzhaft bei Sporteurope.tv, als er darauf angesprochen wurde, wie er als aktiver Spieler reagiert hätte.
"Nein, da muss natürlich der Ordner schauen und sagen, 'gerne, aber wenn die Spieler sitzen, nicht wenn sie spielen'" führte Becker aus: "Die können nicht machen, was sie wollen. Sie stören die ganze Atmosphäre, den ganzen Spielrhythmus. Influencer hin, Influencer her." Immer wieder kam es in den vergangenen Tagen in New York zu Zwischenfällen. Während des Erstrundenspiels der viermaligen Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka im Arthur Ashe Stadium drehte eine Gruppe ein Tanzvideo auf der Tribüne - und das während eines laufenden Spiels.
Angstgegner raus: Zverevs Weg wird leichter
Das Feld der Mitfavoriten bei den US Open dünnt sich immer weiter aus. In der dritten Runde hat es nun auch den US-Hoffnungsträger Taylor Fritz erwischt. Fritz führte gegen den Argentinier Francisco Cerúndolo bereits mit 2:0 in den Sätzen, ehe er einen Einbruch erlebte.
Nach 3:40 Stunden verwandelte Cerúndolo seinen Matchball zum 6:3, 6:4, 3:6, 4:6, 4:6 aus Fritz' Sicht. Für den US-Amerikaner, der 2024 im Finale gestanden hatte, ist es das früheste Aus in New York seit 2022. In der Hälfte des Turnierbaums, in dem sich auch Alexander Zverev befindet, ist damit ein weiterer Top-Ten-Spieler gescheitert. Zuvor hatte es bereits Félix Auger-Aliassime und Alex de Minaur erwischt. Dabei hatte nichts auf den überraschenden K.o. gegen den Weltranglisten-25., der zuvor Jan-Lennard Struff in fünf Sätzen bezwungen hatte, hingedeutet. Seine ersten beiden Matches gewann Fritz glatt, auch gegen Cerúndolo war er zu Beginn klar überlegen.
Vorjahresfinalistin scheitert bei US Open früh
Vorjahresfinalistin Amanda Anisimova ist bei den US Open früh gescheitert. Die 25-Jährige, 2025 nach zähem Kampf der Hartplatz-Dominatorin Aryna Sabalenka unterlegen, unterlag in der dritten Runde der seit Dezember für Österreich startenden Anastasia Potapova mit 2:6, 5:7.
Anisimova, deren Top-Ergebnis in diesem Jahr das Halbfinale in Dubai ist, wird damit aus den Top Ten der Weltrangliste fallen. Potapova, an Position 24 gesetzt, hingegen steht zum dritten Mal im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers. In diesem trifft sie auf French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa (Nr. 5) oder die Tschechin Nikola Bartunkova, die in Runde zwei Tatjana Maria (Bad Saulgau) aus dem Turnier befördert hatte. Wenig später erwischte es eine weitere prominente US-Amerikanerin. Madison Keys, die Australian-Open-Siegerin von 2025, erlebte einen ganz bitteren Tag. Sie verlor trotz einer 5:0-Führung im Entscheidungssatz mit 6:1, 6:7 (3:7), 5:7 gegen die Paris-Olympiasiegerin Zheng Qinwen aus China, die aufgrund einer Ellbogenverletzung zuletzt in der Weltrangliste abgerutscht war.
500 Platzverweise: Bayern-Ultras prügeln sich mit Schalke-Fans
Der FC Bayern München musste beim ersten Auswärtsspiel der Saison in Gelsenkirchen ohne seine aktive Fanszene auskommen. Berichten von "Sport1" und "Bild" zufolge hatten sich die Anhänger der Münchener vor der Partie auf einem Parkplatz mit Schalker Anhängern geprügelt. Demnach habe die Polizei rund 500 Bayern-Fans Platzverweise vor dem Spielbeginn erteilt. Den Berichten zufolge sei es zur Auseinandersetzung gekommen, weil die beiden Fanlager vor der Partie nicht voneinander getrennt wurden. Der FC Bayern München war am Abend im Topspiel erstmals seit drei Jahren wieder beim FC Schalke angetreten.
Deutsches Trainerduell in Premier League bietet beste Unterhaltung
Marco Rose hat im Duell der deutschen Fußball-Trainer in der Premier League gegen Matthias Jaissle einen Sieg knapp verpasst. Rose holte mit dem AFC Bournemouth bei Jaissle und Newcastle United nach 2:0-Führung nur ein 2:2 (2:1).
Uniteds deutscher Innenverteidiger Malick Thiaw, ein Kandidat für den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp, erzielte dabei unfreiwillig das 0:2 (35.). Zuvor hatte bereits Marcus Tavernier (9.) für Bournemouth getroffen, Harvey Barnes (37.) gelang der Anschluss für Newcastle. Jacob Ramsey (88.) rettete United den fünften Punkt im dritten Saisonspiel, Rose und Bournemouth warten auf ihren ersten Sieg. Jaissle, wie Rose einst im Red-Bull-Kosmos tätig, hatte den deutschen WM-Teilnehmer Nick Woltemade nach dessen Abgang zu Juventus Turin nicht mehr zur Verfügung. Der Ersatz Matias Fernandez-Pardo, belgischer Nationalstürmer vom OSC Lille für 60 Millionen Euro Ablöse, kam nach einer Stunde ins Spiel.
MSV Duisburg behauptet Tabellenführung
Der MSV Duisburg hat seine Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga behauptet. Die Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch gewann durch Treffer von Peter Remmert (71.) und Tobias Fleckstein (81.) noch mit 2:1 (0:0) bei Jahn Regensburg auch ihr viertes Saisonspiel, nachdem Lucas Hermes (56.) die Oberpfälzer vom ersten Saisonsieg hatte träumen lassen.
Neuer Tabellenzweiter mit drei Punkten Rückstand auf den MSV ist der 1. FC Saarbrücken, der 6:1 (3:1) beim SV Meppen gewann. Die Tore der Saarländer erzielten Doppelpacker Siemen Voet (5./59.), Florian Pick (28.), Christian Kühlwetter (44.), Kai Brünker (83.) und Kaan Caliskaner (90.+3). Meppen gelang durch Ersin Zehir (38.) nur der zwischenzeitliche Anschluss. Einen weiteren Zähler zurück liegt auf Rang drei Hansa Rostock, das gegen den SV Wehen Wiesbaden nur zu einem 1:1 (0:0) kam. Simon Stehle (86.) gelang nach der Führung der Gastgeber durch Lukas Wallner (54.) der späte Ausgleich. Der SVWW rutschte dennoch auf den letzten Tabellenplatz zurück, weil dem SC Verl durch ein 1:0 (1:0) bei Waldhof Mannheim ebenfalls der erste Saisonsieg gelang, Torschütze war Tim Meike (44.).
Für neue Zielgruppe: Formel 1 kündigt Veränderung zum Jahresstart an
Die Formel 1 wird im kommenden Jahr zum zweiten Mal in ihrer Geschichte eine Saisoneröffnung mit allen Teams feiern. Das abendliche Event wird am 18. Februar 2027 in Mailand stattfinden, das verkündete die Rennserie, noch ohne den genauen Veranstaltungsort zu nennen. Rund um die Show mit Fahrern und Chefs der elf Teams sowie einem Musikprogramm werde es zudem ein dreitägiges Fanfestival in Mailand geben (18. bis 20. Februar).
Die Veranstaltungen reihen sich ein in eher sportferne Aktivitäten der vergangenen Jahre, in denen die Formel 1 recht erfolgreich versuchte, neue Zielgruppen zu erschließen. "Der Rennsport wird stets unsere Seele bleiben", sagte Formel-1-Chef Stefano Domenicali in der Mitteilung, "doch wir wollen auch unvergessliche Erlebnisse schaffen, die die Faszination der Formel 1 in noch größerem Maßstab zum Leben erwecken und uns ermöglichen, weiterhin auszuloten, was alles möglich ist." 2025, im 75. Jahr ihres Bestehens, hatte die Rennserie erstmals eine gemeinsame Eröffnung gefeiert.
Wieder Spektakel: Elversberg-Trainer fliegt vom Platz
Trainer Vincent Wagner wird das Bundesliga-Duell seiner SV Elversberg gegen den Fußball-Rekordmeister Bayern München verpassen. Der 40-Jährige sah bei Borussia Mönchengladbach am Samstag wegen wiederholten Meckerns kurz nach Abpfiff der ersten Halbzeit auf dem Weg in die Kabine die Gelb-Rote Karte und wird somit in der kommenden Woche am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) nicht auf der Bank sitzen.
Die Elversberger hatten sich nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Tim Kleindienst, der zum zweiten Gegentreffer durch Hugo Bolin (44.) geführt hatte, beschwert. Die Gäste hatten den Gladbacher Stürmer zuletzt am Ball gesehen. Wagner diskutierte mit Schiedsrichter Martin Petersen auf dem Weg in die Kabine erneut und musste die Betreuung in der zweiten Hälfte seinem Trainerteam überlassen.
Ganz bitter: Deutschland muss herben Ausfall verkraften
Die deutschen Basketballerinnen müssen im wegweisenden zweiten Vorrundenspiel bei der Heim-WM gegen Japan am Samstag (18 Uhr/ProSieben MAXX und MagentaTV) ohne Alexis Peterson auskommen. Die Spielmacherin fällt mit einem akuten Infekt aus, das teilte der Deutsche Basketball Bund (DBB) drei Stunden vor dem Tip-off mit.
Nach der klaren Auftaktniederlage am Freitag gegen Spanien (53:83) steht Gastgeber Deutschland unter Zugzwang. Gelingt ein Sieg, haben alle vier Teams der Gruppe A vor dem dritten Spiel am Montag drei Punkte auf dem Konto. Mali, letzter Vorrundengegner des DBB-Teams, hatte am Samstag überraschend Spanien bezwungen (82:73). Der Ausfall trifft das deutsche Team hart. Die gebürtige Amerikanerin Peterson ist auf der Point-Guard-Position die erste Wahl.
Sensation in deutscher Gruppe bei Basketball-WM
Die Basketballerinnen von Mali haben bei der WM in Berlin in der Deutschland-Gruppe für eine große Überraschung gesorgt. Die Afrikanerinnen gewannen in der Max-Schmeling-Halle gegen Vize-Europameister Spanien mit 82:73 (32:34) und feierten damit ihren erst zweiten Sieg bei einer Weltmeisterschaft überhaupt. 2010 hatten sie in der Platzierungsrunde ihren bislang einzigen Sieg bei einer WM gefeiert.
Spanien hatte gestern noch Deutschland mit 83:53 deklassiert und dabei vor allem aus der Distanz hochprozentig getroffen. Gegen Mali, das zum Auftakt mit 97:102 gegen Japan verloren hatte, traf der Medaillenkandidat dagegen nur vier von 22 Versuchen jenseits der Dreipunktelinie. Nach der Schlusssirene tanzten Malis Spielerinnen ausgelassen über das Parkett. Der Sieg von Mali erhöht den Druck auf die deutsche Mannschaft, die heute um 18 Uhr (ProSieben Maxx und Magentasport) auf Japan trifft. Nach der schwachen Leistung gegen Spanien muss sich das deutsche Team deutlich steigern.
Einer zerstört die Heimparty: Ferrari muss in Monza bangen
Mercedes-Pilot George Russell startet als Favorit in die Qualifikation (ab 15.30 Uhr/Start 16 Uhr bei RTL) zum Formel-1-Rennen in Monza (Sonntag, 15 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker). Nach seiner Tagesbestzeit bei den Proberunden am Freitag war der Brite auch im Abschlusstraining zum Großen Preis von Italien der Schnellste. Für die Ferrari-Fahrer reichte es beim emotionalen Heimspiel des Teams erneut nicht für den Spitzenplatz. Lewis Hamilton belegte Rang zwei, Charles Leclerc wurde Sechster.
Hinter Red-Bull-Fahrer Max Verstappen beendete WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli das Training als Vierter. In der WM-Gesamtwertung führt der Silberpfeil-Jungstar mit 59 Punkten Vorsprung auf Teamkollege Russell und Hamilton. Dieses Polster ist jedoch in Gefahr, weil der 20-Jährige wegen eines unerlaubten Motorenwechsels vom Ende des Feldes starten muss.
Schwer verletzter Pogacar verpasst WM-Jagd - und bleibt länger
Vorzeitiges Saisonende, dafür zwei Jahre mehr im Sattel: Der bei der Vuelta schwer verletzte Radsport-Superstar Tadej Pogacar hat seinen Vertrag beim UAE Team Emirates-XRG vorzeitig um zwei Jahre bis 2032 verlängert. Dies teilte der Rennstall mit und bestätigte gleichzeitig, dass der 27 Jahre alte fünfmalige Tour-Champion seinen WM-Titel nicht verteidigen wird. "Von Anfang an habe ich mich in diesem Team wie zu Hause gefühlt. Wir sind über die Jahre gemeinsam gewachsen und haben unglaubliche Momente erlebt, daher freue ich mich sehr, meinen Vertrag bis 2032 zu verlängern", sagte Pogacar: "Ich möchte in diesem Sport noch viel erreichen und glaube, dass dies der richtige Ort dafür ist. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, welches das Team in mich setzt, und freue mich darauf, was wir gemeinsam weiter aufbauen können."
Pogacar hatte 2024 einen Sechsjahresvertrag unterschrieben, der ihn mit einem kolportierten Grundgehalt von 8,4 Millionen Euro pro Saison zum höchstbezahlten Radprofi der Geschichte machte. Es war spekuliert worden, dass Pogacar mit Ablauf des Vertrags 2030 seine Karriere beenden könnte. Nun hat er noch sechs Jahre Zeit seine fehlenden Karriereziele wie Olympia-, Vuelta- und Roubaix-Sieg zu erreichen und seine schon jetzt gigantische Erfolgsbilanz weiter auszubauen.
China-Gigantin überragt alle WM-Gegnerinnen
Bei der Basketball-WM der Frauen in Berlin sticht eine Spielerin besonders heraus: Die Chinesin Zhang Ziyu misst laut FIBA 2,23 Meter, andere geben ihr noch ein paar Zentimeter mehr. Das führt zu kuriosen Bildern im Spiel gegen die US-Weltmeisterinnen.

2,26 Meter große Chinesin begeistert Basketball-Welt
Mittelfinger und Eskalation: UEFA verknackt Ex-Herthaner
Die UEFA hat den Fußballprofi Mattéo Guendouzi von Fenerbahce Istanbul nach dem Eklat in den Playoffs zur Champions League mit einer Sperre von insgesamt vier Spielen belegt. Wie die Europäische Fußball-Union mitteilte, wurden davon zwei Partien für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss der ehemalige Herthaner eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro zahlen. Ende August im Playoff-Rückspiel bei Olympique Lyon habe der Franzose, der von 2021 bis 2023 bei Lyons Erzrivalen Olympique Marseille gespielt hatte, "Personen beim Spiel beleidigt, Zuschauer provoziert und gegen grundlegende Verhaltensregeln verstoßen", erklärte die UEFA. Der Mittelfeldspieler hatte mit einem ausgestreckten Mittelfinger in Richtung der Heimfans sowie weiteren Provokationen Aufregung verursacht.
Am Ende kam es zu einer massiven Auseinandersetzung, an der neben dem Sicherheitspersonal auch Spieler beider Mannschaften beteiligt waren. Auch Guendouzis Teamkollege Mason Greenwood wurde bestraft. Der Engländer erhielt wegen eines Verstoßes gegen die grundlegenden Verhaltensregeln eine auf Bewährung ausgesetzte Sperre von einem Spiel sowie eine Geldstrafe von 30.000 Euro. Zudem verhängte die UEFA Geldstrafen von 108.500 Euro gegen Lyon und 95.000 Euro gegen Fenerbahce.
Thon: Vielleicht lässt Neuer bei Schalke-Rückkehr "ein Tor zu"
Vor dem Bundesliga-Klassiker Schalke 04 gegen Bayern München steht eine Personalie ganz besonders im Fokus: Ex-Schalker Manuel Neuer kehrt zurück in die Veltins-Arena. Die Schalker Legende Olaf Thon hat einen Wunsch.

Zurück auf Schalke: Olaf Thon appelliert wegen Manuel Neuer
"Haufen Feiglinge": Lauf-Star verhöhnt Konkurrenten
Leichtathletik-Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen hat nach dem Diamond-League-Finale in Brüssel über 1500 Meter über seine Konkurrenten geschimpft. "Ich bin gegen einen Haufen Feiglinge angetreten", sagte der Norweger nach dem Rennen, das er als Vierter beendete. Was war passiert? Ingebrigtsen, der sonst für seine taktisch cleveren Rennen bekannt ist, sorgte dieses Mal früh für das Tempo in dem Weltklasse-Feld. Doch auf der Zielgeraden spurteten die stärksten Kontrahenten an dem 25-Jährigen vorbei - so auch Sieger Cameron Myers aus Australien. Robert Farken wurde als einziger deutscher Starter in dem Lauf Neunter.
"Ich gebe mein Bestes und laufe, um zu gewinnen, aber ich bin nicht stark genug. So ist es im Moment eben. Aber verdammt noch mal, was für eine Gruppe von Verlierern", wurde Ingebrigtsen von der norwegischen Rundfunkanstalt NRK zitiert. Die anderen Läufer hätten "Todesangst", betonte Ingebrigtsen. "Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, in ein paar Monaten zurückzukommen. Dann werde ich alle in Grund und Boden laufen", sagte der norwegische Lauf-Star, der 2021 in Tokio über 1500 Meter und 2024 in Paris über 5000 Meter Olympiasieger wurde. In diesem Jahr plagten Ingebrigtsen Achillessehnenprobleme. Dennoch gewann er vor fast einem Monat bei den Leichtathletik-Europameisterschaften im britischen Birmingham Gold über 5000 Meter vor dem deutschen Überraschungszweiten Florian Bremm.
200 Liter Wasser im Boot: Schreck für Segelstar Boris Herrmann
An Tag drei vom Ocean Race Atlantic hat der deutsche Segelstar Boris Herrmann mit vielen Problemen zu kämpfen. Starke Winde und Wasser im Boot fordern ihn heraus. Trotz Hindernissen gibt es für ihn und seine Crew auch den zweiten Supersprint-Sieg.

Schreck auf See: Segelstar hat 200 Liter Wasser im Boot
Englands neuer Wunder-Klub erledigt Man United zum Auftakt
Die London City Lionesses sind mit einem Sieg in die englische Women's Super League gestartet. Gegen Manchester United gab es einen ungefährdeten 2:1-Sieg im heimischen Stadion. Die neuen Superstars Alexia Putellas und Mapi Léon spielten von Beginn an, DFB-Spielerin Nicole Anyomi wurde in der 84. Minute für Putellas eingewechselt.
Bei Man United kam DFB-Stürmerin Lea Schüller in der 69. für Elisabeth Terland. Die Lionesses gingen bereits in der 9. Minute durch ein Eigentor von United-Spielerin Julia Zigiotti in Führung, Danielle van de Donk legte in der 82. nach - überaus sehenswert per Hacke. Der Ehrentreffer gelang Simi Awujo erst in der 90.+10. "Wir sind so glücklich", sagte Kapitänin Putellas der BBC. "Wir hatten einen starken Start, deshalb sind wir wirklich, wirklich glücklich."
"Sicher kann er besser spielen": Undavs Los als "Superstar"
Nationalstürmer Deniz Undav streckte den Daumen nach oben. Die Geste passte zum 4:1 seines VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln. Doch Undavs persönliche Leistung verblasste hinter den Auftritten der Torschützen Bilal El Khannouss und Ermedin Demirovic. Und nach dem ersten Saisonsieg der Schwaben in der Fußball-Bundesliga musste der Torjäger zudem seine Achillessehne kühlen. "Es ist das Los eines Superstars, dass dann nach dem 4:1 nach Deniz' Leistung gefragt wird", entgegnete VfB-Trainer Sebastian Hoeneß auf eine entsprechende Frage. "Sicher kann er besser spielen, hat er schon sehr, sehr oft bei uns gezeigt", räumte der Coach ein. Er habe nicht das Gefühl, dass Undav 100 Prozent frei im Kopf sei. Die Achillessehne bereite ein bisschen Probleme.
Der schwäbische Fußball-Bundesligist zeigte mit dem Sieg eine starke Reaktion auf die 1:5-Klatsche zur Saisoneröffnung beim FC Bayern München vor einer Woche. Undav, der den VfB seit Saisonbeginn als Kapitän anführt, kann am Mittwoch einen überzeugenderen Auftritt hinlegen: Dann legen die Stuttgarter in der Champions League gegen den norwegischen Vertreter Viking Stavanger los.
"Jemand raucht Weed": Tennis-Star mit kurioser Beschwerde
Die Tennis-Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hat sich während ihrer Drittrundenpartie bei den US Open wegen zu starken Marihuanageruchs auf dem Platz beschwert. Die Titelverteidigerin aus Belarus brach im ersten Satz beim Stand von 2:0 ihren Aufschlag ab und ging zur Schiedsrichterin. "Jemand raucht Weed. Willst du nicht mal etwas machen? Weil es so stark ist", sagte die 28-Jährige im Louis Armstrong Stadium.
Nach der Partie berichtete sie über die Szene. "Ich dachte nur: Leute, ihr könnt machen, was ihr wollt, ihr könnt rauchen, was ihr wollt, ihr könnt euch so gut entspannen, wie ihr wollt, aber bitte nicht in der Nähe der Tennisplätze", sagte Sabalenka in der Pressekonferenz nach ihrem Achtelfinaleinzug. "Es ist etwas schwierig, mit diesem Geruch umzugehen, wenn man versucht, sein Bestes zu geben." So stark habe sie dies noch nie wahrgenommen, sagte sie nach dem 6:3, 6:4 gegen Kamilla Rachimowa aus Usbekistan. Aufgrund des starken Winds wisse sie nicht, ob jemand im Stadion oder draußen geraucht habe. "Ich hoffe einfach, dass sie sich dessen etwas bewusster werden", forderte Sabalenka.
Müller-Hummels-Klub bedient sich beim VfB
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat den ecuadorianischen Stürmer Jeremy Arévalo bis Saisonende an den portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora verliehen. Der 21 Jahre alte WM-Teilnehmer war im Januar für 7,5 Millionen Euro von Racing Santander gewechselt, hat es bislang aber nur auf 32 Bundesliga-Minuten gebracht. "Für Jeremy ist die Leihe zu Estrela Amadora zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Karriereschritt, um in der ersten portugiesischen Liga Spielpraxis und weitere Erfahrungen zu sammeln", sagte Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB.
Estrela Amadora, ein junger Klub aus einer Vorstadt Lissabons, war erst kürzlich zum größten Teil von einer Investorengruppe erworben worden, zu der auch die früheren Fußball-Nationalspieler Thomas Müller und Mats Hummels gehören.
Krimi und Show: Williams-Schwestern fliegen bei US Open raus
Serena und Venus Williams winkten mit einem versöhnlichen Lächeln ins Publikum, dann verließen sie nach einem kleinen Tennis-Drama das Arthur Ashe Stadium. Das mit Spannung erwartete Grand-Slam-Comeback der "Williams-Sisters" im Doppel der US Open ist nach der ersten Runde schon wieder beendet. An einem stimmungsvollen Abend in New York verloren die beiden Tennis-Ikonen gegen Hao-Ching Chan aus Taiwan und die Australierin Maya Joint mit 3:6, 7:6 (8:6), 6:7 (7:10).
Die beiden US-Amerikanerinnen boten einen großen Kampf, konnten aber auch eine 5:0-Führung im entscheidenden Match-Tiebreak nicht zum Sieg nutzen. "Ich kann es nicht in Worte fassen. Sie sind beide meine Idole", sagte Joint im Anschluss voller Respekt für die Gegnerinnen.

Die Williams-Schwestern zählen zu den erfolgreichsten Doppelpaarungen der Tennis-Geschichte. Gemeinsam gewannen sie 14 Grand-Slam-Titel im Doppel sowie drei olympische Goldmedaillen. Das erste Mal hatten sie 1997 auf Profi-Niveau gemeinsam auf dem Platz gestanden. Dieses Jahr schieden sie in Cincinnati in der ersten Runde aus.
PSG verlängert mit vielen - aber völliger Fehlstart
Erfolgstrainer Luis Enrique hat seinen Vertrag bei Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain vorzeitig bis 2030 verlängert - anschließend aber die erste Saisonniederlage in der Ligue 1 kassiert. Gegen die AS Monaco verlor der Meister nach Führung mit 1:2 (1:0) - und findet sich mit nur zwei Punkten aus den ersten drei Spielen auf einmal weit unten in der Tabelle wieder.
Kurz vor dem ersten Heimspiel der Saison hatte noch Partystimmung geherrscht. PSG verlängerte auf einen Schlag neben Enrique auch die Verträge von Lucas Beraldo, Senny Mayulu, Joao Neves, Willian Pacho (jeweils bis 2031) und Fabián Ruiz (bis 2028). Zudem wurden die Neuzugänge vorgestellt und der Supercup als neustes Trophäe der beträchtlichen Sammlung präsentiert.
Anschließend brachte Kapitän Marquinhos sein Team in Führung (31.), doch Nazinho (58.) und Stanis Idumbo (72.) drehten das Spiel zugunsten der Monegassen, bei denen Paris Brunner in der Startelf stand. Die Mannschaft aus dem Fürstentum steht mit neun Punkten an der Tabellenspitze - und damit bereits sieben Punkte vor PSG.
Outfitwechsel bei US-Open: "Zu oft meine Nippel gesehen"
Das Getuschel über sein außergewöhnliches Outfit bei den US Open war auch Carlos Alcaraz nicht entgangen. In den ersten beiden Spielen beim Grand-Slam-Turnier in New York war der spanische Tennis-Superstar im weit geschnittenen ärmellosen Basketball-Shirt aufgelaufen. Bei Schlagbewegungen wurden dabei immer wieder seine Brustwarzen freigelegt, was besonders im Internet für reichlich Diskussionen sorgte. "Ich liebe dich, Carlos, aber du musst den Nippel wegpacken", hatte die frühere Spielerin Eugenie Bouchard bei X nach dem Erstrundenmatch gefordert. "Er hat zugehört", kommentierte sie nun das veränderte Outfit nach dem 6:3, 6:4, 6:1 von Alcaraz gegen Yibing Wu aus China in der dritten Runde.

Für sein Drittrundenmatch zog Alcaraz sich nun ein eng anliegendes weißes Shirt unter das Tanktop. "Man hat zuletzt zu oft meinen Nippel gesehen", begründete der 23-Jährige lachend seine Entscheidung. "Ich habe gedacht, ich könnte sie zumindest für ein Match verstecken." Es sei seine Entscheidung unabhängig von seinem Ausrüster Nike gewesen. Wie wird der Titelverteidiger nun im Achtelfinale gegen US-Profi Tommy Paul auflaufen? "Ich habe mich wirklich wohl mit einem weiteren Shirt gefühlt", sagte Alcaraz. "Ich denke, ich werde dabei bleiben."








