Erstes Spiel nach Paris-Erfolg

Zverev bei Rasen-Heimspiel in Halle holprig weiter

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Alexander Zverev musste sich in Halle ganz schön strecken, um die zweite Runde zu erreichen. (Foto: REUTERS)
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16.06.2026 | 17:52 Uhr
Nach seinem French-Open-Triumph nimmt Alexander Zverev Wimbledon ins Visier. Sein Start in die Rasensaison beim Heimspiel in Halle beginnt mit einem wackeligen Sieg.

Alexander Zverev zeigte erleichtert die Faust und ließ sich unter den Augen von Partnerin Sophia Thomalla und Töchterchen Mayla in seiner Box letztlich doch noch gebührend von den Fans feiern. Der French-Open-Champion hatte zwar sichtbare Probleme mit dem Umstieg auf Rasen, er gewann beim ATP-Turnier in Halle/Westfalen aber dennoch sein erstes Einzel-Match nach dem Grand-Slam-Triumph mit 6:3, 4:6, 6:2 gegen den Tschechen Vit Kopriva. "Die ersten Matches nach einem Belagwechsel sind immer tricky, aber ich bin glücklich, dass ich meine Chancen genutzt habe", sagte Zverev nach dem Sieg gegen die Nummer 64 der Weltrangliste. 

Im ersten Satz gelang dem 29 Jahre alten Hamburger das frühe Break. Im zweiten Durchgang auf dem gut gefüllten Center Court konnte Zverev, der in dem dunkelblauen Outfit seines Paris-Triumphs spielte, jedoch nicht von den Aufschlagschwächen seines Gegners profitieren. Im dritten Satz erspielte er sich schließlich in einem engen Spiel mit dem Break zum 3:2 den entscheidenden Vorteil für den Sieg.

Deutsches Duell in Runde zwei ein "Highlight"

Im Achtelfinale kommt es für den an Position eins gesetzten Zverev zum deutschen Duell mit Yannick Hanfmann. Der 34 Jahre alte Karlsruher hatte zuvor etwas überraschend mit 6:2 und 6:2 gegen Joao Fonseca aus Brasilien gewonnen. Von dem möglichen Aufeinandertreffen mit dem French-Open-Sieger wusste Hanfmann nichts: "Ich schaue mir nie das Draw an, aber das ist natürlich ein Highlight für mich." 

Mit dem Sieg von Hubert Hurkacz (Polen) gegen den Russen Andrej Rublew (Nr. 8) steht außerdem der Gegner von Daniel Altmaier, dem dritten noch im Turnier verbliebenen Deutschen, fest. 

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Zverev hat mit dem Auftaktsieg in Halle eine beeindruckende Bilanz von 17:1 in Erstrundenpartien in den letzten 52 Wochen ausgebaut. Die einzige Niederlage kassierte er gegen Arthur Rinderknech (Frankreich) in der ersten Runde von Wimbledon. In Halle stand die deutsche Nummer eins bereits zwei Mal im Endspiel. Gewinnen konnte er das Turnier noch nicht, 2016 unterlag er Florian Mayer, 2017 scheiterte er an Rekordchampion Roger Federer. 

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Eine Neuauflage des Finals von Paris ist in Halle bereits nicht mehr möglich - der Italiener Flavio Cobolli schied am Montag in der ersten Runde gegen Francis Tiafoe (USA) aus. Auch Titelverteidiger Alexander Bublik (Kasachstan) musste nach einer Niederlage gegen den Italiener Mattia Bellucci bereits die Segel streichen.

Zverev hatte am Montag an der Seite seines guten Freundes Marcelo Melo im Doppel bereits einen erfolgreichen Einstand ins Turnier gefeiert. Das Duo sorgte für eine stolze Zuschauerzahl von 12.500 Tennisfans auf der Haller Anlage. Für den Hamburger sind die Terra Wortmann Open die Generalprobe für das Highlight der Rasensaison in Wimbledon (ab 29. Juni). Bei dem Grand-Slam-Turnier in London ist Zverev bislang nicht über das Achtelfinale hinausgekommen.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/sid